TierheimHunde aus dem Ausland?

9 Antworten

Ich kenne eine Familie, die sich ihre Hunde bislang immer aus Tierheimen aus dem Ausland mitgebracht haben. Die werden dort - das ist das Schlimme an der Sache - dort nur ganz kurz "aufbewahrt" und dann werden sie umgebracht. Von daher ist Dein Denken, lieber einen etwas älteren, ungeliebten Hund aus dem Tierheim zu holen, natürlich lobenswert. Junge, gesunde Welpen, womöglich aus einer Zucht, haben keine Probleme, einen Besitzer zu finden. Wenn Du in so ein Tierheim gehst, wirst Du ohne jegliche Probleme ein Tier mitnehmen können - die sind froh, wenn sie sie abgeben können.

https://www.google.de/search?q=tierheime+spanien&ie=utf-8&oe=utf-8&gws_rd=cr&ei=KxtPVdDqBYHpULudgIgE

Ich freue mich immer, auf Menschen zu treffen, die so denken, wie ich. lg Lilo

Ich kenne auch Leute die sich immer die Hunde aus Spanien hohlen( Haben schon 2 :) bin schon irgendwie stolz :D)und finde das hamma das sie den Hunden ein neues Zuhause geben obwohl sie es schwer hatten. :) Freu mich das dies viele Leute unterstützen :)

@SunNana

Ist das dann ihre einzige Motivation?

Ich habe Hündinnen aus dem Ausland, einmal von Lanzarote und einmal aus Spanien.

Ich würde es immer wieder machen auch wenn es schwierig sein könnte.

Die Lanzarote Hündin habe ich aus einem deutschen Tierheim, sie wurde von einem Urlauber (Flugpate) mitgebracht und ist in unserem Tierheim gelandet.

Die Kleine, die ich jetzt habe, wurde von einer Organisation (Denia Dogs) in eine deutsche Familie gebracht, von denen habe ich sie bekommen.

Beide Hündinnen waren nicht gewollt, haben ihre Macken, die Lanzarote Hündin war das traumatisierteste Wesen, das ich je gesehen habe.

Die Kleine hat auch Macken, sie wurde nie sozialisiert, ist chronisch krank und ich liebe sie über alles.

Ich habe keine Millisekunde bereut die Hündinnen geholt zu haben, ich würde es immer wieder tun. Immer wieder.

Ich halte absolut und gar nichts von der Einfuhr von Hunden - ich halte was davon in Zeitschriften, Magazinen und ähnlichem nach Hunden zu suchen die Abgegeben werden müssen von Privat, bevor sie ins Tierheim kommen. Das gibt es nämlich auch. Viele suchen Privat einen Platz für ihr Tier - dann gibt es noch die ganzen Rassehundehilfsstationen - z.B. Rotti in Not, oder Dackel in Not usw. dort (noch kein Tierheim) findet man viele Hunde die, weil z.B. der Besitzer verstorben ist, einen neuen Menschen suchen.

Warum in die Ferne schweifen - wenn die Not doch hier schon so groß ist?

In den anderen Ländern wird nichts dagegen getan, das sich die Hunde wie wild vermehren und wir in Deutschland sollen das auch noch in Ordnung bringen - nein Danke. Dann lieber im eigenen Land die Hunde bei sich aufnehmen, da kann man sie wenigstens schon mal kennenlernen, bevor sie zu einem nach Hause kommen.

In den anderen Ländern wird nichts dagegen getan, das sich die Hunde wie wild vermehren

Das ist nicht richtig. Auch in diesen Ländern wächst das Verständnis für den Tierschutz. Viele private Organisationen helfen vor Ort, durch private Tierheime, Kastrationen etc. Also bitte nicht pauschal etwas "verdammen", worüber man nicht wirklich informiert ist.

Ich habe meinen Hund selbst aus einem Tierheim aus Rumänien. Er war am Anfang unglaublich schreckhaft und hatte Angst vor jedem. Doch mit viel Arbeit und Geduld ist er jz zu einem richtigenFamilienhund geworden. Natürlich hat er auch manchmal seine Macken. Wer hat das auch nicht?:D also wenn du bereit bist viel Zeit und Arbeit zu investieren dann ja:) Denn die Hunde freuen sich auf jeden Fall auf ein neues Zuhause. Außerdem kannst du wenn du ein Tier aus dem Tierheim dir holst ein Hundeleben mehr auf der Welt retten. Der Hund wird dir sehr dankbar sein, dass verspreche ich dir:) Hoffe ich konnte dir ein bisschen weiterhelfen:)

Wow!Dann bist du ja eine kleine Inspiration für mich ^^ Konntest aufjedenfall weiterhelfen :)

Haha naja:D schön dass ich dir helfen konnte::

Ein Hund aus .... in Not - würde ihr auch dankbar sein, genauso ein von Privat vermittelter Nothund, genauso wie ein deutscher Tierheiminsasse, oder ein Tiernotler.

Hallo,

grundsätzlich eine gute Idee. Wir haben - neben unserem bestehenden Rudel - vor 2,5 Monaten die erste Podenca aus Spanien geholt, vor 2 Wochen die zweite.

Du darfst nur die Problematik dieser Hunde nicht unterschätzen. Oft haben sie nur sehr schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht, brauchen daher überaus lange, bis sie überhaupt in der Lage sind, eine Bindung einzugehen. Sie kennen oft nichts, keine Wohnung, keine Leine, keine Erziehung - gar nichts.

So einen Hund zu resozialisieren ist eine spannende, aber auch nervtötende, anstrengende und zeitaufwändige Angelegenheit - die zudem auch viel Hundeverständnis und -erfahrung voraussetzt.

Bitte habe nicht den Gedanken "der wird so dankbar sein" im Hinterkopf, denn so ist es nicht!!!

Unsere Lana, die vor zwei Wochen zu uns kam, "lebt" seitdem auf dem Treppenpodest. Nur da fühlt sie sich einigermaßen sicher, weil sie dort den totalen Überblick hat und jeden "Angreifer" sofort sehen kann. Sie weicht jeder Annäherung aus, hat panische Angst vor allem und jedem, vor jedem Menschen, jedem Geräusch. Spazieren gehen bereitet ihr große Freude - uns allerdings nur Stress! Denn auch da ist alles beängstigend und "furchtbar". Auch unsere anderen Hunde geben ihr nicht die erhoffte Sicherheit - das braucht eben alles sehr viel Zeit und noch mehr Geduld.

Lilly - die seit Ende Februar bei uns ist - hat sich allerdings nicht so schwer getan. Aber auch deren Erziehung zu einem "familientauglichen" Hund mit dem entsprechenden Grundgehorsam der notwendig ist, wird noch viel viel Zeit brauchen.

Genau aus solchen Gründen - weil dann auch etliche Hunde vor lauter Angst zu Angstbeißern werden (weil die Familie vllt. nicht die Erfahrung, das Wissen und die notwendige Geduld aufbringt) landen dann viele dieser Hunde nach einiger Zeit doch wieder in einem (diesmal deutschen) Tierheim.

Also stelle es dir bitte nicht so ganz einfach vor und wie gesagt, der "Dank" der Hunde wird erst viel viel später kommen.

Gutes Gelingen

Daniela


Habt ihr sie von einem Tierheim gehohlt oder von einer Anzeige gefunden und dann euch irgendwie telefonisch mit den leuten unterhalten? Hätte dann nämlich auch die Frage wenn dort steht das der Hund mit allerlei Sachen (gute erfahrung) hat ob das bei euch auch so stand und am ende nichts dabeir rauskam..

@SunNana

Wir haben Sie über eine deutscheTierschutzorganisation bekommen/geholt, die ganz eng mit einem privaten ehrenamtliche geführten Tierheim in Südspanien zusammenarbeitet. So "kennen" die die Tiere schon ganz gut - und können einiges über deren Verhalten und "Vorleben" sagen. Bei den vielen Fragen, die man ja hat, ist es so viel einfacher, sich auf deutsch zu besprechen - und jede Menge Rückhalt bei den mit Sicherheit auftretenden Problemen ist auch immer gut.

Die Hunde waren gechipt, geimpft und auf die Mittelmeerkrankheiten getestet. In gemeinsamer Absprache findet man einen passenden Termin, an dem der Hund dann mit dem Sammeltransport (klimatisiert) nach Deutschland kommt, wo man ihn dann in Empfang nehmen kann.

Auch danach besteht ein Kontakt, so dass man sich nicht alleine fühlt.

Wir wurden genau darüber aufgeklärt, welche "Macken" beiden Hunde hatten, wussten bei Lana also, dass sie sehr sehr ängstlich ist.

Beide Hunde waren (und sind es bis heute immer noch) absolut stubenrein - sie können aushalten, ohne Ende. Und nicht ein Bächlein oder Häufchen ist im Haus passiert (obwohl ich das erwartet hätte).

Je nachdem wo du wohnst, kann ich dir diese Organisation wirklich ans Herz legen - und es gibt große und kleine Hunde, Welpen, Jungtiere oder auch ältere. Aber alle haben halt ein trauriges Schicksal hinter sich und brauchen ganz viel Liebe, noch mehr Geduld und ZEIT.

Es gibt mittlerweile leider auch eine sogenannte Auslands-Hunde-Mafia, die wahllos Tiere aus dem Ausland mit mitleiderregenden Fotos oder Texten ("wird nächste Woche getötet" etc.) hier in Deutschland vermitteln. Die Schutzgebühr fließt dabei in deren eigene Tasche - ein gutes Geschäft mittlerweile.

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