Trotz Grunddienstbarkeit bauen?

5 Antworten

Auf eigene Kosten: Ja

selbst verlegen: Nein auf keinen Fall. Wende dich an den Berechtigten (oder dessen Rechtsnachfolger) und bitte um einen Ortstermin.

Liegt Dir denn die Eintragungsbewilligung vor?

Kontaktiere das Bauamt deiner Stadt- oder Kreisverwaltung und kläre dies ab.

Die können dir dann weiter helfen und die entsprechenden Werke informieren, die dafür dann zuständig sind.

Bei der Stadt war ich schon. Die besitzen noch nicht einmal den Lageplan und haben uns an das Werk vermittelt.

@Vurkan57

Dann weißt du doch wohin du dich wenden sollst.

Weshalb dann hier deine Frage.

@Unterfranke61

Ja schon, meine Frage war eher ob ich das Recht habe dies durchzusetzen, auch wenn die Zuständigen das nicht bewilligen? Ich meine die Grunddienstbarkeit würde ja trzdem bestehen.

@Vurkan57

Dies kommt auf die Lage der Leitungen an.

Wenn es sich um Bauland handelt, muss für den Bauherr natürlich die Möglichkeit bestehen auch auf das Grundstück zu bauen.

Und deine Frage kann man aus der Ferne nicht beantworten.

Das müssen Sie mit dem Berechtigten klären, dessen Recht im Grundbuch festgeschrieben ist!

Natürlich nicht. Du darfst fremde Leitungen nicht anrühren.

Wie kann ich eine komplizierte Grundbuch-Belastung gelöscht bekommen?

Hallo,

ich habe eine Frage zu einer Grundbuch-Belastung eines Grundstücks+Haus, dass ich plane zu erwerben. Der Fall setzt sich wie folgt zusammen.

Auszug aus dem Grundbuch: "Reallast betr. Unterhaltung von Ufermauern"

Erklärung Der Verkäufer "A" ist Eigentümer eines Grundstücks+Haus an dem ein Mühl-Kanal vorbei fließt. Die Nachbarn "B" sind Eigentümer dieses angrenzenden Kanals + anschließenden Wasserwerks. Eine Ufermauer des Kanals liegt allerdings auf dem Grundstück von "A". Weshalb o.g. Reallast laut Grundbuch auch dieses Grundstück von "A" belastet. "A" als Eigentümer des Grundstücks würde gerne eine Löschung dieser Grundbuch-Belastung erreichen, da natürlich niemand bereit ist, ein Grundstück zu kaufen, dass mit so einer Belastung „gesegnet“ ist. "B" hat allerdings signalisiert, dieser Löschung nicht zuzustimmen.

Soweit die Fakten. Habt Ihr eine Idee/Ahnung/Erfahrung wie oder ob man das o.g. Problem lösen kann? Kann man "B" verpflichten, für alles was in seinem Eigentum ist, auch selbst Haftung zu tragen?

Ich habe noch eine Idee: "A" bekommt das Grundstück seit Jahren nicht verkauft wegen dieser Belastung (und wegen dem miesen Gebäudezustand nicht vermietet) und muss momentan für die Instandhaltung des Hauses+Grundstück investieren.

Wäre es möglich, die Ufermauer aus dem Grundbuch von "A" rauszumessen. Sodass "B" seinen Kanal hat, "A" die Ufermauer + Haftung behält und ich mein Grundstück ohne Belastung? Ist das ein realistischer Deal? Dann hätte "A" das Haus los und das Geld, aber auch die Haftung.

Ich bin gespannt was ihr sagt. Und Danke schonmal für eure Auskunft.

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