Thema Arbeitsaufnahme und Hartz IV: Wer kann mir helfen?

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Dein Antrag wurde abgelehnt weil ein ALG - 2 Antrag immer länger als nur für einen Monat bewilligt wird,deshalb hast du ja dann den vorläufigen Bescheid für Januar 2018 bekommen und deine Leistungen auch nachträglich erhalten !

Wenn du für den Februar 2018 auch noch Leistungen gebraucht hättest,weil du die Zeit bis zum ersten Lohneingang auf deinem Konto nicht überbrücken konntest,dann hättest du zusätzlich einen formlosen Antrag auf ein zinsloses Darlehen zur Überbrückung stellen müssen.

Das hättest du dann später auf formlosen Antrag in Raten zurückzahlen können.

Auch wenn du ab Februar 2018 aus dem Leistungsbezug raus bist,hast du die Pflicht dem Jobcenter nachzuweisen wann du dein erstes Einkommen auf dein Konto ( Zuflussprinzip )bekommen hast und wie hoch dieses war.

Vom AG - musst du dann auch noch eine Einkommensbescheinigung ausfüllen lassen,diese möchte das Jobcenter auch haben.

Danke! Schön, dass es Menschen gibt, die einen Rat erteilen können, ohne dabei zu werten! :)

@cassandra1977

Bitte schön !

Danke dir für deinen Stern.

@isomatte

Bitte sehr, den hast Du zu Recht bekommen! :)

Der WBA wird eben nicht für den gesamten Zeitraum bewilligt.

Ruf einfach dort an und kläre das. Das Geld für Januar wurde ja ausgezahlt, und das Geld für den halben Februar oder bis du eben zu arbeiten anfängst darum musst du dich noch kümmern.
Ich habe in der gleichen Situation die Erfahrung gemacht dass ein Anruf reicht. Das Geld wurde zwar wiederwillig ausgezahlt und es bedurfte einer kleinen Diskussion war aber dann recht schnell geklärt.

Dass der WBA nicht für den gesamten Zeitraum bewilligt wurde, ist mir schon klar, steht ja auch drin, dass es nur vom 1.-31. Januar bewilligt wurde. Nur der andere Bescheid besagt, dass mein WBA vom 14. Dezember abgelehnt wird. Da steht nicht, wird teilweise abgelehnt. Das ist das, was ich kurios finde.

Mir wurde von der Servicehotline gesagt, dass nur für Januar bewilligt und ab Februar abgelehnt wurde, weil noch im Februar das Gehalt kommt, und dabei spielt es laut Jobcenter keine Rolle, ob es am 1. oder am 15. Februar kommt. Deshalb ist für mich eigentlich ausgeschlossen gewesen und hat sich ja auch bestätigt, dass für Februar kein Geld mehr vom Jobcenter kommt, auch nicht anteilig.

Dann ging die Ablehnung fälschlich raus hat halt wieder B nicht gewusst was A macht.
Du hast für Januar Geld bekommen und für den Januar bewilligt bekommen. Passt doch alles.
Dann schickst noch den Teil vom Arbeitsvertrag zu in dem steht ab wann du eingestellt wurdest - das ist dein Nachweis dass du die Veränderungsmitteilung korrekt ausgefüllt hast und nicht schon früher gearbeitet hast und ALG2 sowie Gehalt bezogen hättest, wäre ja theoretisch möglich und deshalb sollte man es nachweisen - und dann ist die Sache erledigt. Und bleib höflich denn du weißt nicht ob du sie in naher oder ferner Zukunft wieder brauchst.

@Kathyli88

Also der Arbeitsvertrag liegt denen schon seit Ende Dezember vor. Die Veränderungsmitteilung hatte ich schon vor Weihnachten eingereicht. Die hatten also schon vor Vertragsbeginn Kenntnis vom Vertragsbeginn (= 2. Januar 2018) und auch Kenntnis von der Firma. Sie kennen zudem meinen Stundenlohn, da er im Vertrag steht und ich nichts geschwärzt hatte. War ziemlich stressig zwischen den Feiertagen, alles mögliche parallel zu erledigen...daher habe ich mir das mit dem Schwärzen geschenkt.

Somit könnte ich mich jetzt also einfach nicht mehr melden, ohne dass etwas passiert? Oder sollte ich antworten und darauf hinweisen, dass denen alles Leistungsrelevante bereits vorliegt und von mir keine weiteren Unterlagen mehr kommen werden (sofern es vertretbar ist, die Gehaltsabrechnung und den Kontoauszug mit Gehaltseingang und auch die anderen Unterlagen zu "verweigern")?

Ruf doch einfach an und erkläre es, eigentlich gibt es keinen Grund dass sie noch etwas von dir wollen.

Ich rate dir, halte dich mal etwas kürzer, auch am Telefon mit denen, du machst irgendwie ein Theater um nichts, so hab ich den Eindruck von dir. Dann gehen sie dir nämlich auch nicht auf den Senkel.

@Kathyli88

Danke bis hierhin für Deine Antworten / Kommentare, ich weiß Deine Mühe zu schätzen.

Eine telefonische Klärung ist zwar unbürokratischer, aber dann fehlt mir der Nachweis. Besonders beim Jobcenter bin ich da vorsichtig und ziehe daher die schriftliche Klärung vor.

In Bezug auf Deinen Rat gebe ich zu bedenken, dass jeder seine individuelle Sicht auf die Dinge hat. Was bei Dir als "Heckmeck" und "Theater machen" ankommt, ist für mich ein Sammeln von Meinungen und Erfahrungswerten zu einem bestimmten Thema. Dafür ist diese Plattform ja da.

Auf welche Beiträge Du antwortest, ist ja am Ende immer Deine freie Entscheidung.

Ja das ist schon klar dass ich das entscheide worauf ich antworte. Ich wollte dir damit nur einen kleinen Ratschlag geben weil meiner bisherigen Erfahrung nach das Leben am einfachsten ist, wenn man die Dinge so simpel wie möglich angeht und ich habe den Eindruck dass du dich da so ein klein wenig reinsteigerst und dich selbst ein wenig hochschaukelst ;) Das ist nicht böse gemeint, du hast aber so ein bisschen die Einstellung "das furchtbare jobcenter, was wollen die denn überhaupt von mir die Ars***** die"...so in etwa ist dein Gedankengang, und deshalb steiger dich nicht so rein.
Du hast für Januar eine Bewilligung
Du hast für Januar dein Geld bekommen, wenn auch zu spät, aber immerhin.
Du hast alles Nötige eingereicht und du kannst auch nachweisen dass du im Januar noch bedürftig warst, du hast ja deinen Arbeitsvertrag, du hättest ja auch deine Kontoauszüge, ergo, es ist nichts schlimmes passiert und es wird dir auch nichts schlimmes passieren.
Ein Gespräch am Telefon geht schneller und einfacher, weil man unklare Dinge sofort erklären und aus der Welt schaffen kann. Erst wenn du damit nicht weiterkommst, dann kannst du die volle Palette auffahren und alles schriftlich machen.
Aber vorab würde ich dir raten, mach es telefonisch, kucke ob das reicht und vielleicht hast du das nach 5 Minuten Gespräch erledigt und kannst dich wieder den wichtigen Dingen des eh schon stressigen Lebens widmen.

Wenn du erst im Februar dein erstes Gehalt bekommst, ist die Leistung für Januar noch fällig.

Selbst für Februar muss dann die Rechnung aufgemacht werden ob du noch Anspruch auf aufstockende Hilfe hast.

Ignorieren solltest du Schreiben des JobCenters grundsätzlich nicht.

Was ist wenn du während der Probezeit wieder gekündigt wirst?

Anrufen ist sicher das Beste. Vielleicht nicht gerade in der Mittagszeit oder wenn anzunehmen ist das es superhektisch zugeht.

Mit den meisten Menschen kann man reden.

Ungerechtfertigte Kohle solltest Du nach Absprache und Nennung einer Bankverbindung zurücküberweisen.

Ich habe "im Hintergrund" einen Rechtsbeistand, den ich dazu befragt habe. Er sagt: Widerspruch einlegen mit der Begründung, dass ich das Geld jetzt nicht mehr brauche, weil ich jetzt selbst verdiene (und nächste Woche kommt ja eh das Gehalt). Und ankündigen, dass ich die ausgezahlte Leistung zurück überweisen möchte/werde. Dann wiederum könnte das Jobcenter wohl keine Unterlagen mehr fordern. Nur: Ich bin doch ab Februar aus dem Leistungsbezug raus und somit nicht mehr zur Mitwirkung verpflichtet. Und die Aufforderung zur Mitwirkung datiert vom 1. Februar, also ein Fehler vom Jobcenter, weil zu spät...oder nicht?

@cassandra1977

Es reicht, wenn du und der SB, der fürs Geld zuständig ist im Telefonat Einvernehmen erzielt. Dann gibt er dir ne Bankverbindung, die du nutzen kannst um die überschüssige Kohle zurück zu überweisen.

@NewKemroy

Nur telefonisch klären, ohne Widerspruch einzulegen?

@cassandra1977

Meiner Meinung nach ja.

Erst reden. Dann kannst Du immernoch vors Bundesverfassungsgericht gehen.

@cassandra1977

Warum willst du denn einen Widerspruch einlegen ?

Willst du denn freiwillig auf dein volles ALG - 2 für den Januar 2018 verzichtet ?

Das steht dir nach dem Zuflussprinzip doch zu,weil dein erstes Einkommen erst im Februar 2018 auf deinem Konto eingeht,deshalb warst du trotz Arbeitsaufnahme im Januar 2018 noch voll bedürftig.

Nun möchte das Jobcenter nur prüfen ob dein erstes Einkommen tatsächlich erst im Februar 2018 auf deinem Konto eingeht,deshalb der Kontoauszug auf dem der Eingang zu sehen ist.

Den müsstest du noch nicht einmal in Kopie abgeben,wenn du persönlich vorsprechen würdest und sie ihn einsehen können,wenn du Glück hast verzichten sie sogar auf den Einkommensnachweis vom AG - weil du ja nach deiner Aussage durch dein Einkommen dann ab Februar 2018 keinen Anspruch mehr hast.

Ob du tatsächlich keinen Anspruch mehr hättest könntest du dir in etwa selber ausrechnen,dazu müsstest du nur dein bisheriges ALG - 2 nehmen,dass dient dir als Anhaltspunkt für die Berechnung.

Dann berechnest du deine Freibeträge auf Erwerbseinkommen nach § 11 b SGB - ll,dass wären zunächst vom Bruttoeinkommen 100 € Grundfreibetrag,ab 100 € - 1000 € Brutto kommen 20 % und ab 1000 € - 1200 € Brutto 10 % an Freibetrag dazu.

So würde sich bei 1200 € Brutto der max. Freibetrag bei Singles ohne minderjähriges Kind von 300 € ergeben und diese 300 € Freibetrag ziehst du dann von deinem Nettoeinkommen ab.

Läge dein dann anrechenbares Einkommen unterhalb deines bisherigen ALG - 2,dann stünde dir noch eine sogenannte Aufstockung zu.

Selbst wenn dann angenommen Plus minus Null rauskommen würde,könntest du durch erhöhte berufsbedingte Aufwendungen wie z.B. Fahrkosten wieder einen Anspruch erwerben,wenn deine 100 € Grundfreibetrag deine berufsbedingten Aufnahmen nicht decken würden.

Von diesen 100 € könntest du dann zumindest erst einmal 30 € Versicherungspauschale abziehen,du müsstest also max. monatlich 70 € dafür einsetzen,was dann darüber liegen würde mindert dein anrechenbares Nettoeinkommen und würde deine Chancen auf eine Aufstockung erhöhen.

@isomatte

Nein, ich verzichte nur ungern freiwillig darauf. Aber: Mein Anwalt meinte, dass ich das Einreichen der vom Jobcenter geforderten Unterlagen umgehen kann, indem ich Widerspruch einlege und das Geld zurück überweise.

Nach wie vor beschäftigt mich die Frage: Bin ich noch zur Mitwirkung verpflichtet, obwohl ich jetzt (in Vollzeit) arbeite? Nach meinen Informationen ist man ab dem Tag der Arbeitsaufnahme nicht mehr dazu verpflichtet. Aber ist diese Information auch richtig?

Mein Arbeitsvertrag liegt dem Jobcenter seit Ende Dezember 2017 vor (mittlerweile weiß ich, dass ich den Vertrag nicht hätte einreichen müssen, aber das lässt sich nun schlecht wieder rückgängig machen). Aus dem Vertrag sind jedenfalls Eintrittsdatum, Stundenlohn und Datum der Auszahlung des Lohnes ersichtlich. Eine Veränderungsmitteilung liegt auch dort vor. Also alles da, was relevant für die Berechnung der Leistungen ist (meiner Meinung nach). Wozu will das Jobcenter dann noch Kontoauszug und Lohnabrechnung haben?

Mein Bruttolohn liegt über 2.000,00 €, ich gehe stark davon aus, dass da keine Aufstockung in Frage kommt.

@cassandra1977

Sicher könntest du den Forderungen vom Jobcenter entgehen,wenn du fristgerecht einen schriftlichen Widerspruch einlegen würdest und ihnen darin mitteilst das du dieser Forderung nicht nachkommen wirst,da du gerne deine ALG - 2 Leistung für den Monat Januar 2018 zurückzahlen möchtest !

Somit besteht dann kein Grund mehr für diese Forderung,es muss dann nicht durch Einkommensbescheinigung vom AG - und Kontoauszug geprüft werden ob dir die ALG - 2 Leistung für Januar 2018 zugestanden hat oder nicht.

Die stünde dir nämlich nur zu,wenn du dein erstes Einkommen auch tatsächlich erst im Februar 2018 auf dein Konto bekommst.

Du bist zwar ab 01.02.2018 dann raus aus dem Bezug,aber solange nicht geklärt ist ob dir die ALG - 2 Leistung für Januar 2018 zugestanden hat oder nicht,bist du zur Mitwirkung verpflichtet bzw.zum Nachweis verpflichtet,oder du gibst dein ALG - 2 für Januar 2018 wieder zurück,dann gibt es auch nichts mehr zu prüfen.

Die Kontonummer für die Rücküberweisung würde dir schriftlich vom Jobcenter mitgeteilt.

Bei 2000 € Brutto hättest du als Single mit Steuerklasse 1 um die 1390 € Netto,nach Abzug deiner 300 € Freibetrag auf Erwerbseinkommen nach § 11 b SGB - ll blieben bei dir etwa 1090 € Netto anrechenbares Einkommen.

Von diesen ca. 1090 € ginge derzeit deine Regelleistung für den Lebensunterhalt von 416 € ab,es blieben dir also noch um die 670 € für deine KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung ( Warmmiete ) und da liegst du mit Sicherheit darunter.

Demnach hast du bei dem Einkommen dann keinen Anspruch mehr,selbst wenn da ggf.noch erhöhte Aufwendungen wegen deiner Beschäftigung abgesetzt werden könnten.

@isomatte

Ich hatte tatsächlich angenommen, dass eine Mitwirkungspflicht nicht mehr besteht. Begründet hatte ich es für mich selbst so: Die Aufforderung zur Mitwirkung wurde erst am 01.02.2018 geschrieben bzw. ist mir am 07.02.2018 zugegangen und liegt somit zeitlich außerhalb des Leistungszeitraums (---> 01.01.-31.01.2018). Da nach meinen Informationen die Pflicht zur Mitwirkung ab dem Tag der Arbeitsaufnahme entfällt (Arbeitsaufnahme war der 02.01.2018), muss ich keine Unterlagen mehr einreichen. Nach Deiner Kenntnis bin ich also doch noch zur Mitwirkung verpflichtet, obwohl mir ein ablehnender Bescheid für die Zeit ab Februar 2018 vorliegt...?

Ist das Jobcenter berechtigt, sowohl die Verdienstbescheinigung für Januar 2018 als auch einen Kontoauszug zu fordern, auf dem der Eingang des Gehalts im Februar 2018 zu sehen ist? Wenn ja, gemäß welchem § bzw. Gesetz? Mein Vertrag besagt ja bereits, dass das Gehalt erst am 15. des Folgemonats gezahlt wird. Warum sollte der Arbeitgeber entgegen der im Vertrag getroffenen Vereinbarung früher zahlen (also im Januar)? Der Vertrag liegt dem Jobcenter jedenfalls vor. Ebenso hatte ich im Dezember 2017 die Anlage VÄM beim Jobcenter abgegeben. Also wozu Kontoauszug und Verdienstabrechnung?

Eventuell weißt Du auch die Antwort auf die Frage, ob sich das Jobcenter bei Rücküberweisung meiner Leistungen für Januar 2018 die bereits an meinen Vermieter ausgezahlte Miete für Januar 2018 zurückholen könnte?

@cassandra1977

Nur weil dir diese Aufforderung zur Mitwirkung erst im Februar 2018 zugegangen ist bzw.erst im Februar vom Jobcenter erstellt wurde,bedeutet für dich nicht automatisch das du dieser nicht nachkommen musst !

Ob das Jobcenter dies nun Mitwirkungspflicht oder Pflicht zur Klärung eines Sachverhalts oder auch sonstwie nennt spielt doch keine Rolle.

Fakt ist,wenn etwas unklar ist und das Jobcenter dich auffordert Nachweise zur Klärung zu erbringen,dann hast du dieser Forderung Folge zu leisten,oder denkst du das ein ehemaliger ALG - 2 Empfänger z.B. nach 6 Monaten dem Jobcenter nicht mehr zur Auskunft / Nachweis verpflichtet ist,wenn das Jobcenter den Verdacht hat das Leistungen für einen bestimmten Zeitraum zu unrecht bezogen worden.

Dafür muss ich dir auch keinen / keine §§ nennen,dass macht das Jobcenter in der Regel bei solchen Forderungen von selber,sie geben also an auf welche §§ sich diese Forderung stützt.

Sicher würdest du dann auch die bereits gezahlte Miete für Januar 2018 zurückzahlen müssen,die gehört ja zu deinem Bedarf nach dem SGB - ll,dein Vermieter hätte damit nichts mehr zu tun,die Forderung ginge an dich.

Im Januar hattest du keinen Einkommenszufluss, ergo stehen dir für diesen Monat Leistungen nach SGB II zu, wenn keine vorrangige Leistung in Frage käme.

Wie sieht denn die geforderte Mitwirkung aus, ergo was sollst du denen schicken?

Diverse Unterlagen schicken soll ich. Einen Kontoauszug, auf dem der Eingang des Lohns zu sehen ist sowie die Gehaltsabrechnung. Und Nachweise über die Höhe der Fahrtkosten. Aber auch Unterlagen in Bezug auf meinen Partner. Und das sehe ich irgendwo nicht ein. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.

Außerdem habe ich gelesen, dass ich ab Arbeitsaufnahme nicht mehr zur Mitwirkung verpflichtet bin. Gleichzeitig bin ich aber im Januar noch bedürftig gewesen, weshalb ja auch noch für Januar Geld gekommen ist. Nur: Das Geld kam erst im Februar. Die Aufforderung zur Mitwirkung kam auch erst im Februar. Und ab Februar bin ich spätestens raus aus dem Leistungsbezug meiner Meinung nach, weil ja noch im Februar das Gehalt eingehen wird. Also was wollen die von mir? Und warum wurde das Geld für Januar nur vorläufig bewilligt? Wollen die noch nachberechnen?

Ich könnte mir vorstellen, den Kontoauszug zu schicken. Mehr aber nicht.

Du musst gar nichts mehr schicken.
Erkläre es ihnen telefonisch, mach kein Heckmeck draus dann ist das schnell geklärt.
Die wollen diese Unterlagen immer um noch zu berechnen ob oder wieviel dir zusteht, oder ob dir überhaupt etwas zusteht.
Wenn du ab 1.2.2018 in Vollzeit arbeitest und weißt dass du nicht mehr bedürftig bist, brauchst du such nichts mehr machen.
Das Einzige wäre, den Arbeitsvertrag zuzuschicken, den Teil in welchem steht ab wann du dort arbeitest. Wieviel du verdienst geht die auch nichts an, wenn du weißt du kriegst keine Leistung, also keine Aufstockung weil du zu viel dafür verdienst. Die Höhe müssten sie nur wissen, wenn du aufstocken müsstest.
Der Teil des Arbeitsvertrages mit der Arbeitsaufnahme deshalb, um nachzuweisen ab wann du dort arbeitest, sprich, dass du keine Leistungen zu Unrecht bezogen hast, sondern die Leistung bis Ende Januar gerechtfertigt war.
Wo du arbeitest müssen sie auch nicht wissen.
Und ich für meinen Teil habe gar nichts mehr zugeschickt und mich einfach abgemeldet, sie wollten dann keinen Nachweis mehr haben.

@Kathyli88

Das sehe ich eigentlich auch so, dass ich nichts mehr schicken muss. Besonders deshalb, weil sie zu lange gewartet haben mit ihrer Antwort / Aufforderung.

Den Arbeitsvertrag haben sie schon und wissen somit auch, bei welcher Firma ich arbeite und seit wann (seit dem 2. Januar 2018).

Ich denke, dass bei fehlender "Mitwirkung" nichts mehr passieren kann, weil ich ja keine Leistungen mehr beziehe. Sanktionen sind doch ausgeschlossen. Die Frage ist nur, ob sie das Geld für Januar wieder zurückfordern könnten, wenn ich nicht reagiere.

Außerdem steht die Überlegung im Raum, Widerspruch einzulegen und das Geld zurück zu überweisen mit der Begründung, dass ich nicht mehr bedürftig bin. Mein Rechtsbeistand sagte, dass man dann keine Unterlagen mehr von mir fordern könnte.

@Kathyli88

Du schreibst, dass Du Dich einfach abgemeldet hast. Hast Du geschrieben "hiermit melde ich mich beim Jobcenter ab" oder wie hast Du es formuliert? Oder hast Du es telefonisch gemacht?

Ja, also selbe Situation wie bei dir.

Ich bekam auch noch die Aufforderung meinen Arbeitsvertrag zuzuschicken, Kontoauszüge, etc pp.
Ich rief dann dort an und sagte mein Gehalt ist ein Standard-Vollzeitgehalt, ergo bekomme ich keine Aufstockung und somit müssen sie auch nicht die Höhe des Gehaltes wissen, auch nicht meine Fahrtkosten zur Arbeitsstelle und brauchen auch keine Kontoauszüge.
Die machen das generell, ich glaube sie sichern sich damit ihr Dasein, oder es ist einfach ein Schema X, weil es ja auch viele Aufstocker gibt und die sind wahrscheinlich froh wenn der SB informiert was sie denn alles einreichen müssten.
Mit der Erklärung am Telefon war die Sache also erledigt, ich sagte sie können mich aus ihrer Statistik nehmen.
Zuschicken musste ich gar nichts mehr, hättest du auch nicht machen müssen.
Ich habe das nicht gemacht weil ich eine etwas machtgeile Sachbearbeiterin hatte. Was hat sich die geärgert als ich in Vollzeit kam...sie malte sich schon aus mich als 1€-Jobber billig zu verramschen und mir weiterhin auf meine Nerven zu gehen als Aufstocker, die hatte da ihre bloße Freude an der Macht über Menschen.

@Kathyli88

Geschichten wie Deine sind ja kein Einzelfall, was ich traurig finde.

Mein Rechtsbeistand meinte, dass ich den Arbeitsvertrag abgeben sollte. Er wurde allerdings nicht von der Leistungsabteilung angefordert sondern von meinem persönlichen Ansprechpartner im Zusammenhang mit einem Fahrtkosten(erstattungs)antrag. Ich wollte eigentlich nur für Januar die Fahrtkosten haben für die Monatskarte, die ich mit geliehenem Geld gekauft hatte.

Die Stelle habe ich über eine Personalvermittlung gefunden (mit Vermittlungsgutschein vom Jobcenter). Die Vermittlungsagentur wollte auch den Vertrag haben, das stand so im Vermittlungsvertrag. Auch hier meinte mein Rechtsbeistand, dass das in Ordnung sei, nachdem ich ihm den Vermittlungsvertrag zur Prüfung gezeigt hatte.

Die Vermittlungsagentur rechnet da die ersten 1.000,00 € nach 6 Wochen mit dem Jobcenter ab. Die weiteren 1.000,00 € dann, wenn ich 6 Monate gearbeitet habe. Ich ging davon aus, dass dadurch sowieso dem Jobcenter bekannt werden würde, bei welcher Firma ich anfange. Und wie gesagt: Nach anwaltlicher Prüfung ging ich davon aus, dass alles in Ordnung ist, obwohl es mir persönlich nicht gefallen hat, den Vertrag hinzugeben. Man spürt natürlich, dass da eine Maschinerie im Gange ist. Die Vermittlungsagentur profitiert, das Jobcenter profitiert...es geht nur ums Geld. Aber Hauptsache weg vom Jobcenter.

Weitere Unterlagen habe ich dort jedenfalls nicht eingereicht, zumindest nicht im Zusammenhang mit der Arbeitsstelle.

Und schick niemals deinen Arbeitsvertrag mehr an irgendwen, auch nicht geschwärzt. Das ist ein Vertrag zwischen dem Unternehmen und dir, das geht keine Dritten was an was da drin steht, zumindest nicht in deinem Fall. Wäre es Teilzeit und du bräuchtest eine Aufstockung wäre es etwas anderes. Du glaubst gar nicht wieviele Vorgesetzte die kennen und wo die ihre Fingerchen überall drinnen haben. Es ist besser wenn sie nicht wissen wo du arbeitest, merke dir das für die Zukunft, wichtig, bis zur Rente wirst du dort wahrscheinlich nicht bleiben und früher oder später wieder kurzzeitig das AA brauchen oder das Jobcenter.

@Kathyli88

Das weiß ich jetzt auch. Denke, dass mein sogenannter Anwalt auf der Seite des Jobcenter steht, statt auf meiner Seite zu sein. Aber nun ist es zu spät...

Ja, das merke ich mir. Ein Kollege von mir hat auch seinen Vertrag an sein Jobcenter gegeben. Also noch einer, der es nicht besser wusste. Unglaublich, wie leicht die Jobcenter mit ihren Forderungen durchkommen.

Wann ist die Abgabefrist der Einkommensteuerklärung für 2017 in NRW?

Wann ist die Abgabefrist für Jahr 2017 in 2018 Ende Mai oder Ende Juli 2018?

So kann die Einkommensteuererklärung für das Jahr 2018 bis zum 31. Juli 2019 eingereicht werden. Für die Jahressteuererklärungen für die Jahre 2016 und 2017 bleibt es hingegen noch bei der bislang geltenden Frist zum 31. Mai des Folgejahres.

Quelle vom 10. Januar 2017

finanzverwaltung.nrw.de/de/gesetz-bringt-laengere-abgabefristen-fuer-steuererklaerungen-erst-ab-2019

Aber für 2016 hat der Minister von NRW die Abgabe automatisch verlängert bis 31. Juli 2017:

Quelle vom 30. März 2017

Bürgerinnen und Bürger in NRW, die ihre Einkommensteuererklärung 2016 auf elektronischem Wege authentifiziert übermitteln, können sich auch in diesem Jahr zwei Monate länger Zeit lassen. Auf Initiative von NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans verschiebt sich für all diejenigen, die sich bis Ende Mai unter elster.de registrieren lassen, die Abgabefrist der authentifizierten Einkommensteuererklärung auf Ende Juli 2017.

https://www.finanzverwaltung.nrw.de/de/pressemitteilung/zwei-monate-mehr-zeit-fuer-elektronische-einkommensteuererklaerung-2016

Jetzt meine eigentliche Frage: Die Abgabe springt dieses Jahr wieder zurück? also für Jahr

2016 Abgabe 31. Juli 2017

2017 Abgabe 31. Mai 2018 (!!?)

2018 Abgabe 31. Juli 2019

2019 Abgabe 31. Juli 2020

(Alle Termine ohne Verlängerungssantrag)

Wäre froh wenn ein STB den Termin in 2018 bestätigen kann.

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