unbekanntes Erbe antreten`?

5 Antworten

Der Sohn meines Nachbarn war gestrórben und hatte einen Haufen äshulden hinterlassen. Vater und Mutter´und auch äschwester hatten das äerbe ausgeschlagen. #da wurde weiter geforscht bis n die dritte vierte, fünfte Generation, ob einer da serbe annehmen will. Da es alle ablehnten, wurde er von staat beerdigt, dr dann auch die schulden übernahm. Es wa t´totzdem eine würdige Feier.

Folge den Anweisungen (Ratschlägen) von Rolfe und Du wirst ans Ziel kommen. Wenn das Kind durch Testament Erbe wird, ganz genau prüfen lassen, um welches Erbe es sich handelt. Das Nachlassgericht wird Dir hier alle notwendigen Informationen geben.

Du kannst doch ein Erbe auch ablehnen. Und man erfährt doch vorher was es ist. Näheres wird doch im Testament verfasst sein. Und im Falle einer Annahme kriegt man doch auch Beratung.

Wende Dich ans Amtsgericht (Nachlassgericht) und frage, wer der Testamentsvollstrecker ist.

Ich hoffe, dass der Uropa in Deutschland verstorben und auch selbst Deutscher war. Dann kannst du beim Nachlassgericht (das Amtsgericht des Sterbeortes) die Nachlasspflegschaft beantragen - und zwar mit der Begründung, dass du seine finanziellen Verhältnisse nicht kennst und eben keine Schulden erben willst. Das ist die klassische Begründung für einen derartigen Antrag, dem dann auch immer stattgegeben wird. Der vom Gericht dann eingesetzte Nachlassverwalter prüft dann Soll und Haben. Wenn der dann die Eröffnung des Nachlassver- fahrens mangels Masse ablehnt, ist der Fall klar. Das dauer natürlich - mit der Folge, dass die 6-wöchige Ausschlagungsfrist längst abgelaufen sein wird. Aber das macht nichts, weil in diesem Fall der Erbe nicht für die Schulden haftet - obwohl er das Erbe nicht ausgeschlagen hat. Wer also die Nachlassverwaltung bei Gericht beantragt, geht kein Risiko ein. Die Kosten werden aus dem Erbe beglichen - sie sind immer erstrangig vor allen möglichen Schulden. Und der Antragsteller der Nachlassverwaltung bekommt schlimmstenfalls plus minus Null! Man geht also kein Risiko ein.

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