Studentensteuererklärung: Einspruch zurücknehmen oder weiterhin versuchen Studienkosten abzusetzen?

3 Antworten

Hi,
Also du hast Einspeuch eingelegt und in diesem deine Werbungskosten für das Studium erklärt.

Da beim BFH die Entscheidung anhängig ist, liegt hier ein Ruhendes verfahren vor. Wenn das BFH etscheidet dass die Kosten als Werbungskosten abziehbar sind, kann dann das FA deinem Einspruch abhelfen und zu deinem gunsten die Kosten ansetzen.

Also Einspruch nicht zurück nehmen!
Einfach warten.

du musst allrings dem FA deine Kosten noch mitteilen die für 2016 entfallen. Der Einspruch gilt aber auchnur für DIESES Jahr. also weitere Erklärungen kannst du nicht einreichen. es reicht, dass du eine Anlage mit deien Kosten einreichst die du im falle des Erfolgs als WK berücksichtigt haben willst. du musst keine weitere Steuererklärung einreichen.

Ohne die Zahlen zu kennen, ist eine Ferndiagnose ziemlich sinnlos. Möglicherweise waren die Einkünfte in 2016 so hoch, dass kein Verlustvortrag mehr verbleibt?

... und warum denn Einspruch, wenn die Damen und Herren gar nichts falsch gemacht haben?

Muss da nicht ein Antrag her auf "Neuberechnung" mit entsprechender Begründung?

Ja, aber erstmal musste ich Einspruch einlegen, was ich auch getan habe (auch noch rechtzeitig) und diesen begründen, was ich ebenfalls getan habe.

Es geht mir ja jetzt darum, ob ich den Einspruch einfach zurückziehen kann und dann später, FALLS der BFH entscheidet, dass man auch in der Erstausbildung die Stzdiengebühren als Werbungskosten absetzen kann, nochmal neu absetzen kann, da sich die Gesetzlage ja ändert. Oder ob ich eben doch jetzt weiterhin versuchen soll, die Kosten direkt abzusetzen.

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