Unfall Taxi Haftung

5 Antworten

Der FAHRER ist selber verantwortlich, dass er fahrtüchtig ist und der warst nun mal Du selber.

Ein Arbeitgeber hat Anspruch darauf, dass der Angestellte wärend der Dienstzeit entweder Diensttauglich ist oder Krank geschrieben. Es liegt in der Verantwortung des Arbeitnehmers (also auch wieder Du selber) dafür zu sorgen. Du musst dafür sorgen, dass Deine Jobs nicht im Konflikt stehen, geht das nicht, dann kannst Du einen oder mehrere Jobs halt nicht ausführen und musst Dir entsprechend was anderes suchen.

Den Schaden begleicht natürlich die Versicherung die auf das Fahrzeug abgeschlossen wurde, genau deswegen ist die Versicherung zur Zulassung auch Gesetzlich vorgeschrieben. Eine private Haftpflicht besteht da nicht und damit zahlt auch keine Haftpflichtversicherung. Dich kann keiner zwingen für den Schaden zu haften. Das einzige wofür Du persönlich gerade stehen musst und ggf ein Bußgeld aus eigener Tasche zahlen musst ist für das fahren ohne Fahrtüchtig gewesen zu sein.

Der Schaden erscheint mir sehr hoch, wenn Du nur gegen eine Verkehrsinsel gefahren bist.

Auf jeden Fall aber hat Deine Mutter (oder deren Versicherung) den Schaden voll zu tragen. Sie hat gegen die Arbeitszeitverordnung verstoßen, wenn Du so lange am Steuer saßest, sie davon gewusst hat und Du zudem vorher nicht geschlafen hast. Da hättest Du eigentlich gar nicht ans Steuer dürfen.

Du müsstest nur bei grobem Vorsatz haften, und der ist hier nicht gegeben. Goggle mal nach "gefahrengeneigter Tätigkeit".

Ich kann mir außerdem nicht vorstellen, dass die Versicherung den Vertrag kündigt, wenn nicht schon vorher irgendetwas vorgefallen ist - drei oder vier Kasko-Unfälle in einem Jahr zum Beispiel.

Du kannst übrigens sehr wohl nach 6 Stunden sagen "Ich mach Feierabend", Du musst es sogar, wenn Du Dich müde fühlst. Schließlich gefährdest Du sowohl die Fahrgäste als auch andere Verkehrsteilnehmer als auch Dich selbst. Zudem nehme ich an, dass Du ohnehin nach Prozenten bezahlt wirst und nicht nach Stundenlohn.

Satz Felgen kaputt, Spiegel abgefahren ( wegen Verkehrsschild), Querlenker kaputt, Radaufhängung muss erneuert werden, Federbeine auch, Lager ausgeschlagen, Spurstange muss erneuert werden und der vordere linke Reifen ist geplatzt.

@Cyphia

Da dürftest Du wohl nicht ganz so langsam gefahren sein..... Und das Verkehrsschild musst Du bzw. Deine Mutter auch noch bezahlen, selbst, wenn's nur schief steht.

Hat denn die Polizei den Unfall aufgenommen?

Nach dem Arbeitszeitgesetz ist das nicht zulässig. Es werden sowohl die Höchstarbeitszeiten über- als auch die verpflichtenden Ruhezeiten unterschritten.

Die Frage ist allerdings, wer nachher den meisten Ärger bekommt. Das Personenbeförderungsgesetz hat auch ein problem mit unausgeruhten Menschen die nichtsahnende Leute kutschieren, Gewerbeaufsicht, Versicherung, da würden sich alle einmischen Fahrlässig ist es von allen Beteiligten.

Das Personenbeförderungsgesetz hat auch ein problem mit unausgeruhten Menschen

Nich nur das Personenbeförderungsgesetz. Ich möchte gar nicht wissen, wie viele LKW- und Busfahrer und vor allem wie viele Privatleute sich unausgeschlafen ans Steuer setzen. Das alles hängt auch mit, ähemm, Veränderungen am Arbeitsmarkt zusammen. Auf gut Deutsch: Die Beschäftigten werden unter Druck gesetzt.

Die Rechtslage ist da aber eindeutig.

Du darfst nicht so lange fahren. Es gibt eine bestimmte Grenze (Ich glaube 8-9 Stunden), mehr darfst du nicht fahren. Du könntest deine Kunden, durch Übermüdung, in Gefahr bringen.

Dir sollte man zu erst mal den Personen-Beförderungsschein entziehen, und das Unternehmen unter die Lupe nehmen. So was ist eine Schande, für die ganze Branche!

Dass man dem Gaunerunternhemen Uber den Laden dichtmacht, halte ich für erheblich wichtiger - deren Fahrer haben nämlich erst gar keinen P-Schein.

Solche Firmen sind es nämlich erst, die über Drittwirkungen derartige Zustände begünstigen - und das ohne jegliches Risiko für sich selbst, denn sie sind ja nur "Vermittler".

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