Umgangsrecht gewähren

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Es geht hierbei immer um das Kindeswohl. Könnt ihr ohne zu streiten vor dem Kind miteinander umgehen? Wenn nein, kein Besuchsrecht. Geht er umsichtig, behutsam und vorsichtig mit dem Kind um? Wenn nein, kein Besuchsrecht. Bringt er schlägernde, oder kriminelle, oder rauschgiftabhängige Freunde mit oder ist er selbst so einer? Wenn ja, kein Besuchsrecht? Zieht er vor dem Kind eine Emo-Show ab? Kein Besuchsrecht. Ach übrigens, den würde ich mit dem Kind keine Minute alleine lassen.

Ein Kind hat ein Recht seinen Vater so kennenzulernen wie er ist.

Alles, was von Dir hier genannt wurde, sind keine vor Gericht haltbaren Gründe, ihm das Besuchsrecht zu verwehren.

@Menuett

Quatsch. Es geht einzig und allein um das Kindeswohl. Wie der Vater leidet, ist mit Verlaub gesagt - sch.e.ißegal.

@Glatteis

Nein, kein Quatsch. Tatsächlich hat der Vater ein gesetzlich festgelegtess Recht das Kind zu sehen. Und dazu, im Gegensatz z.B. zu den Großeltern, hat er ein Umgangsrecht, welches im gewährt werden muß, auch wenn es nicht positiv für Kindeswohl ist.

Um ums Umgangsrecht herumzukommen, muß er das Kind schon schlagen, sexuell mißbrauchen oder sonstwie verbrecherisch gegen das Kind handeln.

@Menuett

So ein Quatsch. Damit kommt er doch nur durch, wenn die Eltern mal verheiratet waren.

@Menuett

Ein Kind hat ein Recht seinen Vater so kennenzulernen wie er ist.. sagte der pädophile Vater, und versuchte sein Besuchsrecht durchzusetzen (nur so z. B.)

das recht hat er bzw auch euer kind, das ein recht auf den vater hat. du musst ihm aber kein besuchsrecht einfach so gewähren. wenn ihr euch nicht einig werdet, dann regelt das ein gericht. vielleicht regelt sich dann die sache mit dem unterhalt nebenbei.

Hallo Charlotte2010,

ich kann dich sehr gut verstehen, das du diesem Menschen dein Kind nicht anvertrauen möchtest, denn du hast ein sehr schlimmes Verhalten von ihm erlebt. Rechtlich gesehen hat er das volle Umgangsrecht ab Geburt des Kindes.Es ist jedoch so, das er nicht einfach kommen und gehen kann wann er will. Wenn er Umgang mit dem Kind haben möchte dann gibt es für ihn 2 Möglichkeiten: die Erste ist,das er sich mit dir einigt und ihr 2 eine Umgangsvereinbarung trefft mit der ihr beide einverstanden seid. Die Zweite ist er klagt sein Umgangsrecht vor Gericht ein, weil ihr euch nicht einigen könnt. Wenn du nicht möchtest das er das Kind sieht, dann musst du ihm das so sagen und abwarten ob er sein Recht einklagt. Ob er dann vor Gericht Umgangsrecht bekommt hängt davon ab wie er sich dort gibt. Der Richter wird ihn natürlich befragen warum er erst nach 2 Jahren auf die Idee kommt das er ein Kind hat, er wird ihn auch befragen warum er das nun möchte und ob er finanziell in der Lage ist den Umgang einzuhalten. Der Mindestumgang ist alle 2 Wochen von Freitagnachmittag bis Sonnntagabend, die Hälfte aller Ferien und die Hälfte aller Feiertage. Er muss die Fahrtkosten und die Kosten des Umgangs tragen. Er muss das Kind pünktlich abholen und pünktlich bringen. Wenn das nicht gewährleistet ist bekommt er keinen Umgang. Es geht hier nicht in erster Linie um das recht des Vaters, sondern um das recht des Kindes. Der Richter wird abwägen ob Umgang mit diesem Vater zum Wohle des Kindes wäre oder eher nicht. Falls er Umgang bekommt wird aber erstmal eine ganz langsame Annäherung stattfinden, wo du dann dabei bist für einige Stunden, das wird dann gesteigert und wenn die Vater und Kind ein Vertrauensverhältnis aufgebaut haben kann er das Kind dann auch später mit zu sich nehmen und auch dort übernachten lassen. Die meisten Väter bekommen aber nach so einer Vorgeschichte nicht mal die Annährungsphase gebacken und versäumen Termine...dann ist Feierabend mit Umgang. Sollte es bei ihm anders sein, wäre es ja gut fürs Kind wenn es einen Vater hat.

Wie schätzt du die Lage ein? Du schreibst er zahlt keinen Unterhalt...warum nicht? Bezieht er Hartz4? Dann dürfte ihm nämlich auch das Geld fehlen um den Umgang bei einer Entfernung von 160 Km zu finanzieren. Wenn er das Geld dafür übrig hat muss er sich andererseits die Frage gefallen lassen wie er das auf einmal macht...illegale Nebeneinkünfte? Denn wenn er Geld übrig hat dann kann er ja eigentlich auch Unterhalt zahlen. Die Tatsache alleine das er keinen Unterhalt zahlt hat jedoch nichts mit dem Umgangsrecht zu tun, das hat er egal ob er zahlt oder nicht. Denkst du er würde klagen? Denkst du er hat sich verändert? Sinneswandel? oder denkst du er möchte das Kind einfach nur mal sehen und dann ist gut? Zeigt er echtes Interesse am Kind?

Ja, Du das musst Du. Das Umgangsrecht hat, egal welche Streitigkeiten ihr habt und nicht gezahlter Unterhalt ist kein Grund ihm den Umgang zu verwehren.

Ein selten anwesender Vater ist immer noch besser als einer, der nie da ist.

Wende Dich ans Jugendamt, die beraten in diesem Fall gerne.

Oje Menuett...frag mal einen Pädagogen ob er das genau so sieht oder am besten einen Kinderpsychologen....die Erfahrung zeigt das gar kein Vater oft besser ist als einer der sich 3 x im Jahr blicken lässt und den Kindern so das Gefühl gibt sie nicht mehr wert als 3 läppische Besuche. Nichts ist schlimmer als ein möchtegern-Vater der sich nur sporadisch blicken lässt!

@PBmemorys

Ich hatte die Gelegenheit mehrfach Psychologen und Pädagogen zu befragen. Von diesen stammt genau diese Aussage.

Besser selten als nie. Ein Negativbeispiel ist immer noch besser als gar keines.

Nichts ist schlimmer als ein Vater, den man nie sieht.

ich denke rechtich gesehen hat er ein recht darauf das kind kennen zu lernen

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