Trotz Teilkasko selbst zahlen?

5 Antworten

Wenn er keine Beweise hat,welche Versicherung sollte für den Schaden aufkommen,außer seine eigene Teilkasko mit 150 € Selbstbeteiligung!Das bedeutet für ihn,alles was über 150 € liegt,übernimmt seine Versicherung,die 150 € muss er selber zahlen.

Nein! Er muss die Nummer des Verursachers angeben und kann damit die Versicherung der Firma anschreiben, wenn sie nicht für den Schaden aufkommen will, verklagen.

Ich geh mal davon aus , dass der Steinschlag sich auf einen Schaden an der Windschutzscheibe bezieht .

Soweit ich weiß , übernimmt die Teilkasko bei vielen Gesellschaften trotz Eigenanteils alle Kosten , wenn die Scheibe mit einem speziellen Harz repariert wird . Das geht aber nur bis zu einer bestimmten Schadensgröße und wenn der Schaden nicht im Sichtfeld des Fahrers ist .

Der einfachste Weg ist die Inanspruchnahme der Teilkasko. Da laut Bedingungen die Ursache des Glasbruchschadens egal ist, ginge das in jedem Fall, und wenn der Scheibenschaden reparabel ist, die Scheibe also nicht gewechselt werden muss, erlassen viele Versicherer die Selbstbeteiligung sogar. Wann eine Reparatur statt Austausch grundsätzlich in Frage kommt, kann bei Carglass nachgesehen werden: http://www.carglass.de/Windschutzscheibe-Reparatur-oder-Austausch.871.0.html Dein Bekannter soll mit seinem Teilkaskoversicherer sprechen und sich von diesem beraten lassen.

Da hier nach Deinen Angaben der LKW den Schaden verursacht hat, kann alternativ dessen Haftpflicht in Anspruch genommen werden. Dein Bekannter soll sich von der Polizei das ermittelte Kennzeichen des LKWs geben lassen - wer am Steuer saß, ist unerheblich. Anschließend ruft er beim Zentralruf der Autoversicherer an unter 0800 250 2600 und lässt sich den zuständigen Versicherer nennen. Nachdem er dort den Schaden gemeldet und damit seine Ansprüche gestellt hat, ist es an diesem, den Sachverhalt zu prüfen. Das wird wohl einige Wochen in Anspruch nehmen, aber auch wenn Dein Bekannter letztendlich eine Absage bekommt, hat er alles versucht, und der Versicherungsnehmer des LKWs erhält verdientermaßen einen Maluseintrag.

Viel Glück.

Wie in anderen tausenden Fällen ist das Gelingen eines Beweises ausschlaggebend.

Der Nachweis einer Beschädigung (Schotterverlust eines Lastwagens usw.) gelingt äußerst selten. Und die Versicherung des Verursachers steht da auf dessen Seite. Klar, weil sie ja dann nicht zahlen muss. Der Schädiger darf auch von sich aus keine Schuld freiwillig auf sich nehmen. Damit würde er im Zweifelsfall wieder die Versicherung schädigen.

Das wird also sicher die eigene Tasche belasten. Weil zum Klagen brauchst Du ganz sicher Zeugen!!

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