Trotz Firmeninsolvenz - Firma weiter führen mit einem neuen Namen?

5 Antworten

Hey,

Habe mich durch meine Selbstständigkeit leider kurzzeitig auch übernommen und konnte irgendwann meine ganzen Verbindlichkeiten nicht bedienen.. Bankdarlehen, Schulden beim Finanzamt.. die Handyrechnungen und so weiter... Mir ist kurzzeitig alles über den Kopf gewachsen. 

Bin dann auf Empfehlung auf GF Finance Consulting gestoßen. Die haben dann die Kommunikation mit meinen Gläubigern aufgenommen und mich in den Verhandlungen vertreten. Durch Unterstützung meiner Familie und deren Verhandlung bin ich dann Gott sei Dank von einer Insolvenz verschont geblieben und musste nur einen kleinen Bruchteil der Schulden bezahlen. Der Rest wurde mir in den Verhandlungen durch GF Finance erlassen..
Das Honorar der Kanzlei ist zwar nicht ganz billig, aber ohne das ganze wäre ich nie aus der Sache raus gekommen - im Endeffekt war es eine der wenigen sinnvollen Investitionen, die ich im letzten Jahr getätigt habe.

Wer Fragen hat, kann mir gern noch mal schreiben! Kann gf-finance.com ohne Vorbehalte empfehlen - auch hier noch mal vielen Dank an das Team von GF Finance!!

Wieso denkst du denn, dass du den Laden erfolgreicher führen kannst als er? Weswegen ist er denn insolvent? Hat er sein Geld verzockt und der laden wäre ansonsten tragfähig? 

Oder sind ihm nur die Personalkosten zu hoch und er will dich auf diese Art "selbständig"machen. Im Hintergrund bleibt er der Chef?

Wahrscheinlich wird er so gleichzeitig Schulden oder andere Verpflichtungen los, nämlich an dich; außerdem könnte es sein, dass was mit den Büchern nicht stimmt und er dir den Schwarzen Peter zuschieben will.

Was willst du außerdem mit einem Laden, der unprofitabel arbeitet?

wenn du den Laden dann 2 Jahre ruhen lässt und danach weiterlaufen lässt, kannst du bis die Schulden weg sind Steuerfrei handeln (in allen dingen) d.h. DU würdest bei 0 Anfangen aber im positiven sinne :) musst aber mal schauen glaub das mit den 2 Jahren is mitlerweile auch weggefallen und geht schon ab sofort

Hallo!

Als Schuldner- und Insolvenzberater habe ich nahezu täglich mit diesem Problem der sogenannten Betriebsübergabe zu tun. Grundsätzliches ist geregelt im Paragraphen 613a des Bürgerlichen Gesetzbuches (§ 613a BGB). Lesen Sie sich den Text mal in Ruhe durch (gibt's z.B. über google). Wenn Sie wirklich bei Null beginnen wollen, müssen Sie eine Betriebsübernahme ausschließen. Sie müssten also einen ganz neuen Betrieb gründen. Maßstab dafür sind solche Dinge wie: Neuer Name, neues Personal, neue Kunden und Lieferanten, neue Leitung usw., so dass für jeden ersichtlich wird, dass in der Tat ein neuer Betrieb entstanden ist. Wenn Ihr jetziger Chef und Betriebsinhaber einen Insolvenzantrag stellen sollte, wird ihm vom Insolvenzgericht ein vorläufiger Insolvenzverwalter als Betriebsgutachter zugeordnet. Dieser Mensch (in der Regel ein Anwalt)ist, wenn er nett ist, sicherlich auch für Sie als Ansprechpartner geeignet. Ich habe ganz gute Erfahrungen mit Insolvenzverwaltern gemacht.

Also: Betrieb schließen, eventuell über Insolvenz abwickeln, neuen Betrieb gründen. Ein sauberer Schnitt schützt Sie vor der Übernahme von Schulden und ähnlichen Verpflichtungen. Das Ganze ist innerhalb weniger Tage möglich. Seien Sie nur vorsichtig! Wie bereits andere schon geschrieben haben, muss es ja einen Grund für die Pleite geben. Kennen Sie diesen Grund? Sonst eröffnen Sie lieber anderswo ein neues Geschäft. Viel Erfolg! Gernot Steins

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