Überstunden, kein Ausgleich, Chef droht mit Kündigung?

5 Antworten

Suche Dir einen andere Job und klage anschließend die Bezahlung der so geleisteten Überstunden ein. Du musst die natürlich dokumentieren.

Mehr als 10 Stunden sind an keinem(!) Tag erlaubt.

Mehr als 48 Wochenstunden sind im Durchschnitt über 6 Monate nicht erlaubt.

Die geschilderte Drohung nennt sich im StGB "Nötigung" und ist mit bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe bewehrt. Sie muss natürlich bewiesen werden.

Notfälle sind eigentlich wirkliche Notfälle wie Katastrophen, Brände etc.

Davon gehe ich erst einmal nicht aus. Die Arbeitszeitordnung sieht eine max. Arbeitszeit von 10 h Tag vor.

Das ist eigentlich Nötigung Deines Chefs, noch künftige Arbeitgeber zu informieren. Woher will er wissen, wo Du Dich bewirbst.

Wenn Du die Stunden beweisen kannst, kannst Du dagegen vorgehen auch bei Aufsichtsbehörden oder auch beim Arbeitsgericht

Für den Chef ist es eigentlich eine lukrative und coole Sache, Personal zu haben, welches für ihn für umsonst knechtet. Wo findet man das heutzutage noch auf die Schnelle, Leute die für Nichts arbeiten. So eine Arbeitsstelle, kannst du vergessen und am besten lässt du dich kündigen und suchst dir einen Job in einer Firma wo auch die Ü-Stunden bezahlt oder durch Freiszeit abgegolten werden.

Der Chef scheint sich seiner Sache ziemlich sicher zu sein, obwohl das Recht auf deinser Seite liegt. Möglicherweise besteht für dich kein Kündigungsschutz, wenn ihr ein betrieb unter 10 mann seit. Dies will der Chef ausnutzen.

Also dein chef wird nicht alle anderen Arbeitgeber anschreiben, um vor dich zu waren. Aber du solltest im Falle einer Entlassung dein Arbeitszeugnis genau unter die Lupe nehmen.

Was steht im Arbeitsvertrag zu Überstunden.

Mit dem normalen Gehalt lassen sich Überstunden bis zu einem gewissen Grad abgelten (meistens maximal +10%).

Soll der Chef halt jemanden einstellen.

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