testament, enkel zu erben bestimmen und pflichtteil an sohn

5 Antworten

Im zweiel ein großer Fehler, obwohl technisch korrekt. Dadurch, das der Freibetrag für den Sohn viel höher ist als für die Enkel 400.000,- statt 20.000,- wäre es besser erst alles dem Sohn zu vererben mit der Auflage es an seine Kinder weiter zugeben.

Es sollte auch bedacht werden, dass bei derartigen Ehegattentestamenten bereits beim Tod des erstversterbenden Ehegatten Pflichtteilsansprüche der Kinder entstehen! Siehe: http://www.pflichtteilrechner.de/pflichtteil_konstellation_ehegattentestament.html

Wird der Sohn für den zweiten Erbfall ohnehin nur mit der Pflichtteilsquote als Erbe eingesetzt, dann wird ihn selbst eine sog. Pflichtteilsvergällungsklausel (Erläuterung ist im zuvor genannten Link enthalten) nicht davon abhalten, bereits beim Tod des erstversterbenden Ehegatten seinen Pflichtteil zu fordern...

lass dich am besten von einem anwalt beraten. der kann die alles erklären und empfiehlt dir auch einen seriösen notar.

qualifizierte anwälte findest du sicher bei anwaltsnote.de

warum wollt Ihr dem Sohn weniger vererben als der Tochter?; korrekt wäre es, die gesetzliche Erbfolge eintreten zu lassen, also nach dem Letztversterbenden bekommt jedes Kind die Hälfte; oder habt ihr Bedenken, dass der Sohn sein Erbe verschleudert und nichts mehr für die Enkel überbleibt?; der Pflichtteil ist die Hälfte des gesetzlichen Erbteiles; bei zwei Kindern erben diese gesetzlich je die Hälfte; der Pflichtteil ist dann für jedes Kind 1/4; ganz egal wie ihr testiert, den Pflichtteil von 1/4 kann jedes Kind beanspruchen; ihr könnt auch verfügen, dass der Sohn aus seinem Erbteil den Enkeln einen bestimmten Betrag als Vermächtnis zukommen lassen muss;

vielen dank für den hinweis, aber es ist tatsächlich so, dass wir glauben dass unser sohn alles verprasst und für die enkel nichts mehr übrig bleibt, deshalb diese idee. wir werden den schon gemachten vorschlägen folgen und alles mit einem notar besprechen.

klaussdieter

@klaussdieter

dann verfasst am besten ein Testament das anstelle des Sohnes die Enkel begünstigt; also Tochter 1/2; Enkel je 1/4; eine Beratung durch einen Notar evtl. auch durch einen Steuerberater ist angesagt;

So etwas macht man immer beim Notar, dann hat das auch eine rechtliche und gesetzliche Grundlage

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