Übernahme der Kosten der Unterkunft?

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Zuerst einmal zum Wohngeld, wenn es seine Erstausbildung ist, er alleine wohnen würde, dann würde er keinen Anspruch darauf haben, weil er auch wenn er kein BAB - oder Bafög - bekommen würde, weil z.B. die Eltern oder er selber zu viel Einkommen hätten, würde er zumindest dem Grunde nach einen Anspruch darauf haben und dann ist man vom Wohngeld ausgeschlossen.

Das Bafög - käme nur in einer schulischen Ausbildung in betracht, macht er eine betriebliche Ausbildung käme nur BAB - von der Agentur für Arbeit in betracht, wenn er aber selber genug Einkommen hat oder die Eltern leistungsfähig sind, würde es da wenig oder auch gar nichts geben, dann müsste er zunächst bei seinen Eltern Unterhalt einfordern.

Im Internet findet man einen kostenlosen BAB - Rechner !

Wenn er selber 600 € Netto Vergütung aufs Konto bekommen würde, dann sollte er um die 750 € Brutto haben, dann würden ihm in der Regel von seinem Netto um die 100 € als Pauschale wegen der Ausbildung zur Deckung seiner Aufwendungen abgezogen, sollten diese tatsächlich höher und notwendig sein, dann müsste das nachgewiesen werden.

Es blieben also angenommen noch um die 500 € anrechenbare Netto Vergütung übrig und dazu stünde ihm das Kindergeld von derzeit 194 € und ab Juli 204 € zu, dass wären dann um die 700 € anrechenbares Einkommen.

Als Azubi / Student der nicht mehr bei den Eltern lebt stünde ihm ein Unterhalt von 735 € zu, er hätte dann ggf.noch einen Anspruch von um die 35 € / 40 € im Monat, aber das würden sie dann durch den BAB - Antrag schon berechnen.

Sollte er also nicht mehr viel Unterhalt und BAB - bekommen, dann kann er zusätzlich noch einen ALG - 2 Antrag beim Jobcenter stellen, dann würde er ggf.noch einen Teil für die Warmmiete als Aufstockung bekommen.

Wenn die Eltern möchten das er auszieht, dann müssten sie auch Barunterhalt an ihn zahlen, auch wenn es nicht mehr viel wäre, vorausgesetzt das sie auch leistungsfähig sind.

Er sollte also bei seiner Wohnungssuche gleich auf die Angemessenheit nach dem SGB - ll achten, denn sonst würde es Probleme mit dem Jobcenter geben, weil sie dann die unangemessenen Wohnkosten nur für einen Übergangszeitraum von in der Regel 6 Monaten anerkennen würden und er im schlimmsten Fall sogar wieder umziehen müsste oder er zahlt den Differenzbetrag dann selber zu.

Im Internet könnte er mal nach ,, Harald - Thome - örtliche - Richtlinien " suchen oder mal eingeben ,, angemessene KDU " und den Namen seiner Stadt, kann aber auch gleich beim Jobcenter nachfragen was die Wohnung warm für 1 Person kosten darf.

KDU = Kosten der Unterkunft und Heizung

Mal angenommen er würde eine Wohnung für 350 € finden, die sollte auf jeden Fall angemessen sein, dann käme dazu derzeit ein Regelbedarf für den Lebensunterhalt von 424 €, sein Bedarf nach dem SGB - ll würde dann bei min.774 € liegen, diesen sollte er dann mit seinem Nettoeinkommen + Kindergeld + evtl.Unterhalt auch decken können, sonst könnte das Jobcenter ggf.Probleme machen.

Nun kämen wir zur evtl.Aufstockung durchs Jobcenter, da stünden ihm nach § 11 b SGB - ll Freibeträge auf sein Erwerbseinkommen zu, dass wären vom Bruttoeinkommen zunächst 100 € Grundfreibetrag, ab 100 € - 1000 € Brutto kommen 20 % und von 1000 € - 1200 € Brutto 10 % an Freibetrag dazu.

Bei 750 € Brutto wären das 100 € + 20 % von 650 € = 130 € Freibetrag = 230 € gesamter Freibetrag, diese 230 € würde das Jobcenter dann theoretisch von den 600 € Nettoeinkommen abziehen, dann hätte er etwa 370 € anrechenbares Erwerbseinkommen.

Zu den 370 € kämen dann die 194 € ( 204 € ab Juli ) Kindergeld + evtl.40 € Unterhalt + etwas BAB - das würde dann addiert und mit seinem Bedarf von angenommen 774 € verglichen.

Hätte er weniger, dann würde es eine Aufstockung geben.

Danke dir für deinen Stern !

Folgendes aus eigener Erfahrung, ist ein paar Jahre her aber ich gehe davon aus das es immer noch so läuft. In meinem Fall wurde ich mit 18 rausgeworfen. Nach dem Auszug hat sich das völlig gestörte Verhältnis schlagartig gebessert.

In der Praxis läuft es meist so, der u-25-jährige geht mit seinem Anliegen zum Jobcenter. Hat er einen plausiblen Grund (oder der Ansprechpartner einen guten Tag oder liegt ein Attest von einem Arzt vor), das der Antragsteller nicht mehr zu Hause leben kann (Familienterror, Rauswurf, widrige Umstände..) kann ALG II beantragt werden.

Je nach Einkommen (Kindergeld, wirklich geleisteter Unterhalt) und vorliegendem Wohnungsangebot bzw. möglichst noch nicht unterschriebenem Mietvertrag wird die Höhe des Bezugs festgelegt. Wird zu wenig Unterhalt geleistet, kann das Amt das übernehmen und seinerseits vom Elternteil einholen.

Der Umzug in die eigene Wohnung wird meist nicht übernommen, es kann aber die Erstausstattung mit Möbeln, Elektrogeräten und so Sachen wie Geschirr und Bettwäsche übernommen werden, wenn entsprechende Anträge gestellt werden.

Seine eltern sind für sienen unterhalt zuständieg inde beistoiel wärendas noch ca 135€ unterhalt + sen kiudner geld + 192 € anch seinem auszug

Damit hat er dan 600+135+192= 927€ Als wiet über dem was ihm zusthen würde wen ein amt zuständieg wäre!

Davon kann man leben wen man nicht in münchen ode rberlin wohn !

Eine Wohnung miete zb 300.-350€ +400 lebenshaltungskosten Also 750€

Dan noch zb eine monatsfahrkarte und das was er für die ausbildung braucht!

WEn alale wllen das er auszieht dan sollte er die eltern übereden ihm die kautuin und die notwneideg einrichtungen wie küchengeräteshaften (k-schranbk usw +waschmashcien zahelen das wärendan minimum ca 1500€ + klaution und renovierungskosten)

Da die eltern so gut verdienn könnte sie das ja mahcne dan hätten sie ja auch shcneller was davon als wener sich die 3-5000€ erst voll ansparen mus!

Mit der summe hat er mehr als ein alg2 empfänger der auch davon leben mus!

er ist in ausbildung. sein bedarf liegt bei 735 euro. mit 600 euro einkommen und 194 euro kindergeld ist sein bedarf gedeckt und er würde von seinen eltern auch keinen anspruch auf unterhalt an seine eltern mehr haben.

er kann also versuchen bab zu beantragen und sich ein möbliertes zimmer suchen. leistungen nach alg2 wird er nicht bekommen, da er a)u25 ist und b) über genügend eigenes einkommen verfügt.

wenn er sich den auszug also leisten kann und die miete, renovierungskosten, kaution, ausstattung für die wohnung etc und was sonst noch anfällt: strom, lebensmittel, internet/telefon, handy, fahrtkosten leisten kann, darf er gerne ausziehen.

Mit dem oben genannten Betrag kann er natürlich nicht seinen notwendigen Lebensunterhalt bestreiten. Er wäre auf staatliche Leistungen angewiesen.

Nö. Er wäre auf Geld seiner Eltern angewiesen.

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