Umsatzsteuer auf Gerichtskosten

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Auf Amtskosten bzw. Gebühren gibt es keine Umsatzsteuer also auch keine Möglichkeit Vorsteuer zu ziehen.

Wenn du steuerpflichtige Umsätze tätigst und die Gerichtskosten damit in Zusammenhang stehen kannst Dun diese abziehen § 15 UStG, z.b Klagen gegen Kunden oder Lieferanten, analog Gewerbeanmeldung etc wenn diese ausgewiesen ist.

gruß Martin

ich gehe mal davon aus, dass es dein 1. jahr als selbständiger ist. dann kannst du alle DEN BETRIEB angehenden kosten einsetzen. auch gerichtskosten, deine scheidungskosten zb. aber nicht

Dir ist schon klar, dass der Fragesteller eine UMSATZSTEUERerklärung anfertigen will, ja? Da gibt es keine "Kosten".

Im übrigen ohne das man Fragen muss!!!1

Wenn keine USt offen ausgewiesen wurde, darfst Du Dir keine VoSt abziehen... (einzige Ausnahme § 35 UStDV, Erleichterungen bei Kleinbetragsrechnungen und Fahrausweisen)

Richtig. Gerichtskosten, Gebühren für Gewerbeanmeldungen enthalten keine Umsatzsteuer, da es sich nicht um einen Leistungsaustausch handelt.
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Seltsam, dass dir das bei der UStE einfällt und nicht schon bei der entsprechenden UStVA.

Deswegen macht man ja ne Jahreserklärung!!!! Weil man da den Schweinsgalopp wieder ausbügeln möchte :-)

@RautenMiro

Unschön sowas. Wenn die UStE auf Null aufgeht, dann hat man richtig gebucht übers Jahr.

@RautenMiro

einer, ders begriffen hat... genau so...hier im land der beamten und verwaltungsexperten und sonstiger vergeuder von steuergeld...oder etwa nicht?

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