Über Amazon gekaufte Artikel - Rücksendekosten/Porto selber tragen?

2 Antworten

Falsche Vorgehensweise gewählt.

Wenn Du über Amazon als Transportdienstleister eine Rücksendung veranlasst, trägst Du die Kosten selbst. Du hättest stattdessen beim Verkäufer eine Reklamation einreichen sollen (Mängelrüge) wegen eines Mangels an der Ware - dann wäre der Händler nämlich verpflichtet, die Ware nachzubessern bzw. den Verkauf rückabzuwickeln (falls Nachbesserung - wie in diesem Fall sehr wahrscheinlich - nicht möglich).

Danke schonmal für deine Antwort. Ich habe den Verkäufer ja auch zuerst angeschrieben mit dem Hinweis, dass die Rollen auf dem Boden schlieren ziehen und um Lösungsansätze gebeten, z.B. Rollen mit anderem Material. Worauf geantwortet wurde, dass mit dem Hersteller Rücksprache gehalten wurde und lediglich die Rücksendung des Artikels angeboten werden kann. Mit dem Zusatz, das Paket dann Frei zurückzuschicken.

Ein wirklicher Mangel liegt meines Erachtens aber auch nicht vor, der Artikel is ja nicht in dem Sinne kaputt, sodass ein Mangel vorliegt, er ist für meinen Einsatz ja lediglich inkompatibel.

Wie verhält es sich den grundsätzlich mit dem Fernabsatzgesetz unabhängig davon, ob bei Amazon, bzw "Verkauf und Versand duch Amazon", oder bei einem Drittanbieter über Amazon gekauft wurde.?

Am Besten informiert man sich VOR der Bestellung über die Konditionen des Verkäufers: Auf den Namen des Händlers klicken und in die "Detaillierten Verkäuferinformationen" schauen. Dort steht bei jedem Verkäufer genau drin, wie eine Rücksendung läuft und wer die Kosten tragen muss.

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