Übernahme der Renovierungskosten vom Amt möglich?

5 Antworten

meine frage ist ob man von dem jobcenter ein darlehen bekommen kann für renovierungskosten im mietvertrag stet drin das man ab 5 jahren renovieren soll ( schönheitsreparaturen/pflege) ist das möglich beim amt ein darlehen zu beantragen oder wird es abgelehnt

Eigentlich müsste es möglich sein. Stelle einen Antrag auf Kostenübernahme.

Falls die Kosten nicht übernommen werden sollten(was ich nicht glaube), kann man immer noch versuchen ein Darlehen zu bekommen.

Renovierung ist eine Angelegenheit des Vermieters, aber Kosten und Lasten für Schönheitsreparaturen übernimmt das Amt. Lasse dich nicht kirre machen wegen Selbstvornahme, dies wird mit Kindern schlecht gehen und bedenke: Keine Leistungen ohne Antrag.

Nachsatz, und beachte auch die aktuelle Rechtsprechungen der unteren Sozialgerichte wegen der Kosten und Lasten für die Unterkunft. Immer mehr urteilen aus, daß alle Kosten und Lasten zu übernehmen sind und die läppischen Pauschalen durch das Gesetz nicht gedeckt sind, so aktuell auch in Leipzig.

Nachsatz, und beachte auch die aktuelle Rechtsprechungen der unteren Sozialgerichte wegen der Kosten und Lasten für die Unterkunft. Immer mehr urteilen aus, daß alle Kosten und Lasten zu übernehmen sind und die läppischen Pauschalen durch das Gesetz nicht gedeckt sind, so aktuell auch in Leipzig.

Du kannst einen entsprechenden Antrag stellen , und dann könnte sein das jemand vom Jobcenter kommt um sich die Wohnung anzuschauen.

kann man sich ein antrag ausdrucken oder mach ich das schriftlich danke für die info

Hallo, ich bewohne mit meiner Frau 16 Jahre schon eine Wohnung und vor acht Jahren habe ich einmal gestrichen. Nun müßte neu tapeziert werden, weil die Tapete im Schlafzimmer sowie an einer Wand im Wohnzimmer stark in Mitleidenschaft gezogen worden ist sowie der Teppich müßte ebenfalls erneuert werden. Renovierungskosten habe ich noch nie gestellt und mein Vermieter meinte vor langer Zeit mal zu mir, daß ich die Wohnung zu renovieren hätte. Am 22. August habe ich formlos einen Antrag auf diese Hilfe gestellt, aber bisher noch nichts vom Jobcenter gehört, da dieses angeblich überlastet sein soll.

Anderswo habe ich gelesen, daß ein Urteil in Berlin besagt, daß das Jobcenter keine Renovierungskosten übernehmen müsse, weil der Kläger in eine renovierte Wohnung hätte ziehen können, aber wenn ich ausziehe, muß die Wohnung sowieso wieder auf Vordermann gebracht werden (neuer Teppich, Wände/ Tapete in einem einwandfreien Zustand)

Wie sieht es aber aus, wenn man schon ziemlich lange eine Wohnung bewohnt? Muß ich den Bescheid abwarten oder kann ich jetzt renovieren und die verauslagten Kosten dem Jobcenter vorlegen?

... weil nämlich im Dezember eine neue Couch geliefert wird und es wäre ja blöd, diese wieder aus der Stube rauszutragen, um den Teppich verlegen zu können.

Schönheitsreparaturen bei Auszug nach unter einem Jahr?

Ich bin in eine frisch gestrichene Wohnung gezogen. Und ziehe nach 11 Monaten jetzt wieder aus. In meinem Mietvertrag steht, dass ich ab einer Mietzeit von einem Jahr 25% der Kosten für die Schöhnheitsreparaturen von Wänden, Decken, Heizkörper, Innentüren ect. übernehmen müsste. Ab zwei Jahren 40%, ab drei Jahren 60% ... bzw. ersatzweise diese Reparaturen fachhandwerklich selber durchführen könnte.

Über die Mietzeit von unter einem Jahr gibt es keine Angaben. Für mich ließt es sich so, dass ich nicht renovieren müsste. Muss ich dann überhaupt streichen? Und wie sieht es mit Löcher zuspachteln, kleine Flecken weißen und zwei farbige Wände streichen aus. Die letzten Sachen werde ich wohl eh durchführen, um mir einfach unnötigen Ärger zu ersparen, aber es würde mich trotzdem interessieren.

Vielen Dank für hilfreiche Antworten

Hier noch der genaue Wortlaut:

§18 Schönheitsreparaturen bei Auszug

I. Endet das Mietverhältnis, so ist der Mieter verpflichtet, die Kosten für Schönheitsreparaturen (Tapezieren und Anstreichen der Wände und Decken, Streichen der Heizkörper einschließlich Heizungsrohre, der Innentüren samt Rahmen, der Einbauschränke, Fenster und Außentüren von innen, Lasieren von Naturholztüren und fenstern) aufgrund des Kostenvoranschlages eines Malerfachgeschäftes an den Vermieter nach folgender Maßgabe zu bezahlen, wobei die nachstehend genannten Fristen im Allgemeinen zur Anwendung kommen:

a) Liegen die letzten Schönheitsreparaturen während der Mietzeit länger als 1 Jahr zurück, so zahlt der Mieter 25% der Kosten aufgrund eines Voranschlages eines Malerfachgeschäftes an den Vermieter; Liegen sie länger als 2 Jahre zurück 40%; [...].

b) Für Nebenräume innerhalb der Wohnung sind folgende Prozentsätze maßgebend: Liegen die letzten Schönheitsreparaturen während der Mietzeit länger als 1 Jahr zurück 14% der Kosten gemäß Voranschlag; länger als 2 Jahre [...]

c) Die Regelung nach a) und b) tritt im Allgemeinen in Kraft, wenn seit Mietbeginn die genannten Zeiträume verstrichen sind. Die vorstehenden Fristen kommen je nach Zustand der Mietsache in Anwendung.

II. Der Mieter kann seine anteiligen Zahlungsverpflichtungen gem. Ziffer 1 a und b durch vollständige Vornahme der Schönheitsreparaturen (wie in Abs. 1 aufgeführt) abwenden; die Arbeiten sind auf eigene Kosten in fachhandwerklicher Ausführung bis zur Rückgabe der Mietsache vornehmen zu lassen oder vorzunehmen.

III. Der Vermieter kann im Übrigen bei übermäßiger Abnutzung Ersatz in Geld verlangen. Dasselbe gilt bei schuldhafter Beschäftigung des Bodenbelages durch den Mieter.

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Muss ich bei Auszug renovieren, wenn der Vormieter nicht renoviert hat?

Hallo zusammen!

Ich werde bald aus meiner Wohnung ausziehen (ich werde nächste Woche die Kündigung abgeben). Jetzt weiß ich nicht genau, was und ob ich überhaupt renovieren muss.

Zur Sachlage: Ich bin im Oktober 2015 in meine Wohnung eingezogen, die auch unrenoviert war. Man sagte mir, ich müsse das alles so übernehmen. Ein Zimmer war komplett pink mit einer riesigen Postertapete von Hello Kitty, eins war rot und orange, eins war teils grün und teils mit einer Vliestapete mit orangenen Strichen und der Flur war mit einer türkisen Vliestapete tapeziert. Jetzt habe ich im Übergabeprotokoll gesehen, dass ich dummerweise unterschrieben habe "In den Kunststofffensterflügeln befinden sich diverse Löcher. Alle Farben und Tapeten werden übernommen." Da ich wusste, dass ich aufgrund meiner Ausbildung nur 1,5 Jahre in der Wohnung wohnen würde, habe ich alles so gelassen und lediglich einzelne Tapeten weiß gestrichen. Nach ca. einem Jahr hat die LEG in meiner Wohnung alle Türen auswechseln lassen, wodurch jetzt schöne Ränder um die Türen entstanden sind.

Im Mietvertrag steht bei §12 Rückgabe der Mietsache folgendes: "Bei Beendigung des Mietverhältnisses sind die überlassenen Räume in vollständig geräumten und sauberem Zustand ordnungsgemäß zu übergeben. Gleiches gilt im Falle der tatsächlichen Inbesitznahme der Mieträume durch die Vermieterin bei einer von ihr ausgesprochenen Kündigung. Soweit fällige Schönheitsreparaturen (siehe § 6) bisher nicht ausgeführt wurden, sind diese vor Beendigung des Mietverhältnisses rechtzeitig nachzuholen."

§6 Schönheitsreparaturen:

  1. Die Durchführung der Schönheitsreparaturen obliegt dem Mieter, soweit sie durch seine Abnutzung bedingt sind. Diese Übernahme der Schönheitsreparaturen durch den Mieter ist bei der Berechnung der Miete berücksichtigt worden.

  2. Die Schönheitsreparaturen sind während der Mietzeit fachgerecht auszuführen. Die Schönheitsreparaturen umfassen insbesondere: Das Anstreichen o. Tapezieren der Wände und Decken, das Streichen der Fußböden, den Innenanstrich der Holzfenster, das Streichen der Türen, das Streichen der Außentüren von innen sowie das Streichen der Heizkörper einschließlich der Heizrohre.

  3. Die Schönheitsreparaturen werden im Allgemeinen in folgenden Zeitabständen erforderlich sein: a)in Küchen, Bädern und Duschen alle 5Jahre b)in Wohn- und Schlafräumen, Fluren, Dielen und Toiletten alle 8Jahre c)in anderen Nebenräumen alle 10Jahre. Die Fristen werden berechnet vom Zeitpunkt des Beginns des Mietverhältnisses bzw. soweit Schönheitsreparaturen nach diesem Zeitpunkt von dem Mieter fachgerecht durchgeführt worden sind, von diesem Zeitpunkt an. Der Mieter ist für den Umfang der im Laufe der Mietzeit ausgeführten Schönheitsreparaturen beweispflichtig.

  4. Lässt der Zustand der Wohnung eine Verlängerung der vorgenannten Fristen zu oder erfordert der Grad der Abnutzung eine Verkürzung, so sind die Fristen des Planes nach billigem Ermessen zu verlängern oder zu verkürzen.

Vielen Dank euch!

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