Umgangsrecht verwirkt?

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Hi, wenn einem Vater nach 9 Jahren plötzlich einfällt das er ein Kind hat und es sehen möchte, muss ich mich doch ernsthaft fragen was das soll??? Er muss schon gute Gründe vorbringen warum er jetzt auf einmal Vater sein möchte. Aber so ist das wohl bei der Rechtssprechnung immer "Zum Wohle des Kindes" angeblich, wo war das Kindeswohl die letzten 9 Jahre als das Kind auch mal seinen Vater gebraucht hat. Ich vermute er wurde zur Kasse gebeten da der Unterhaltsvorschuss ja irgendwann mal beim Vater zurück geholt wird. Dann fällt vielen plötzlich ein " Ich habe ja ein Kind"...Grundsätzlich muss man den Kontakt zum Vater fördern, aber ich als Mutter würde es nur tun, wenn es dem Kind damit auch wirklich gut geht. Mit 9 Jahren wissen sie schon was sie wollen. Fragen ob sie es will, ich würde das Kind aber nicht alleine mitgeben. Ich hoffe das der Vater auch entsprechend vorgeladen wird und erfragt wird, wo er denn die letzten 9 Jahre als Vater anzutreffen war. Wenn ich sowas lese, kommt mir ein kalter Schauer. Mutter muss man auch immer sein, jeden Tag 24 Std. mit Krankheit, mit Stress, ohne Geld, ein Vater hat 9 Jahre Zeit sich zu überlegen ob er Anteil an dem Leben seines Kindes haben möchte oder nicht. Und es wird immer so ausgelegt, das das Kindeswohl im Vordergrund steht. Wir wissen alle das es nicht so ist. Und wir werden das an unserer Gesellschaft immer mehr beobachten das Kinder aufgrund dieser stressigen Situationen teilweise schon so Bindungsängste haben und gar nicht mehr in der Lage sind das Leben so einfach zu meistern. Soll der Vater erstmal beim Jugendamt vorsprechen und dann mal weiter schauen. Ich würde mich da erstmal gar nicht rühren. Viel Glück und das alles Gute für das Kind

wenn du da als mutter nicht mitmachst dann bekommst halt einen brief vom anwalt! genauso die aussage "ich würde dem mein kind nicht alleine mitgeben"... der richter würde ein paar (3-4) begeleitete umgänge vorschlagen und danach wird "mutter" mit sicherheit nicht mehr daneben sitzen! so ist das nunmal! sicher ist es misst erst nach 9 jahren anzutanzen, keine frage, trotz dessen hat er umgangsrecht! und als mutter hat man den kontakt (auch wenns einem nicht passt) den kontakt zuzulassen!!!! ansonsten macht "mutter" sich strafbar!

nein umgangsrecht kann nicht verwirken!!!! und das ist wohl (in so gut wie allen fällen) auch gut so. das der "böse" mann die kindesmutter im stich gelassen hat oder was auch immer interessiert niemanden... auch kein gericht /richter! die mutter hat auch dann (wie in dieser geschichte auch noch nach 9 jahren) den umgang zu förden und aufrechtzuerhalten! wenn sie diesen nicht zulässt, aus was für´n "gründen" auch immer macht sie sich strafbar! solange der VATER keine gefahr für das kind darstellt o.ä. steht dem vater jederzeit umgang zu!!!!! und auch wenn er nicht gezahlt hat... das wird ja schon seine gründe haben, hätte er zahlen können wäre es auch mit sicherheit dazu gekommen! aber das steht ja auch in keinerlei zusammenhang mit dem umgangsrecht, also ist das in dieser sache irrelevant!!!!!!!!! ja er kann sein umgangsrecht bekommen wenn er das möchte! lässt die kindesmutter dies nicht zu, dann wird er sich sein recht anderweitig (auf gerichtlichem weg) bestätigen lassen und damit zu 100% durchkommen !!!!

Das verwirkt nicht. Die Mutter kann lediglich versuchen das Umgangsrecht per Gerichtsbeschluss zu entziehen. Warum sollte sie das aber tun?

Ein "Umgangsrecht" (vielleicht eher Umgangserlaubnis) besteht an und für sich lebenslang. Die Frage ist nur, ob das Kind das will. Wenn du Mutter schlau ist, sollte sie das Kind entscheiden lassen was es will.

Das Umgangsrecht kann nicht verwirken.

Man sollte den Groll beiseite schaffen und an das Kind denken. (Ja,kann schwerer sein als man denkt,ich weiß) Sollte es den Kontakt auch wollen, dann sollte man es unterstützen.

Umgangsrecht des Kindes beim anderen Elternteil um jeden Preis?

Hallo, vor 3 Jahren habe ich Aufenhaltsbestimmungsrecht für mein Kind nach langem Kampf, bei Gericht zugesprochen bekommen. Meine Tochter wird nun 11, und möchte vorläufig nicht zu ihrer Mutter gehen. Sie fühlt sich dort nicht wohl, hat nur für ihre Mutter da zu sein; das heißt, wenn Hausaufgaben übers Wochenende zu machen sind, dann wird ihr ein schlechtes Gewissen gemacht. Ihre Einlagen in den Schuhen soll sie nicht tragen, da "sowas sowieso nicht hilft". Meine Tochter hat auch eine spezielle Zahnspange, die von der Kasse nicht gezahlt wird, und traut sich kaum, diese bei ihrer Mutter zu benutzen, "da die nicht hilft". Das hat uns mehrere hundert Euro gekostet und erst wollte sich meine geschiedene Frau auch daran beteiligen... Meine Ex will dafür aber, dass sich unsere Tochter zur Verfügung stellt, mit ihrem älteren Bruder PC-Spiele zu machen, obwohl sie nicht will; da "er ja auch etwas von ihr haben soll"... Wenn sie einfach alleine sein will, in ihrem Zimmer. sagt ihre Mutter, das sie das doch nicht soll, da sie so selten da ist (alle 14 Tage am WE). Zuletzt ist sie einmal nicht da gewesen, weil sie sich mit ihrer Mutter gestritten hatte, da nur sie momentan nur bei ihrer Mutter einen passenden Bedeanzug hatte und meine Ex ihr diesen nicht geben (borgen - ihrer Tochter deren eigenen(!) Badeanzug nur borgen!!??) wollte... Meine Tochter sagte, dann will ich das nächste Mal auch nicht zu dir kommen und war völlig fertig, wegen dieser Borniertheit. Meine Ex schrieb; dann kommst eben nicht... Aber als sie dann 14 Tage später wieder dort war, gab es nichts als Vorhaltungen. Meine Tochter sagt, darunter leiden schon ihre schulischen Leistungen, da sie ständig an ihre peinlich dumme Mutter denken muss und vor ihr Angst hat. Soll/muss ich sie am Wochenende wieder da hin schicken. Weiß nicht, ob ich das kann.

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