Übertragung von Fahrtkosten bei Behinderung

2 Antworten

Das wird nur gehen wenn eine Unterhaltspflicht besteht. Das Fahrzeug muss dabei im übrigen auf den Begünstigten angemeldet sein als auf dich so wie ihr das Vorhab geht es nicht.

Ich weiß nicht inwieweit eine Unterhaltsverpflichtung des Sohnes gegenüber der schwerbehinderten Mutter besteht. Fakt ist: Das Auto ist auf den Sohn angemeldet und der Sohn tätigt mit diesem Auto alle Fahrten die mit der Swerbehnderung seiner Mutter verbunden sind. Die km (in diesem Fall fast 20.000) können und wurden über TÜV Belege für das entsprechende Jahr nachgewiesen. Ein Fahrtenbuch wurde in diesem Zusammenhang leider nicht geführt. Allerdings finde ich es persönlich ungerecht: Die Mutter verdient nix und ihr bringen die km in der StErkl rein gar nix, der Sohn kümmert sich neben der Vollzeitarbeit um den kompletten Haushalt und fährt die Mutter das ganze Jahr zu ihren Terminen und soll am Ende leer ausgehen bzw. mit dem Pflegepauschbetrag abgespeist werden... gibt es da nicht irgendwelche VA´s oder Urteile zu diesem Thema?? Ich habe leider auf die Schnelle nix gefunden. Trotzdem vielen Dank für deine prompte Antwort!

@23JJ23

Fakt ist auch das das Fahrzeug nicht auf den Begünstigten angemeldet ist und genau das ist Notwendig, übrigens auch wenn es um ein Minderjährigen Begünstigten geht. Ansonsten sollte ihr vielleicht mal bei einem Sozialverband nachfragen könnt, die können euch sicherlich Möglichkeiten aufzeigen aber erwartet nicht das das Amt ohne eine Detaillierten Nachweis da irgend etwas anerkennt. Selbst bei Eheleuten muss das Fahrzeug auf den begünstigten gemeldet sein. Ich halte es übrigens schon für erstaunlich das man in so einem Fall kein Fahrtenbuch führt und erwartet das ungeprüft 4500€ Steuerfreibetrag anerkannt werden.

@Anton96

Noch eines falls die Gesamtkilometerleistung und die für die Mutter gefahren Kilometer zu nahe bei einander liegen sind deine Angaben unglaubhaft und das Amt wird sich auf keinen Fall anerkennen.

@Anton96

vollkommen richtig...

Hallo,

ich könnte mir vorstellen, dass es geht, wenn Du die amtliche Betreuung Deiner Mutter hast, denn dann ist der Fall ähnlich gelagert, wie bei Deinem angeführten Eltern mit schwerbehindertem Kind Beispiel.

Frage doch einmal bei einem Steuerberater nach....

LG

Steuerbescheid - Fahrtkosten wurden nicht anerkannt?

Ich bin Arbeitnehmer und habe die Einkommenssteuererklärung für 2016 bereits im Januar dieses Jahres abgegeben. Am heutigen Tage hatte ich meinen Bescheid im Briefkasten. Der Bescheid fängt mit folgenden Worten an 'Der Bescheid ist nach § 165 I S.2 AO teilweise vorläufig'

Bei genauerer Betrachtung fiel mir auf, dass bei den Werbungskosten die Wege von meiner Arbeitsstelle zu meiner Zweitwohnung nicht berücksichtigt wurden. Insgesamt handelt es sich hierbei um 23.220 KM. In den Vergangenen 10 Jahren wurde diese Strecke stets mit berücksichtigt, ohne dass hierfür irgendwelche Nachwesie erbracht werden mussten. Ich gab jedes Mal an, dass ich die Strecke mit meinem eigenen Fahrzeug zurücklegte.

Dieses Mal findet sich auf der zweiten Seite des Bescheides folgender Textbaustein:

'Erläuterungen zur Festsetzung' Die Fahrten von der entfernt gelegenen Wohnung zur Ersten Tätigkeitsstätte konnten nicht als Werbungskosten berücksichtigt werden, da diese nicht nachgewiesen wurden.

Da ich weder in einer Werkstatt war, noch Tankbelege gesammelt habe, werde ich die Fahrten auch nicht nachweisen können. Aufgrund der Tatsache, dass ich zuvor niemals einen solchen nachweis erbringen musste, habe ich entsprechende Quittungen auch nicht gesammelt.

Meine Frage ist nun folgende: Ist das Finanzamt nicht verpflichtet mir bis zu einem Betrag von 4.500,- die Fahrten anzuerkennen, ohne hierbei einen Nachweis einfordern zu dürfen? Aufgrund der tatsache, dass insgesamt 45 Tage (Weg Tätigkeitsstelle - entfernterer Zweitwohnsitz) nicht berücksichtigt wurden, so müssen diese doch dann zumindest für die Strecke Weg Tätigkeitsstätte Erstwohnsitz anerkannt werden? Kann ich nunmehr einen Widerspruch gegen den Bescheid einlegen und fordern, dass mir die Entfernungspauschale zumindest bis zu einer Höhe von 4.500,- Euro anerkannt wird? Mit dem jetzigen Bescheid werden mir bei den Fahrtkosten nämlich lediglich 430,- Euro anerkannt.

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