Überschreibung Haus

5 Antworten

Zur Zeit wohnst du mietfrei im Eigentum, dies wird dir als Vorteil angerechnet. Für den Unterhalt gibt es Tabellen. (Düsseldorfer Tabelle), zum Jahreswechsel wurde einiges neu geregelt. Wenn du deine Arbeit mal verlieren solltest, und so etwas kann ja mal passieren, kann es ganz schnell sein daß du keinen Unterhalt mehr zahlen kannst , dann geht sie auf das Jugendamt und kassiert von dort Unterhaltsvorschuß. Dann kommt das Jugendamt natürlich zu dir und will den Vorschuß gerne wiederhaben. Wenn sie dann dein jungfräuliches Grundbuch finden, und verschweigen darfst du es nicht, stürzen sie sich mit Vorliebe darauf und machen dir eine Sicherungshypothek hinein. Also sieh zu, daß du.. Sonst war es mal dein Haus.


Immobiliengeschäfte, die nur dazu dienen, sich öffentliche Gläubiger vom Hals zu halten, können ohne weiteres auch rückabgewickelt werden. Dafür ist es längst zu spät.

@DerHans

Ja genau, und deshalb macht er das Immobiliengeschäft gerade nicht, um sich öffentliche Gläubiger vom Hals zu halten. Er macht von seinem freien Verfügungsrecht über sein rechtmäßiges Eigentum , was wohl im GG garantiert ist, Gebrauch. Deshalb vermeidet er auch den Verkauf an Eltern, Kinder, Geschwister, Onkeln, Tanten und Schwiegerverwandte tunlichst.

Bezüglich des Unterhaltes hast Du einen "Selbstbehalt", also einen Betrag, der Dir von Deinem Einkommen mindestens verbleiben muss, damit Du davon Deine eigenen Lebenshaltungskosten bestreiten kannst: Verpflegung, Wohnkosten, Kleidung, Versicherungen etc.....

Die Höhe des jeweiligen Selbstbehaltes ist davon abhängig, wem gegenüber Du unterhaltspflichtig bist. Darin integriert ist eine Pauschale für die Wohnkosten.

Gegenüber minderjährigen Kindern liegt dieser Selbstbehalt derzeit bei 1080 Euro, die Pauschale für die Wohnkosten liegt hier bei 380 Euro.

Wie viel er tatsächlich aufwendet - ob weniger oder mehr - spielt keine Rolle, so lange er den Unterhalt für die Kinder zahlt...

Nun wird mir ein fiktives Einkommen hinzugerechnet aufgrund das ich Mietfrei in meinem Haus lebe.

Rechenbeispiel:

Mal angenommen, Du hättest ein durchschnittliches Nettoeinkommen von 1650 Euro, nach möglichen Abzügen verbliebe ein "unterhaltsrelevantes Einkommen" von evt. 1550 Euro.

Wärst Du dann zum Beispiel zwei Kindern zwischen 6 und 11 Jahren unterhaltspflichtig, stünden jedem Kind 291 Euro Unterhalt zu, insgesamt müsstest Du an die Mutter  582 Euro zahlen.

Da Du aber einen Selbstbehalt hast (1080 Euro), könntest Du eigentlich nur 470 Euro zahlen (1550 - 1080).

Nun wohnst Du aber in einem eigenen Haus, welches vielleicht einen "Wohnwert" von 1400 Euro hat, eigentlich stünden Dir aber nur 380 Euro zu... 

Selbst bei Abzug der Rückzahlung für das Haus verbliebe noch immer ein Überschuss, der für den Unterhalt der Kinder eingesetzt werden könnte....

Da das Haus ja bereits vorhanden ist, nützt es jetzt nichts mehr, es auf einen anderen namen schreiben zu lassen. Das wird dir nur als böswilliger Versuch angerechnet, dich vor den Unterhaltszahlungen zu drücken.

Hallo, hier der Themenersteller.

Die Frau ist mit Kindern bereits weggezogen und am Haus soweit nicht interessiert. Es geht halt nur darum mehr Unterhalt zu zahlen...also wird nun alles versucht. Mietfrei. Soweit so gut. Laufende Kosten trotzdem weiter. Aber such ich mir eine Wohnung und zahle dort vllt 50€ weniger Miete was ist dann?

Dann kann ich das Haus auch behalten, umschreiben lassen und dann an denjenigen Miete zahlen...oder nicht?

Anwalt habe ich. Den hab ich die Frage nur nicht gestellt, weil es ja mehr oder weniger darum geht den Unterhalt zu drücken :-/

Ich kann dir vielleicht nicht bei deiner Frage helfen, aber ich wünsche dir viel Glück und Kraft für die Situation. Ich frage mich so oft, wie manche Frauen nach der Scheidung nur so dreist sein können.

danke :( momentan seh ich nur noch schwarz :(

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