Thema Bildrechte...darf man uns ungefragt veröffentlichen?

5 Antworten

Grds. darf jeder alles fotografieren, solange er dies von öffentlichen Grund aus ohne Überwindung von erkennbaren Grenzen aus macht. Neben Bauwerken (§ 59 UrhG Panoramafreiheit) gilt dies eben auch für sog. Personen der Zeitgeschichte und damit selbstverständlich auch für Personen auf Sportveranstaltungen, Schulfeiern, Dorffesten usw.

§ 23 Abs. 1 Nr. 3 KUG bestimmt: "Ohne (...) Einwilligung dürfen verbreitet und zur Schau gestellt werden: Bilder von Versammlungen, Aufzügen und ähnlichen Vorgängen, an denen die dargestellten Personen teilgenommen haben".

Und nach § 1 UrhG sind "Lichtbildwerke persönlicher geistige Schöpfungen" selbstverstänblich geschützt und die Fotografin bestimmt, wer sie verbreiten oder veröffentlichen darf - in dem Fall der Betreiber von fupa.net, dem sie die Fotos überlassen hat.

Fragt die Fotografin einfach beim nächsten Spiel, ob sie euch ein paar Bilder für eure hp mailen kann oder fragt fupa.net um Erlaubnis, die dort eingestellten Bilder übernehmen zu können.

Denn Bilderklau im Netz ist nicht nur unsportliches Verhalten, sondern strafbar.

G imager761

Kopiere das nächste mal nicht nur, sondern schreibe die Quelle dazu und vielleicht noch ein Danke! Da du nicht kommerziell handelst und selber darauf zu sehen bist ist es eine Grauzone, da dir kein Mehrwert entsteht! Wichtig ist jedoch immer die erkennbare Quelle! Wenn du ein Bild hochlädt, in dem eindeutig zu erkennen ist, wer dieses gemacht hat, verletzt du auch kein Urheberrecht.

Aber am besten ist es immer, beim Urheber anzufragen! Der ist und bleibt die Dame! (Wenn sie im Auftrag Fotos macht ist es der Auftraggeber)

Oder du bist ganz schlau und bindest die Bilder über externe Links mit ein. Ersichtlich, dass es eine andere Seite ist, aber für eure Fans kaum ein Unterschied! Somit haben die sogar noch Traffic!

Also Prominente und Personen des öffentlichen Lebens dürfen fotografiert werden. Wenn das aber Spieler eines kleinen Vereins aus Hinterarschbach sind, muss im Prinzip jeder einzelne gefragt werden, ob er fotografiert werden möchte. Also würde ich bei dieser Dreistigkeit direkt mit Gegenmaßnahmen drohen. Anders ist das, wenn die Fotos bei einem öffentlichen Tunier oder Ähnlichem von der lokalen Presse geschossen werden. Dann könnte man die Sportler als Personen der Zeitgeschichte ansehen. Hört sich doof an, aber dann könnte das Foto in einer Zeitung erscheinen. Rein vom gefühlten Recht her, ist es natürlich dreist, wenn jemand gezwungen wird, ein Foto von sich selbst von einer Webseite zu nehmen, nur weil er es nicht selbst geschossen hat.

Wenn das aber Spieler eines kleinen Vereins aus Hinterarschbach sind, muss im Prinzip jeder einzelne gefragt werden, ob er fotografiert werden möchte.

Falsch. Niemand muss gefragt werden, ob er fotografiert werden möchte und n. § 23 Abs. 1 Nr. 3 in dem Fall auch nicht, ob sein Bild veröffentlicht werden darf.

Rein vom gefühlten Recht her, ist es natürlich dreist, wenn jemand gezwungen wird, ein Foto von sich selbst von einer Webseite zu nehmen, nur weil er es nicht selbst geschossen hat.

Falsch: Das Urheberrgesetz gibt dem Fotografen das Recht: § 1 UrG. Dreist ist es, fremdes Eigentum einfach zu klauen und als eins auszugeben :-O

@imager761

Was soll denn der Quatsch? 1. Wenn die beim Training gewesen wären und nicht bei einem Turnier, hätten sie gefragt werden müssen. 2. Ich rede nicht vom Gesetz, sondern von gefühltem Recht. Niemand kann ein Urheberrecht an einem Bild haben, dass er nicht hätte machen dürfen. Gut, er darf es machen, aber nicht veröffentlichen.

@Sascha0405

Gefühltes Recht. Ein neuer Tiefpunkt für gf.net.

@Sascha0405

1. Wenn die beim Training gewesen wären und nicht bei einem Turnier, hätten sie gefragt werden müssen.

Immer noch falsch. Entweder ist das Training öffentlich oder findet hinter verschlossenen Toren oder einem Sichtschutzzaun statt. Im ersten Fall darf man das mit der Kamera festhalten und die Bilder veröffentlichen, im Zweiten dann nicht, wenn der Hausherr zum Verlassen des Privatgeländes auffordert oder der Fotograf auf einer Leiter über oder durchd ein Loch im Zaun knipst.
Im Übrigen ging es in der Fragestellung ausdrücklich um "ein Spiel gegen einen andere Mannschaft", also eine öffentliche Sportveranstaltung.

2. Ich rede nicht vom Gesetz, sondern von gefühltem Recht.

Deine Gefühle darfst du gern für dich behalten - gf.net ist kein Chat oder eine Laberecke, wo jeder seinen Quatsch schreiben darf, sondern ein Ratgeberforum. Die Frage wurde zum Thema "Recht - Foto" gestellt.

G imager761



der verein ist dafür da die rechte zu "verkaufen" .-.. hat der verein der frau keine rechte verkauft, kann er sie verklagen. 

Welche Rechte hätten hier verkauft werden sollen/müssen?

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