Überstunden abbummeln -inklusive reguläre 2 Tage frei?

3 Antworten

Nein, er bekommt ja nur die Überstunden bezahlt bzw. sie werden durch Freizeitausgleich abgegolten. Dafür bekommt er keine zusätzlichen Tage. Diese bekäme er nur dann wenn er arbeiten müsste da diese ja als Ersatzruhezeit gelten. Ich nehme mal an wenn er arbeitet zahlst du ihm 5 Tage die Woche, egal welche Tage es sind. Und zwei Tage in der Woche hat er Ersatzruhe wenn diese auf einen Wochentag fallen, diese bekommt er ja dann auch nicht bezahlt. Also ist es genauso wenn er Zeitausgleich nimmt. Er bekommt dann die Tage bezahlt die er gearbeitet hätte.

Danke für die Antwort, darf ich fragen woher und warum du das weißt? Ich habe nämlich aus verschiedenen Ecken sehr konträre Antworten, ich werde zwar morgen im Steuerbüro und ggf beim Anwalt anrufen aber ich würd´s halt sehr gerne sofort schon wissen !

Du kannst die Überstunden nur auf die 5 Arbeitstage der Woche anrechnen. Auch entsprechender Urlaub steht ihm für diese Zeit zu. Wozu führt man Dienstpläne und Arbeitszeit-Listen???

...d.h. z.B. es wurde Ihm zum 15.12. gekündigt. Bis zu diesem Datum sind alle Urlaubstage genommen, Feiertage genommen alles regulär beendet. Nun die Überstunden, sagen wir mal 90 h . Ich bezahle´s Ihm aus und somit endet das Verhältniss zum15.12. Aber wenn er die h als Freizeitausgleich nimmt wären das 9h/Tag, also 10 Tage.Dann würde das Verhältniss nicht zum15. sondern zum 25.12. enden, da hier aber 2 x2 Tage Wochenende dazwischen sind , heißt das ich muß zusätzlich 4 tAGE bezahlen die er nicht geleistet hat ?

Hallo Emrede!

Das "Abbummeln" von Überstunden kann nur durch entsprechende tarifliche und/oder betriebliche Regelung (Vereinbarng mit dem Betriebsrat) oder Vereinbarung im Arbeitsvertrag geschehen. An sonsten hat der Beschäftigte einen im § 611 BGB begründeten unabdingbaren Rechtsanspruch auf Vergütung der geleisteten Arbeit!

Ich hoffe, das dieser Aspekt rechtskonform geregelt ist!

Dieser Freizeitausgleich kann logischer Weise ja nur an Tagen erfolgen, an denen an sonsten Arbeitspflicht bestanden hätte. Dies sind erst einmal alle Werktage (Mo.-Sa.), wenn in der Sechstagewoche gearbeitet wird. (Fünftagewoche: Mo.-Fr.)

Sonn- und Feiertage, Samstage bei Fünftagewoche und ggf. arbeitsvertraglich als fixe ständige freie Tage vereinbarte sonstige Wochentage können selbstverständlich dann nicht zum Freizeitausgleich herangezogen werden.

Die gem. § 11 ArbZG für geleistete Arbeit an Sonn- und Feiertagen zu gewährenden "Ersatzruhetage" (freie Werktage) gibt es ja dann auch nicht mehr.

Ich gehe davon aus, dass eine feste Wochenarbeitszeit vereinbart wurde. (z.B. 40 Std. bei Vollzeit). Weiterhin postuliere ich die Fünftagewoche.

Der Freizeitausgleich (das "Abbummeln") zieht nun mit einem Zeitwert von täglich 8,0 Std. von Mo. bis Fr. vom Überstundenkonto ab, welches nicht in "ca. Tagen" sondern in exakten Stunden zu führen ist!

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