Trotz widersprochene Mahnbescheid ein Vollstreckungsbescheid?

2 Antworten

Deine Überweisung ist als Anerkenntnis zu werten. Er kann nun, da Widerspruch eingelegt wurde, beantragen, dass die Sache ans Prozessgericht abgegeben wird und ihr euch dann dort um die Mahnbescheidskosten streitet. Wegen den paar Euros ist das aber nicht empfehlenswert.

Das ist inhaltlich nur zum teil richtig, trifft aber auch die Fragestellung des Autors nur zum Teil. ;-)

Selbstverständlich kann der Handwerker im Moment grundsätzlich keinen Vollstreckungsbescheid beantragen. Eine entsprechende Drohung ist nichts als heiße Luft.

Ansonsten kann ich auch nur empfehlen, dass du dich vernünftig mit ihm einigst. Wenn du schriftlich die Rechnung angefordert hattest aber nie erhalten hast, auch keine richtige Mahnung erhalten hattest, befindest du dich streng genommen nicht in Verzug und dann musst du die Verzugskosten auch nicht bezahlen. Nur auf den Verdacht hin, dass der Handwerker die ganzen Sachkosten und Arbeitsstunden korrekt berechnet hat, musst du nicht zahlen.

Zur Anerkenntnis: Man kann auch eine Zahlung unter Vorbehalt leisten. Dem Vorbehalt, dass er die Rechnung zur Prüfung nachreicht. Es soll ja nicht selten vorkommen, dass in der Rechnung plötzlich doppelt so viele Arbeitsstunden angegeben sind, als er tatsächlich geleistet hat, oder dass falsche Materialkosten angegeben sind usw.

Vielleicht also dem Handwerker klar machen, dass du auf jeden fall eine Rechnung sehen willst, auf der er alle Positionen aufführt, dass du den Betrag nur unter Vorbehalt überwiesen hast, ggf. zu einem Anwalt gehst. Vielleicht wird er dann kompromissbereit.

@mepeisen

Danke fuer die Antwort.

Meine Logik: vor dem Mahnbescheid habe ich nicht bezahlt,weil ich keine Rechnung und Mahnung bekommen habe.Deswegen Widerspruch gegen Mahnbescheid.Nach dem Mahnbescheid habe ich Rechnung gefordert.Er hat mir muendlich auf dem Mahnbescheid hingewiesen.Dachte ich,dass der Betrag (es geht um eine Restzahlung, die mit dem Angebot uebereinstimmt) klein ist und habe ich ueberwiesen (soll ich jetzt noch mal darauf hinweisen, dass es unter Vorbehalt war?). Dann nach 2. Forderung hat er mir die Rechnungskopie per Email geschickt.

Der Handwerker ist nicht moeglich zu sprechen. Wegen andere Thema hatte Er mehrere ausgemachte Termine nicht eingehalten und trotzdem nie schuldig gefuehlt.

Mahnbescheidkosten sind nicht so hoch wie eine Verhandlung oder RA-Beratung - einigt euch friedlich!

Danke fuer den Hinweis. Das Problem ist, es ist nicht moeglich, eine Einigung zu haben. Da der Handwerker kein vernuenftiger Ansprechpartner ist. Ich moechte nur wissen: - ob ich bis jetzt was falsches gemacht habe. - ob er Recht hat, dass ich die Mahnbescheidkosten bezahlen soll. - wie geht es weiter? wenn er mich klagt, wie kann ich gewinnen? Danke noch mal.

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