Stromzähler funktioniert nicht richtig, muss ich den geschätzten Stromverbrauch bezahlen?

5 Antworten

Hallo,

wenn du dich auf einen Monatelangen rechtsstreit einlassen willst, kannst du das natürlich machen. Wie deine Chancen dabei stehen, wird dir ein entsprechender Fachanwalt besser sagen können.

Logische und für beide Seiten sinnvolle Lösung wäre meiner Meinung nach wie folgt.

Man wird aufgrund der Zählerdaten sicher festellen können, ab wann er nicht mehr richtig funktioniert hat (also ab wann der Verbrauch plötzlich drastisch gesunken ist). Die Werte der vorhergehenden Monate nimmt man als Durchschnitt und rechnet sie hoch.

Für Zeiten, in denen du zum Bsp. im Urlaub warst, muss der Verbrauch sicher niedriger bis fast 0 angesetzt werden, je nachdem ob du z.B.: den Kühlschrank im Urlaub abstellst. Auch Jahreszeitliche Unterschiede sind zu berücksichtigen. Liegen nur Werte aus einem Zeitraum vor, in dem statistisch der Verbrauch höher ist, sollte dies berücksichtigt werden.

Sicher kann man vom Anbieter ein gewisses Entgegenkommen (Kleinrechnen zu deinen Gunsten) erwarten, der Fehler lag schließlich auf deren Seite.

LG, Chris

es geht nicht... im Haus waren vorher Mieter drinnen. Wir haben es vor 2 Jahren übernommen und seit dem hat das eine Feld nie funktioniert. Deswegen gibt es kein Durchschnitt und es ist möglich dass der viel länger als 2 Jahre kaput war.

"Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Grundversorgung von Haushaltskunden und die Ersatzversorgung mit Elektrizität aus dem Niederspannungsnetz"

Horror-Name, aber darin wirst du in §18 erkennen, dass bei einem fehlerhaften Zähler der Verbrauch der Vorjahre als Rechnungsgrundlage benutzt wird oder Durchschnittswerte eines vergleichbaren Haushalts.

Wenn du weißt, dass der Zähler mangelhaft ist, warum reklamierst du das nicht, sondern heulst nun rum? Das Problem wäre nie eines gewesen, wenn du einfach den Zähler reklamiert hättest.

Ich habe viele Zähler erlebt die keinen Nachtstrom hatten, also hab ich gedacht, dass das der Fall ist und es nur im Tagestariff zählt. SWM hat es im Endeffekt von mir herausgefunden.

In diesem Fall heißt die Devise:

Abwarten und Tee trinken!

Es ist doch bisher nur festgestellt worden das etwas nicht in Ordnung ist.

Bevor keine Forderung des Energieversorgers im Raum steht, macht es keinen Sinn sich über "Was wäre wenn?" den Kopf zu zerbrechen.

Wenn der Versorger sich gemeldet hat und es nicht nachvollziehbar ist, hier eine erneute Frage stellen.

Du hast Recht :)

Ich Denke mal Du wirst den Durchschnittswert bezahlen müssen.Außer Du kannst beweisen das Du zb.Monatelang nicht da warst usw.

Frage ist unklar formuliert.

Günter

Woher ich das weiß:Beruf – Beruflich tätig bei einem Messgerätebereiber

was genau ist unklar?

@0vecka

1. Welches oder welche Tarifmodelle hat der bisherige Zähler abgebildet? Welche davon sind laut Vertrag abrechnungsrelevant.

2. Welches Tarifregister hat gearbeitet, welches nicht?

3. Wie erfolgt die Umschaltung der Tarifregister (interner/externe Schaltuhr - oder noch anders)?

4. Was für ein Zähler war überhaupt verbaut (Ferrariszähler / elektronischer Zähler / Einrichtungszähler / Mehrrichtungszähler)

Günter

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