unberechtigte Forderung von Vodafone..Könnt ihr mir helfen?

7 Antworten

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Das Fax darf als korrekte Erklärung des Widerrufs nach Fernabsatz gelten.

Der einzig mögliche Wackelpunkt ist der, dass die Gegenseite möglicherweise die Zustellung des Faxes bestreiten könnte. Hierzu gab es in der Vergangenheit widersprüchliche Urteile auch von Oberlandesgerichten, aber spätestens nach einem neuen Beschluss des BGH aus 2011 (http://openjur.de/u/227001.html) muss die Faxzustellung als rechtsunsicher gelten. Es ist immer eine Wackelpartie, auf die alleinige Faxzustellung zu vertrauen, auch mit Versendeprotokoll ändert sich daran nichts.

Allerdings hat die Gegenseite auf das Fax hin weder die Hardware geliefert, noch hat sie Geld vom Konto abgebucht, noch hat sie den Anschluss bereitgestellt. Insofern hat die Gegenseite auch keinerlei Leistung erbracht. Selbst wenn die Gegenseite die Zustellung des Faxes bestreitet: der Anspruch wäre verwirkt (§ 242 BGB), weil die Gegenseite es über Monate unterlassen hat, die Leistung bereitzustellen und die Vergütung einzufordern. Es durfte folglich darauf vertraut werden, dass die Gegenseite keinen Anspruch mehr geltend macht. Die Gegenseite würde sich auch unglaubwürdig machen, wenn sie einerseits die Faxzustellung bestreitet und andererseits aber auch nicht darlegen kann, weshalb sie weder abgebucht noch die Leistung bereitgestellt hat. (bei fehlender Faxzustellung hätte die Gegenseite davon ausgehen müssen, dass nach wie vor die Berechtigung für den Lastschrifteinzug exisitiert). Anhand dieser Umstände würde die Behauptung der Nichtzustellung meines Erachtens vor Gericht nicht durchgehen. Die Gegenseite hat den Vertrag nicht erfüllt und kann insoweit auch keinen Zahlungsverzug geltend machen.

Trotzdem würde ich die Sache mal bei einer Verbraucherberatung oder einem Anwalt vorstellen. Die sollten nach Sichtung des Papierkrams einen Widerspruch aufsetzen. Nach einem korrekten Widerspruch gegen die Forderung darf das Inkassobüro keinen Schufa-Eintrag tätigen. Nach ein paar Monaten Eigenauskunft bei der Schufa einholen (ist einmal pro Jahr kostenlos). Bei widerrechtlichem Eintrag: einstweilige Verfügung gegen das Inkassobüro.

Wichtig ist erstmal der schriftliche Widerspruch gegen die Forderung, damit darf die Sache schonmal nicht bei der Schufa eingetragen werden.

Zum Thema Widerruf und ob dieser in Ordnung war muss ich etwas ausholen. Wichtig ist, dass du den Vertrag online abgeschlossen hast, sonst hast du kein Widerrufsrecht. Bei Fernabsatzverträgen muss der Anbieter einen schriftlich über das Widerrufsrecht belehren. Erst mit Zugang der korrekten Belehrung und Erhalt der Ware beginnt die 14-Tage Frist zu laufen. Unterbleibt die Belehrung oder ist formal nicht korrekt, so beginnt die Frist natürlich gar nicht.

Eine Stornierung bzw. eine fristlose Kündigung ist nur möglich, wenn eine Vertragspartei erheblich gegen vertragliche Pflichten verstößt. In so einem Fall schickt man eine Mahnung und Aufforderung zur Beseitigung in angemessener Frist (14 Tage) und kündigt dabei an den Vertrag bei Nicht-Erfüllung fristlos zu kündigen.


Führe grundsätzlich keine Kommunikation mit Inkassobüros und zahle um Himmelswillen kein Geld an die. Ob die Forderung berechtigt ist oder nicht, dein Ansprechpartner bleibt Vodafone. Das Inkassobüro kriegt nur erstmal einen Widerspruch über die Gebühren.

Ich würde hier eventuell wirklich in Erwägung ziehen die Verbraucherzentrale aufzusuchen und zu schauen ob du dich korrekt verhalten hast. Für eine genauere Einschätzung habe ich zu wenig Infos.

dein rat ist gut.

nichts an das inkassounternehmen zu bezahlen hat basis. denn ein nachkommen der forderungen wird im allgemeinen als "zugeständnis" gewertet.

das wird den beiden "spezialisten" jetzt nicht gefallen. der "besserwisser und der ratgeberheld" glauben offensichtlich, sie hätten das privileg des rechthabens.

Das eine Kündigung per Fax nicht rechtswirksam ist ist absoluter Blödsinn,genauso das es per Einschreiben Rückschein sein muss!!!Wenn ein Sendeprotokoll vorlieg tist das ein ausreichender Beweis und wird vor Gericht genauso anarkannt wie ein Rückscheinbeleg.Mann kann jden Vertrag mit einfachem Schreiben kündigen,nur da ist das Problem der Beweisbarkeit,und ein Sendeprotokoll ist ein Beweis!Vodafone hat nicht die vertraglich vereinbarte Leistung erbracht und das berechtigt vom Vertrag zurückzutreten,und bei nicht vorhandenem Internet,und Telefon ist Vodafine nach neuester Rechtsprechung sogar schadensersatzpflichtig.Die Kündigung ist rechtlich richtig begründet,und Du musst nichts zahlen,Du solltest zu einem Anwalt gehen.Gebe mal bei Google ein -vertragskuendigung per fax - da findest Du massig Berichte die meine Angaben bestätigen gruß andie.

Das eine Kündigung per Fax nicht rechtswirksam ist ist absoluter Blödsinn,genauso das es per Einschreiben Rückschein sein muss!!!

das stimmt so nicht. auch wenn du offensichtlich glaubst mit 3 ausrufezeichen dahinter, wirds glaubwürdiger.

Merci :) Du hast mich beruhigt :)
ich habe nie Schulden in meinem Leben gehabt , und das soll auch so bleiben

Ganz so einfach ist das leider nicht. Das Fax ist (auch mit Sendeprotokoll) rechtlich unsicher, die Gegenseite kann u.U. erfolgreich behaupten, das Fax nicht zugestellt bekommen zu haben.

Bitte mal lesen:

BGH, Beschluss vom 21. Juli 2011, IX ZR 148/10)

http://openjur.de/u/227001.html

deine "fax-stornierung/kündigung ist nicht wirksam. eine kündigung muss mit einschreiben-rückschein gesendet werden.

vodafone scheint mir zunehmend unseriöser zu werden. habe in letzter zeit vieles an negativen über vodafone gehört.

Danke für die schnelle Antwort...Mein Fax habe ich auch unterschrieben..Die Bestätigung davon habe ich vorliegen.

@kanavaro

auch deine unterschrift auf dem fax ändert leider nichts daran.

du musst schriftlich mit einschreiben-rückschein kündigen. alles andere was als kündigung durchgehen sollte, ist lediglich kulanz des providers.

@elcontorpasta

Schreib nicht, wenn du keine Ahung hast.

Vodafone akzeptiert laut seinen AGB ausdrücklich Kündigungen per Fax.

Wozu ein Einschreiben mit Rückschein gut sein soll erschließt sich mir eh nicht.

@Jorgfried

soso...meinen vodafonevertrag hatte ich 2008 fristgerecht gekündigt. das mit einem fax aus einen vodafoneshop. (selbstverständlich unterschrieben) resultat: "die kündigung wurde nicht anerkannt, weil es sich nicht beweisen lies, dass as fax auch dort einging wo es eingehen sollte. ich habe mich daraufhin mit einem anwalt beraten. resultat des gesprächs: "einschreiben-rückschein ist die einzige sichere kündigungsvariante".

ob sich dir das nun erschließt oder auch nicht, bleibt davon völlig unberührt.

allerdings gibt es möglichkeiten einer kündigung, die über dritte abgewickelt wird. zb. "aboalarm" etc. doch das ist etwas anderes.

@elcontorpasta

Wenn du dir vom Shop keine Bestätigung geben lässt, hast du selber schuld.

Wer stänkern will, kann auch behaupten, dass mit dem Einschreiben nur ein leeres Blatt kam. Wird aber vor Gericht nicht damit durchkommen. Das Geld für den Anwalt hättest du sparen können.

@Jorgfried

und nochmal soso! auch für ratgeberhelden gültig, was die rechtliche lage betrifft. nach aussage es anwalts ist lediglch eine kündigung per einschreiben-rückschein gültig. anderes ist reines kulanzverhalten. das unabhängig davon was hobbyklugscheisser auf dieser site behaupten.

@elcontorpasta

Ein Einschreiben mit Rückschein hat auch keinen Beweiswert, ein Anwalt sollte das wissen.

  1. Kann der Empfänger die Annahme verweigern, damit gilt das Einschreiben als nicht zugestellt.

  2. Kann man auch ein leeres Blatt verschicken. Klingt zwar an den Haaren herbei gezogen, aber die Beweislast liegt beim Absender.

Daher bevorzuge ich Einwurfeinschreiben. Die werden in den Briefkasten geworfen und der Postbote notiert den Zeitpunkt (Punkt 1 erledigt), diese lasse ich vorher von einem Zeugen lesen und tüte in dessen Beisein den Brief ein und gehe gemeinsam mit diesem zur Post (Punkt 2 erledigt).

Bei besonders hohen Streitwerten, die die Existenz bedrohen können, gibt es keine Alternative zur förmlichen Zustellung durch den Gerichtsvollzieher.

@kevin1905

die annahme verweigern ist einem unternehmen (vodafone) nicht möglich, wenn das einschreiben nicht per "nachnahme bezahlt empfänger" gesendet wurde. mir wurde mitgeteilt, es besteht eine pflicht solche post entgegen zu nehmen.

das schreiben kann ein leeres blatt enthalten. das ist richtig. allerdings wird kein gericht so etwas zu grunde legen. (wenn es zur klage/ verhandlung kommen wird) denn es ist schließlich im interesse des absenders, den vertrag zu kündigen. wie auch immer..mein anwalt hatte damals empfohlen, dass ich mit einschreiben-rückschein kündige, das habe ich getan. daraufhin hatte ich keine probleme mit der kündigung.

von einer "faxkündigung" hat er mir abgeraten, da diese keinerlei rechtliche grundlage darstellt. das war im juni oder juli 2008 so, ich kann mir nicht vorstellen, dass sich zwischenzeitlich die rechtssituation geändert hat.

@elcontorpasta

Nur mal ein Hinweis: Nur weil ein Anwalt etwas behauptet, muss es noch lange nicht stimmen. Auch ein Anwalt kann sich mal irren, er ist schließlich auch nur ein Mensch. Und wie das mit Menschen ist: Wenn er sich im Irrtum befindet, wird er das kaum sofort zugeben sobald jemand Zweifel an der Korrektheit seiner Aussage anmeldet.

@opatios

das ist wohl wahr. niemand ist perfekt. aber letztendlich habe ich den rat des anwalts befolgt, mittels einschreiben-rückschein, fristgerecht gekündigt und hatte dann auch keine probleme mehr mit dieser kündigung. dass mit einem fax (selbst mit erhaltener eingangsbestätigung des fax) ein "handyvertrag" kündbar wäre, das ist falsch.

@elcontorpasta

So, jetzt haben wir alle deine Lebensgeschichte gelesen. Toll. Rechtlich relevant war das aber nicht. Es gibt grundsätzlich keine Formvorschrift für die Kündigung von Verträgen(Außer bei Miet- und Arbeitsverträgen). Wenn Vodafone eine Fax-Kündigung gestattet, ist die selbstverständlich gültig. Insofern ist deine ursprüngliche Antwort falsch.

@TETTET

So, jetzt haben wir alle deine Lebensgeschichte gelesen.

hast du dich mal wieder an mich angehäng...:-) ..du, ich bin nicht schwul. brauchst dir also keine hoffnung machen. wenn du meine lebensgeschichte lesen möchtest, dann überweise mir ordentlich was auf mein konto, dann bekommst du abhängig des betrags auch noch ein foto von mir als vorlage.

vodafone lässt keine faxkündigungen zu. wenn das doch geschieht, ist das lediglich ein reines kulanzverhalten. ob du nun meine ursprüngliche antwort als falsch betrachtest, interessiert mich in etwa genauso, wie die frage nach dem nächsten papst.

@elcontorpasta

du, ich bin nicht schwul.

Bald hast du wirklich deine ganze Lebensgeschichte präsentiert. Vielleicht interessiert es ja wirklich jemanden, mich nicht. Für die Beantwortung der Frage ist es auch irrelevant, ebenso wie die Auskünfte deines Anwalts damals. Aber kommen wir mal zu den wichtigen Punkten. Das hier

vodafone lässt keine faxkündigungen zu.

ist wie folgendes Zitat

"Sie können Ihren Mobilfunk- oder DSL & Festnetz-Vertrag schriftlich per Post, Fax oder E-Mail kündigen."

von der Vodafone Homepage

http://hilfe.vodafone.de/system/selfservice.controller?CONFIGURATION=1004&PARTITION_ID=1&CMD=VIEW_ARTICLE&LANGUAGE=de&COUNTRY=de&FEATURE_TOP_ID=1144&PARENT_TOPIC_ID=1144&TOPIC_ID=1209&ARTICLE_ID=79001&DISPLAY=SUBTOPICARTICLES&HANDLERMODE=NOJSPAGE

zeigt, wie so viele deiner Antworten falsch.

@TETTET

irgendwie muss du doch interesse an meiner person haben, ansonsten würdest du dich doch nicht so innig an mich klemmen. deine verminderte wahrnehmung , die das was ich schreibe als "meine lebensgeschichte" bezeichnet, lässt vermuten, dass sich deine lebensgeschichte in 2 oder 3....vielleicht auch 4 sätzen zusammenfassen lässt.

"Sie können Ihren Mobilfunk- oder DSL & Festnetz-Vertrag schriftlich per Post, Fax oder E-Mail kündigen."

das stand in meinem vertrag nicht und auch habe ich auf anfrage bei wem mit vodafone vertrag nichts entsprechendes gehört. du liegst also falsch, meine antwort ist korrekt. gerne kannst du auch weiterhin deine meinung anbringen, das amüsiert mich.

ps. vielleicht wirst du auch eventuell eines tages, den unterschied zwischen handy und dsl, bzw. dsl & festnetzvertrag kennen.

@elcontorpasta

Ehrlich gesagt nervt mich einfach nur, dass du dein Unwissen hier als Wahrhheit präsentierst. Im Übrigen binde ich auch den übrigen hier, die ständig ihr Halbwissen an der falschen Stelle anbringen, ihren Irrtum auf die Nase.

das stand in meinem vertrag nicht und auch habe ich auf anfrage bei wem mit vodafone vertrag nichts entsprechendes gehört. du liegst also falsch, meine antwort ist korrekt. gerne kannst du auch weiterhin deine meinung anbringen, das amüsiert mich.

Dass du nicht einmal in der Lage bist einen Link anzuklicken, erschreckt mich jetzt aber doch. Komm versuch es noch mal.

http://hilfe.vodafone.de/system/selfservice.controller?CONFIGURATION=1004&PARTITION_ID=1&CMD=VIEW_ARTICLE&LANGUAGE=de&COUNTRY=de&FEATURE_TOP_ID=1144&PARENT_TOPIC_ID=1144&TOPIC_ID=1209&ARTICLE_ID=79001&DISPLAY=SUBTOPICARTICLES&HANDLERMODE=NOJSPAGE

Oder kannst du einfach nur nicht lesen?

Das ist meine letzte Antwort zu elcontorpasta.Informiere Dich bevor Du eine Antwort gibst,Du liegst völligv alsch und hast nicht die geringste Ahnung von der Materie.Eine Kündigung per Fax ist schon sehr lange rechtskräftig,und wenn man keine Ahnung hat dann erst richtig informieren und dann antworten,oder besser die Klappe halten.Es gibt massig Bericht in Google dazu die alle meine Angaben bestätigen

gut wäre du gibst keine weiteren antworten. könnte sonst alles gelöscht werden, im wiederholungsfall dein account für mind. 24 stunden "in pause" gehen. wenn auch wahrscheinlich wieder sicher bist es wäre nicht so. es ist lediglich 1 antwort/nutzer auf eine frage gestattet. aber sicher weißt du auch das besser.

Leider kursiert im Internet sehr viel Falschinformation zum Thema Rechtskraft der Faxzustellung. Bitte erst einmal lesen:

http://openjur.de/u/227001.html

Dann tief Luft holen, überlegen und allenfalls dann hier lospoltern!

Merke: auch bei Google ist leider nicht alles richtig...

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