Taschengeld weil verheiratet?

9 Antworten

Ja, 5% des Gesamteinkommens.

Ist gesetzlich so geregelt und wenn die Frau Schulden macht, kann der Taschengeldanspruch auch gepfändet werden, selbst wenn sie kein Taschengeld verlangt oder bekommt.

Wir oder eher ich haben dann ausgemacht das ich auch was vom kuchen haben darf und 150 euro zuzusagen taschengeld zum elterngeld bekomme.

Absurd ...... Du betrachtest Dein Elterngeld als Taschengeld .... oder was möchtest Du mit dieser Frage zum Ausdruck bringen?

Das derzeit von Dir bezogene Elterngeld ist Bestandteil Eures Familienenkommens um deren Lebensunterhalt sicherstellen zu können.

Und was noch hinzukommt ..... das Elterngeld selbst ist zwar steuerfrei - insgesamt wirkt es jedoch progressionssteigernd .... bedeutet, von dem was Dein Mann im Laufe des Jahres bedingt durch die Steuerklasse III mehr ausgezahlt bekommt, wird eine Nachzahlung im Rahmen der Einkommensteuererklärung ins Haus stehen.

Fakt ist .... Taschengeld kann innerhalb des Familieneinkommens nur so viel von beiden Teilen entnommen werden, wieviel man sich leisten kann.

Ja sozusagen nenn ich es so

mein mann bekommt ja durch mich mindestens 300 euro mehr netto wegen der steuerklasse

Durch den Lohnsteuerjahresausgleich gibt es eine Rückzahlung, da du ab Beginn des Elterngeldbezuges kein Einkommen mehr hattest.

Mein Mann und ich haben schon immer jeder ein eigenes Konto und das bleibt auch so. Allerdings haben wir auch ein gemeinsames Konto, auf das wir beide einzahlen und von dem wir die Nebenkosten unseres Hauses zahlen sowie Rücklagen bilden.

Ich habe mein Elterngeld und das Kindergeld. Das ist genug, um jeden Monat noch was zurück zu legen, Einkäufe machen wir abwechselnd und den persönlichen Bedarf (zB Auto, Handy) finanziert sich jeder selbst. Größere Anschaffungen für unser Kind (z.B. Möbel) oder zB gemeinsame Urlaube haben wir gemeinsam gezahlt.

Wenn mein Mann im März in Elternzeit geht, fange ich wieder an zu arbeiten, die Aufteilung wird aber ungefähr gleich bleiben. Das funktioniert gut für uns, weil wir beide gute Jobs haben und entsprechend verdienen.

Warum brauchst du Taschengeld? Du hast doch dein Elterngeld... Wäre es nicht sinnvoller, die Steuerrückzahlung für das gemeinsame Leben zu nutzen? Vielleicht wollt ihr irgendwann mal eine größere Anschaffung, eine Immobilie kaufen oder was weiß ich...

Und letztendlich seid ihr verheiratet. Dass er dir Taschengeld gibt, ist doch so ähnlich wie wenn du einen Geldschein von der linken Hosentasche in deine rechte steckst. Dadurch wird es auch nicht mehr.

Ich bin nun noch nicht verheiratet und habe mich daher noch nicht abschließend mit dem Thema beschäftigt. Korrigiert mich daher bitte wenn ich falsch liege.

Ist es nicht eigentlich egal, welche Steuerklasse man als Ehepaar wählt, wenn man sowieso eine Einkommenssteuererklärung macht?
Der Unterschied besteht dann doch nur darin, dass man monatlich mehr Netto haben kann, dafür fällt die evtl. Steuerrückzahlung am Ende aber auch geringer aus. Es ist dann doch ein Nullsummenspiel. In der Folge hätte er so oder so die Steuerersparnis und euer Taschengeld-Ding wäre irgendwie unlogisch.

Oder geht es hierbei ums Ehegattensplitting?
Wenn ich es richtig verstanden habe, führt das besonders bei sehr ungleichen Einkommen zu einer Reduzierung des Steuersatzes durch die gemeinsame Veranlagung. Und dieser Steuersatz ist dann geringer, als wenn sich jeder einzeln veranlagen lassen würde.
In dem Fall wäre es für mich logisch, die Steuerersparnis mit dem Partner zu teilen.

Anderseits ist irgendwie schon kleinlich. Ich würde es anders machen.

Wäre einer von uns nicht oder nur noch teilweise Berufstätig mit entsprechend weniger Einkommen, würden wir das Modell eher in Richtig Gemeinschaftkonto ändern. Also alle Einkommen zusammen rechnen, davon alle Kosten bezahlen. Jeder bekommt ein "Taschengeld" zur persönlichen Verfügung. Der Rest wird gespart und für Urlaub und andere größere gemeinsame Anschaffungen verwedet. Kommt jemand mit seinem "Taschengeld" nicht aus, weil man mal was teurers nur für sich haben möcht, dann wirds gemeinsam besprochen.

Große Rumrechnerei á la "Durch mich sparst du aber x Steuern, daran will ich meinen Anteil." entfallen. Jeder hätte bereits seinen Anteil in Form von "Taschengeld" und alles andere ist Teil der Gemeinschaft.

Wenn man jetzt mal ganz streng nachfragt:

Wie viel Geld verdienst du denn dazu? (Es geht jetzt nicht um deine Leistung als Ehefrau, Hausfrau usw.) Immerhin hast du ja diesen eigenartigen Vergleich angestellt.

Natürlich hat er so gehen mehr Geld, aber er hat es dann nicht für sich, allein sondern finanziert dein Leben von seinem Einkommen mit. (Wenn du selber nichts für die Haushaltskasse dazuverdienst.)

So gesehen sind deine Ansprüche eher ungerechtfertigt. (Zumindest was deine Begründung betrifft.)

Wie gesagt, du bis Hausfrau, Ehefrau usw. Du hast natürlich auch ein Recht am finanziellen leben, aber nicht mit deiner Begründung.

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