Stromanbieter AGB: Muss ich bei Umzug Vertrag mitnehmen?

AGB des Stromanbieters - (Vertrag, Strom, Stromanbieter)

4 Antworten

Bei einem Umzug kann man kündigen. Die meisten Stromanbieter bieten aber an, dass man den Vertrag mitnehmen kann. Das ist freiwillig, klar. Aber man braucht ja eh einen.

Hallo TOBYFFM12,

wenn Dein neuer Wohnort im Versorgungsgebiet Deines aktuellen Stromanbieters liegt, muss man den Vertrag in der Regel "mitnehmen". Ist dies nicht der Fall, wird der Vetrrag aufgelöst. Einen neuen günstigen Stromanbieter findst Du hier: http://www.stromtip.de/stromtarife.html

Eigentlich ziemlich deutlich beschrieben. 1. 4 Wochen bevor du umziehts muss die Kündigung beim Stromanbieter sein. Ist das so, ist alles in Ordnung und der Vertrag endet. 2. ist die Kündigung nicht rechtzeitig erfolgt, zahlst du den Strom des Nachmieters so lange, bis eine rechtswirksame Kündigung erfolgt ist. 3. Auch wenn du umgezogen bist, braucht der Stromanbieter deine neue Adresse. Er muss ja die Schlussrechnung aufstellen und zusenden. Muss er erst die Adresse ermitteln, und jemenden zum Stromablesen hinschicken zahlst du das. Du kannst aber auch den Strom selbst ablesen und die Adresse mitteilen. Dann kostet das nichts. Der Stromanbieter kann aber - wenn du nicht abgelesen hast / ihm keine neue Adresse gegeben hast - einfach behaupten (und berechnen) das er Aufwendungen von 250 € hatte. Dann musst du beweisen, dass die Aufwendungen geringer waren.

Du kündigst und gibst deine neue Adresse an,damit die dir die Endabrechnung schicken können..

Stromanbieter verpennt meinen Umzug?

Seit Jahren bin ich Kunde bei einem überregionalen Stromanbieter. Bisher lief immer alles zufriedenstellend, auch der Umzug vor 3 Jahren.

Aber beim diesjährigen Umzug im Oktober ist etwas schief gegangen. Ich habe etwa 6 Wochen vor dem Umzug diesen im Onlineportal des Stromanbieters eingetragen, so wie auch vor 3 Jahren. Das System meldete mir sinngemäß, der Umzug liege in der Zukunft, deshalb gäbe es aktuell noch keinen Handlungsbedarf. Ich ging davon aus, dass zur richtigen Zeit dann die Umstellung auf den neuen Wohnort erfolgen würde.

Was mich aber stutzig machte: der regionale Grundversorger schickte mir Rechnungen. Ich habe diese zunächst nicht bezahlt und hielt das für eine Überschneidung. Als ich sicherheitshalber im Onlineportal meines überregionalen Stromlieferanten nachsah, musste ich feststellen, dass mein Umzug überhaupt nicht vermerkt war. Das System hatte ihn offenbar gar nicht erfasst.

Ich beauftragte also schleunigst den Umzug im Nachhinein. Das war laut Onlineportal rückwirkend zum Einzug möglich. Ich erhielt auch eine positive Rückmeldung und eine Onlinerechnung für die Zeit ab Anfang Oktober, die ich allerdings wegen eines Fehlers im Portal nicht öffnen konnte. Ich ging davon aus, dass jetzt alles erledigt war und ich die Abrechnungen nur noch mit dem gewohnten Stromanbieter mache.

Vom regionalen Grundversorger und Netzbetreiber kam eine Abkesekarte mit der Bitte, Ende Dezember den Zähler abzulesen. Grund: Wechsel des Versorgers. Gleichzeitig erhielt ich ein Schreiben des überregionalen Anbieters, zu Ende Dezember würde dann die Stromversorgung über ihn laufen. Auf meine Nachfrage, warum denn die nachträgliche Umstellung nun doch nicht durchgeführt wurde, erhielt ich keine Antwort.

Dazu muss man sagen, dass das Onlineportal des überregionalen Anbieters sehr schlecht zu bedienen ist und viele Fehlfunktionen aufweist. Vermutlich wurde es in den letzten Jahren verschlimmbessert. Oft scheitert man schon bei der Anmeldung. Eine lückenlose Verfolgung aller Vorgänge, Rechnungen etc ist kaum möglich. Ich habe mir daher in letzter Zeit angewöhnt, sicherheitshalber alle Anliegen auch per Email vorzubringen. "Haben wir nicht gewusst" ist also keine Ausrede.

Ich möchte bei dem unzuverlässigen Anbieter eigentlich nicht bleiben. Lieber würde ich bei den regionalen Stadtwerken meinen Strom beziehen, so wie es derzeit offenbar sowieso der Fall ist. Da gibt es auch günstige Tarife.

Frage: Kann ich jetzt (Dezember) den Vertrag mit dem überregionalen Anbieter kündigen, weil der Umzug so schlecht geklappt hat? Fällt das in ein Sonderkündigungsrecht? Kennt jemand dazu Paragrafen oder Gesetze?

Die vertraglich vereinbarte Versorgung wurde ja immerhin für 3 Monate vom Anbieter unterbrochen. Trotz aller Bemühungen meinerseits. Also in meinen Augen eine Vertragsverletzung.

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