Unfall/Feuerwehr..../wer muss zahlen?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in einer Entscheidung vom 20. Dezember 2006 (Aktenzeichen IV ZR 325/05) klargestellt, dass die Kfz-Haftpflichtversicherer auch die Kosten zu ersetzen haben, die dadurch entstehen, dass die Feuerwehr ein brennendes Auto löscht und für die Abbindung von auslaufendem Öl sorgt.

Der BGH hat die Versicherung zur Erstattung der angefallenen Kosten verurteilt, da der Versicherte für die entstandenen Schäden zunächst selbst haftet und auch verpflichtet ist, eine Ausweitung des Schadens zu verhindern. Wenn diese Aufgabe des Versicherungsnehmers von der Feuerwehr übernommen werde, sei dies genau so zu behandeln, wie wenn er selbst den Brand gelöscht und das Eindringen des auslaufenden Öls in das Erdreich verhindert hätte.

http://www.rechtsindex.de/versicherungsrecht/80-traegt-kfz-haftpflicht-die-kosten-fuer-feuerwehreinsatz

Ähnlich wird es auch mit der Bergung des Fahrzeuges aus dem Bach sein.

Hier lohnt es sich also mit der Versicherung zu streiten (Anwalt besorgen!), falls sich diese weigern sollte, diese Kosten zu bezahlen.

Nein lohnt sich niur für die KOsten des Olbinden. Die Bergung ist nur über die Vollkasko abgedeckt ... und die hat er nicht.

Da kein Fremdverschulden vorliegt, ist der Fahrzeugführer Schuld. Der Fahrzeugführer muß die Geschwindigkeit den Witterungs- und Straßenverhältnissen entsprechend anpassen. Da können 20 km/ schon zu schnell sein. Das beschädigte Geld kannst Du über Deine Bank zur Bundesbank geben, die es ersetzen.

Hast du keinen Schutzbrief fürs Auto? Wichtig fürs Abschleppen nach Panne und bei Bergung. Bergungskosten werden dann voll übernommen. Den sollte wirklich jeder haben. Gibts über die Versicherung oder Club.

Normalerweise gehört das zur Versicherung, Du musst eigentlich nur einen Anteil zahlen. So war es bei mir zumindest mit Krankenwagen so. Hatte einen selbstverursachten "Unfall", es wurde der Krankenwagen gerufen und ich musste 10 Euro selbst zahlen, den Rest von insgesamt 250 Euro hat die Versicherung bezahlt.

ok... hoff es gehr dir wieder gut.... krankenwagen haben wir ja zum glück nicht gebraucht... ab wann ist denn ein unfall selbst verschuldet? waren beide nüchtern..sind höchstens 30km/h gefahren..,war kein schild dass es glatt sein könnte.., als wären wir mit absicht darunter gefahren....

(wenn wir unsern gehweg nicht streuen u.jemand ausrutsch müssen wir bezahlen also warum soll wenn die stadt nicht streut an stellen die sonst keinen gehören u.wir ausrutschen auch wir bezahlen?) scheiß systhem....

Ich finde Deine Antworten zur Antwort von " schlaubert " einfach nur frech, überheblich und unangepasst !

Wenn ein Unfall mit derartigen Folgen passiert ist von unangepasster Geschwindigkeit auszugehen ! Die Rechnung der Feuerwehr habt Ihr der KFZ Versicherung einzureichen die diese dann reguliert, dadurch wird der SFR steigen. Die Bußgelder werden nicht von der Versicherung übernommen.

Wenn tatsächlich Glätte geherrscht hat muss das nicht ausgeschildert werden, sondern der fahrer hat seine Fahrweise darauf einzustellen, bleibt auch noch die Frage ob die Bereifung des Fahrzeuges die richtige war.

Wie die Versicherung die Feuerwehr alarmiert kann ich nicht nachvollziehen.

Der Rabatt wird leider fallen, nicht steigen. die Prämie steigt.

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