Teure Firmenwagen?

5 Antworten

€70.000 ist schon sehr teuer und in gewöhnlichen Unternehmen nicht unter dem oberen mittleren Management, also beispielsweise Betriebs- und Bereichsleiter, aufwärts zu haben. Auch kommt es auf die genaue Position an; eine Funktion mit Außenbesuchen hat tendenziell ein höheres Budget.

Zum reinen Leasing kommen ja noch weitere Kosten einschließlich Treibstoff, die sich mit steigendem Fahrzeugpreis ebenso nach Oben entwickeln.

VIP-Leasing ist ein Werbemittel und steht daher eher für Personen des öffentlichen Lebens zur Verfügung.

Mercedes hat generell gute Angebote, was sowas betrifft. In einer Gehaltsklasse >3000 Euro Netto sind 600 Euro Netto Leasingrate ( GLC63) kein Problem mehr.

Den C63 gabs schon selbst im Privatkunden leasing für 500€ Netto (oder sogar Brutto), davon kannst du im Flottenleasing noch 20-30% abziehen.

Gestellt bekommen die solche Kisten sehr wahrscheinlich nicht, weder kostenlos, noch gegen nette Worte. Die müssen die Raten schon selbst begleichen. Das ist selbst bei Mercedes direkt so, egal ob Fließbandarbeiter oder Ingenieur.

Gruß

Habe mich falsch ausgedrückt,das mit dem ,,zur Verfügung gestellt bekommen‘‘ war nicht so gemeint wie man es versteht

@MaQuestion

Jenachdem was du für Ausgaben hast, kannst du dir sowas ab 3000 Brutto leisten. Sicherlich auch schon mit deutlich weniger, aber dann arbeitest du halt fast nur fürs Auto. Bei solchen Autos ist Leasing Mist. Spar und kauf dir einen. Der Unterhalt ist viel geringer als du/viele denken. Sofern du gut damit umgehst und nicht allzu viel fährst.

Nach 18-36 Monaten sind die sowieso weg. Gehört dir dann halt nicht... (Leasing)

Gehaltsklasse >3000 Euro Netto

Nettogehälter interessieren nun wirklich überhaupt niemanden.

Die müssen die Raten schon selbst begleichen

Ein Firmenwagen ist üblicherweise schlicht ein Bestandteil des Vergütungspakets. Da muss der Angestellte nichts "selbst begleichen", er muss halt den geldwerten Vorteil versteuern.

@Havenari

dann hab ich was dazu gelernt.

Im Grunde ist es ganz einfach: wenn der Dienstwagen einen Listenpreis von 70 k€ hat, muss der Angestellte 700 Euro monatlich als geldwerten Vorteil versteuern. Das ist schlicht ein Gehaltsbestandteil.

Wenn du einen Arbeitgeber findest, der dir bei einem 2500-Euro-Job so eine Kiste hinstellt und dann halt noch 1800 Euro (brutto) Gehalt zahlt, dann ist das eben so.

Bei den meisten Firmen wirst du aber ein solches Angebot nur bekommen, wenn du ein deutlich sechsstelliges Jahresgehalt hast.

Meistens sind es so Jobs wo man Kunden mit besucht. Aber vor allem in der Botschaft kriegt man meistens gute leasingangebote

Suchst Du Dir den Job nach dem Firmenwagen aus? Wenn D_u genügend verdienst, kannst Du Dir das Auto selbst kaufen.

Nein,das ist eine Frage aus Interesse

@MaQuestion

Meine Tochter ist Abteilungsleiterin in einem großen Unternehmen und bekommt jetzt einen BMW. Ihr Mann fährt ebenfalls einen Firmenwagen.

Nur ist die sehr vorteilhafte deutsche Firmenwagenregelung bei teuren Wagen in den üblichen Fällen günstiger. Daher sind auch weit über 70% Neuzulassungen in der Oberklasse gewerblich.

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