Überstunden - Gleitzeitkonto - ist das rechtens?

5 Antworten

Ne Überstunde ist für mich eine normale Arbeitsstunde. Klingt nicht seriös wenn du ne Woche (!) erst an überstunden sammeln musst um einen tag (!) freizunehmen. Ob und iw edie Überstunden ausgezahlt werden is Sache der Firma (bzw ob die wegfallen am Ende des Jahres)

Ich habe auch intern über 10 Jahre bei Zeitarbeitsunternehmen (Manpowewr und Persona Service)gearbeitet. Überstunden dürfen bis zu einem gewissen Mass auf ein Gleitzeitkonto gehen. Dieses ist allerdings nicht dafür da, um an einsatzfreien Tagen diese den Mitarbeitern wieder wegzunehmen. Einsatzfreie Tage (wenn kein Auftrag da ist) sind ausschliesslich Arbeitgeberrisiko. Ich weiss selbst, dass dies anders gehandhabt wird, allerdings war ich bei mehreren Gerichtsprozessen als Vertretung der Arbeitgeberseite. Wenn es um Gleitzeitstunden ging, haben alle Prozesse die Mitarbeiter oder ehemaligen Mitarbeiter gewonnen. Es kann zehnnmal im Tarifvertrag anders hinterlegt sein, es widerspricht dem AGB und wird daher immer zugunsten des Arbeitnehmers entschieden. Nicht umsonst gibt es im Lohnprogramm einen Button "Wartezeit". Auch wenn die internen Zeitarbeitsmitarbeiter und deren Geschäftsführung das nicht so gern hören. Dieses Wartezeit (bezahlt) ist einzusetzen in verleihfreien Zeiten. Ansonsten wird eine schlechte (darüber kann man sich streiten) Arbeit des Disponenten ausschliesslich auf den Mitarbeiter abgewälzt. Das ist nicht zulässig.
Selbstverständlich kann man (in Abstimmung mit dem Kundenbetrieb) bestimmen, wann man seine Mehrarbeitsstunden abfeiert. Wenn man von 35 Stunden 7 Stunden nimmt, bleibt der Rest selbstverständlich stehen.

Moin, - wie soll sich ein Leiharbeiter verhalten, der KEINEN Tarif haben will?- Der DGB ist der STerigbüglehalter der Zuhälterbranche.- Die gängigen Tarife sind durch die Bank sogar schlechter wie die gesetzlichen Regelungen.- Was soll also ein Leiharbeiter tun wenn er meimt: "Ich würde die Arbeit ja annehmen aber NUR auf grundlage gesetzlicher regelungen.- da wird man von den Neppern zu annnahme eines Tarifes gezwungen, den man dar nicht haben will.- Sonst brüsten sich die Gewerkschaften doch damit, das angeblich nur der anspruch auf tarifliche regeungen hat, der auch Mitglied einer gewerkschaft ist.- Wenn man nun extra NICHT mitglied der Steigbügelhalter sein will, wir deinen sogar von den Zuhälterbuden der frisierte Neppertarif aufgezwungen.- Eingentlich sind die Tarife der Zeitarbeit ALLE ungültig, weil die, genau wie der "christliche" Tarifnepp gar nicht Tariffähig sind.- Mangels Mitglieder und weil die Neppertarife sogar gesetzliche Regelungen unterlaufen.

Hallo, also ich arbeite selbst intern bei einem Zeitarbeitsunternehmen, habe aber auch selbst viel Zeitarbeit gemacht. Wichtig ist, welcher Tarifvertrag für dich gilt (BZA, IGZ etc. gibt da leider viel zu viele). Und schau nochmals in deinen Vertrag. Erscheint mir sehr komisch, was die Frau da sagt. Im BZA soll man 35 Stunden im AZK (Arbeitszeitkonto, nicht Gleitzeikonto) haben, um einsatzfreie Tage damit auszugleichen, dafür kriegst du deinen Lohn und man nimmt dir dann die Stunden vom Konto. Die größte Firma?? Randstad oder Manpower also ;o) Die arbeiten mit de BZA. Schreib mich mal separat an, wenn meine Antwort nicht reicht.

IG Metall prangert miese Methoden der Zeitarbeitsfirmen an "Finger weg von meinem Zeitkonto!"

Haben Verleihfirmen keine Arbeit, dürften sie ihren Beschäftigten keine Stunden vom Arbeitszeitkonto abziehen. Darauf weist die IG Metall NRW hin. Leiharbeitnehmern steht auch für einsatzfreie Zeiten der vollen Lohn zu.

Das ergibt sich aus dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz AÜG (§11, Abs.4). Danach haben Leiharbeiter, die ihrem Arbeitgeber ihre Arbeitskraft anbieten, Anspruch auf den arbeitsvertraglich vereinbarten Lohn - egal, ob der Arbeitgeber dieses Angebot annimmt oder nicht. Arbeitgeber dürfen ihr unternehmerisches Risiko nicht auf ihre Mitarbeiter abwälzen.

Randstad, Deutschlands größter Personaldienstleister, hält sich nicht daran. Das hat das WDR-Politmagazin Monitor am 24. November 2011 berichtet. Der Münsteraner Arbeitsrechtler Peter Schüren wirft dem Unternehmen sogar vor, gegen das Gesetz zu verstoßen. Die Praxis von Randstad sei "mit dem Gesetz so nicht vereinbart". Mehr: http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2011/1124/zeitarbeit.php5

Die IG Metall NRW ermutigt Leiharbeiter, die gewerkschaftlich organisiert sind, sich zur Wehr zu setzen und gegen den Griff ins Arbeitszeitkonto vor Gericht zu ziehen. Die Erfahrung lehre, sagt Christian Iwanowski von der IG Metall-Bezirksleitung NRW: "Sobald ein Leiharbeitnehmer sein Geld zurückfordert, zahlt der Verleiher." Denn die Firmen scheuten ein rechtskräftiges Urteil gegen ihre Praxis, einsatzfreie Zeiten vom Zeitkonto ihrer Beschäftigten abzuziehen. Dann wäre klär, dass ihr Verhalten rechtswidrig ist.

Dateien: 20120109FlugblattLeiharbeit.pdf Zurück zu: Home / Nachrichten

G Metall prangert miese Methoden der Zeitarbeitsfirmen an "Finger weg von meinem Zeitkonto!"

Haben Verleihfirmen keine Arbeit, dürften sie ihren Beschäftigten keine Stunden vom Arbeitszeitkonto abziehen. Darauf weist die IG Metall NRW hin. Leiharbeitnehmern steht auch für einsatzfreie Zeiten der vollen Lohn zu.

Das ergibt sich aus dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz AÜG (§11, Abs.4). Danach haben Leiharbeiter, die ihrem Arbeitgeber ihre Arbeitskraft anbieten, Anspruch auf den arbeitsvertraglich vereinbarten Lohn - egal, ob der Arbeitgeber dieses Angebot annimmt oder nicht. Arbeitgeber dürfen ihr unternehmerisches Risiko nicht auf ihre Mitarbeiter abwälzen.

Randstad, Deutschlands größter Personaldienstleister, hält sich nicht daran. Das hat das WDR-Politmagazin Monitor am 24. November 2011 berichtet. Der Münsteraner Arbeitsrechtler Peter Schüren wirft dem Unternehmen sogar vor, gegen das Gesetz zu verstoßen. Die Praxis von Randstad sei "mit dem Gesetz so nicht vereinbart". Mehr: http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2011/1124/zeitarbeit.php5

Die IG Metall NRW ermutigt Leiharbeiter, die gewerkschaftlich organisiert sind, sich zur Wehr zu setzen und gegen den Griff ins Arbeitszeitkonto vor Gericht zu ziehen. Die Erfahrung lehre, sagt Christian Iwanowski von der IG Metall-Bezirksleitung NRW: "Sobald ein Leiharbeitnehmer sein Geld zurückfordert, zahlt der Verleiher." Denn die Firmen scheuten ein rechtskräftiges Urteil gegen ihre Praxis, einsatzfreie Zeiten vom Zeitkonto ihrer Beschäftigten abzuziehen. Dann wäre klär, dass ihr Verhalten rechtswidrig ist.

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