Unfall beim Rückwärts ausparken, soll ich einen Anwalt nehmen oder nicht?

5 Antworten

Es wurde also von der gegnerischen Versicherung festgestellt, daß du gestanden hast. Jedoch kannst du nicht beweisen, wie lange du gestanden hast. Ist das nicht egal wie lange du gestanden hast? Als er dir reingefahren ist, hast du gestanden. Oder hab ich das jetzt falsch gelesen?

Parkplatzschäden werden sehr gern 50/50 geregelt.

An deiner Stelle würde ich auf die Zeugenaussage der Freundin warten. Macht sie wirklich eine Aussage, dann ist sie Zeugin. Sie muß vor Gericht aussagen, sie wird mit der Polizei abgeholt zum Gerichtssaal, wenn sie sich weigert. Und ob sie sich vor Gericht eine Falschaussage zutraut??

Macht die Freundin eine Zeugenaussage, kannst du zum Anwalt gehen.

Macht sie keine, dann bin ich gespannt wie der Schadensachbearbeiter reagiert.

Seinen eigenen Schaden kann der Gegner immer noch bei deiner Gesellschaft melden, da bist du noch nicht raus.

Nein, scheinst ist es nicht egal wie lange ich gestanden habe..... und das kann ich eben nicht beweisen. Ich glaube garnicht das meine Unfallgegner überhaupt wissen das es an Hand der Schäden bereits bewiesen ist das ich gestanden habe. Die waren beide sehr jung...und hatten garkeine Ahnung. Deshalb hat der junge Mann den Schaden wohl auch bei meiner Versicherung garnicht eingereicht. Die Zeugin wird bestimmt ihre Aussage machen ohne sich da irgendwelche Gedanken drüber zu machen.

In diesem Fall solltest du selbstverständlich einen Anwalt einschalten. Deine Haftpflichtversicherung wirkt zwar als passive Rechtsschutzversicherung. Sie zahlt aber nicht für die Durchsetzung DEINER Forderung.

Wer ausparkt muss auf den fließenden und stehenden Verkehr achten. Das hat er ja offensichtlich nicht gemacht. Somit ist er zu 100 % Schadenersatzpflichtig.

Ich würde einen Rechtsanwalt der auf Verkehrsrecht spezalisiert ist einschalten.

Nimm einen Anwalt. Hoffentlich wird die Fot.. bestraft.

Muss man beim Zivilgericht/Güteverhandlung KfZ Unfall ohne Personenschaden aussagen?

Hallo Leute,

habe folgendes Problem.

Es ist ein Unfall zwischen PKW Fahrer und Taxifahrer ohne Zeugen passiert.

Taxifahrer hat innerh. geschl. Ortschaften rechts überholt und geschnitten. Die Versicherung des Taxi hat ein Jahr später gezahlt. Wegen Fotos, Gutachten usw.

Der große Mist: Der Bruder vom PKW Fahrer wurde am Unfalltag hinzugezogen, dieser ließ ein Schriftstück vom PKW Fahrer unterzeichnen, indem der PKW Fahrer selbst belastet wird.

Der Taxifahrer schrieb das Schriftstück selbst, der PKW Fahrer unterzeichnete.

Der PKW Fahrer wurde auf einer Einspurigen Fahrbahn rechts vom Taxifahrer überholt, dabei wurde eine Haltebucht und ein Radfahrweg überfahren, der PKW Fahrer hat daraufhin beschleunigt, am Ende der Bucht waren parkende PKW, der Taxifahrer musste nach rechts ziehen und berührte oder fuhr auf den PKW Fahrer drauf.

Der Bruder vom PKW Fahrer hat nichts gesehen, nur dazugeholt. Der zeilte auf Einigung ab, ohne Polizei und ließ ein Schriftstück unterzeichnen, indem steht, dass der PKW Fahrer beim "Spurwechsel den Taxi tuschiert hat uns somit beschädigt hat". Eine Schuldanerkenntnis ist offenkundig nicht niedergeschrieben.

Der PKW Fahrer ist gütig, und lügt beim Anwalt. "Es gab keinen Bruder". Er behauptet, der Taxifahrer hätte auf den PKW Fahrer eingeredet und gedroht, so dass dieses Schriftstück unterzeichnet wurde, die alarmierte Polizei wurde zwecks Einigung wieder losgeschickt ohne das die Polizei Persönliche Daten aufgenommen hat.

Nun hat der PKW Fahrer im Nachhinein die Polizei alarmiert, und den Bruder verheimlicht. Der Anwalt forderte dazu auf, sofort die Polizei zu verständigen.

Der PKW Fahrer wird vom Taxiunternehmen angeklagt, eine Schuldanerkenntnis unterschrieben zu haben, der Taxifahrer behauptet, der Bruder hätte die Polizei wieder weggeschickt - und ein "gefaktes" Gutachten vom Taxiunternehmen, das Auto wäre Totalschaden (Restwert 14000 Eur), obwohl nur ein Kratzer bei dem vorliegt und Fotos vorhanden sind.

Soll der PKW Fahrer den Bruder vor Gericht erwähnen, oder darf er die Aussage verweigern, können die Polizeibeamten zum Gericht eingeladen werden, um den Bruder zu identifizieren???

Was passiert, wenn der PKW Fahrer auch vor Gericht (Güteverhandlung/Zivilgericht) weiter den Bruder verheimlicht und das Ganze auf den Taxifahrer "schiebt".

DANKE FÜR EINE RECHTKRÄFTIGE HILFE!!!!

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