Umlage Reparaturkosten für elektrischen Rolladen auf Vermieter?

3 Antworten

Die nun vorliegende Rechnung hat unser Vermieter auf mich übertragen wollen (wir haben in der Tat eine wirksame Kleinreparaturklausel im Vertrag stehen). Der Betrag liegt gerade unter dem vertraglich vereinbarten Maximalbetrag für Kleinreparaturen i.H.v. 80€.

Da hat der Vermieter recht, Du musst zahlen.

Meine Frage nun ist, ob dieser Fall überhaupt als Kleinreparatur bezeichnet werden kann, da doch die ausgetauschten Teile m.E. nicht "dem direkten Zugriff des Vermieters" unterliegen, da sie sich in einem Rollkasten befinden.

Falsch interpretiert, hier steht alles was zu Kleinreparaturen gehört

http://www.naebig.de/service/ratgeber/78-kleinstreparaturen-

Es dürfen bei Kleinstreparaturen nur Gebrauchsteile der Mietsache betroffen sein, die der Mieter oft nutzt, so z.B. (nicht abschließend!):

Diese Reparatur zählt nicht zu den sog. Kleinreparaturen, deshalb** vom Vermieter zu bezahlen.** Irrigerweise meinen oft Vermieter, dass jegliche Reparatur umgelegt werden könne oder diese gesplittet werden darf.

FALSCH, albatros!

Der direkte Zugriff ergibt sich durch die Bedienung des Rollladenantriebs. 10x weniger rauf und runter würde z. B. nur 1 Zehntel Verschleiß bedeuten.

@bwhoch2

Die Klausel darf nur für solche Teile angewandt werden, die dem direkten und häufigen Zugriff des Mieters ausgesetzt sind Das sehe ich bei Stahlbandaufhänger und Wellenringen nicht.

Ergänzung zu meiner Antwort: Ist auch eine Jahreshöchstsumme im Mietvertrag beziffert? Wenn nicht, ist die Klausel unwirksam.

Kleinreparatur heißt kleiner Betrag wie Fenstergriff, Dichtung am Wasserhahn oder so da es unter 80,- Euro ist musst du als Mieter es zahlen steht so im Vertrag, (dem vertraglich vereinbarten Maximalbetrag für Kleinreparaturen i.H.v. 80€.)

Wenn (i.H.) im Hause heißt denke ich du musst nicht bezahlen weil Rollläden außen sind.

@Kreidler51

i.H.v.

Es bedeutet:

in Höhe von.

@Kreidler51

ist klar (in Höhe von)

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