Stromabrechnung/ Jahresabrechnung?

5 Antworten

Strom und Gas werden meistens über die Nebenkosten der Wohnung abgerechnet, während man für Strom in der Regel nen eigenen Vertrag machen muss.

Überall ist es jedoch so, dass man jeden Monat eine Summe X bezahlt (geschätzt anhand des Vorjahresverbrauchs), das nennt sich "Abschlag", und am Ende eines Jahres erfolgt dann ne Abrechnung, wieviel man tatsächlich verbraucht hat. Wenn man weniger verbraucht hat als geschätzt, bekommt man Geld raus, wenn man mehr verbraucht hat, dann muss man nachzahlen.

wenn man für strom nen eigenen vertrag macht wird der auch nicht über die nebenkosten abgerechnet.

der einzige strom der in der nebenkostenabrechnung bezahlt wird ist im mehrfamilienhaus für beleuchtung und heizung. aber das sind eigene zähler und wird auf alle mieter umgelegt.

das ist eigentlich einfach. das funktioniert genauso wie die nebenkosten bei der wohnung:

die laufzeit ist 1 jahr. und man bezahlt was man in diesem einen jahr verbraucht hat.

vorab schätzt man den verbrauch auf grund der rahmendaten, wie z.B. anzahl der personen, ob heizung und wasser über strom erzeugt werden.

aus dieser schätzung wird dein ein monatlicher „abschlag“ ermittelt. quasi die erwartete gesamtsumme durch 12.

dann zahlst du 11 mal diese summe und beim 12. mal wird der stromzähler abgelesen und es wird nach tatsächlichen verbrauch abgerechnet.

wenn du mehr verbraucht hast als ursprünglich geschätzt, musst du die differenz nachzahlen, wenn du weniger verbraucht hast, bekommst du geld zurück.

es gibt leute die wollen/oder koennen nicht viel im monat zahlen und bekommen dann dementsprechend eine hohe nachzahlung.

ich persönlich zahle im monat lieber 10-20€ mehr und bekomm hinterher was zurück ;-)

Geld zurück gibt es, wenn Du weniger verbraucht hast, als Du bezahlt hast. Ergo musst Du nachzahlen wenn Du mehr verbraucht hast, als Du vorher eingezahlt hast.

Echte Stromfresser sind in aller Regel Computer (PC), also sollte das Ding (möglichst) nicht den ganzen Tag laufen.

Ab Beginn der Lieferung bezahlt man Monat für Monat geschätzte Abschläge, irgendwann kommt dann der Mann vom Netzbetreiber und liest die Zähler ab oder hinterlässt eine Karte zum selbst ablesen. Erst anhand dieser Ablesedaten, oder falls keine Daten übermittelt wurden anhand einer Schätzung wird die Jahresrechnung erstellt, zuviel gezahlte Abschläge erstattet oder zuwenig gezahlte Abschläge nachberechnet und die Abschläge für die dann laufende Bezugsperiode anhand des Vorjahresverbrauch kontrolliert und ggf angepasst.

Kann man dann bei Selbstablesen nicht einfach lügen ? :O

@Florianlp001

ja, kann man... am besten gibst Du für die letzte Abrechnungsperiode einen viel zu hohen Wert an, dann bezahlst Du für den Strom den Du noch nicht verbraucht hast den sehr viel günstigeren Bezugspreis nach Tarif 2018 und musst trotz sehr viel höherer Abschläge nicht soviel für die laufende Bezugsperiode zahlen (bekommst also dann in 2020 massenweise Geld zurück). Die Preise erhöhen sich in 2019 nämlich sehr drastisch. Spätestens wenn der Ableser deinen Zähler dann doch mal sieht oder Du ausziehst fällt der Schwindel aber auf.

@RudiRatlos67

Die Preise erhöhen sich in 2019 nämlich sehr drastisch

Aha, woher die Erkenntnis? Mein Stromlieferant erhöht nicht!

@EinGast99

Früher oder später erhöht auch Dein Lieferant die Preise. Der Einkaufspreis an der Leipziger Strombörse hat sich in 2018 zwischenzeitlich nahezu verdoppelt.

.... verstehe, Papi bzw. Mutti haben keinen Strom bzw. können/sollen nicht helfen?

Dann frage doch einfach Deinen Versorger, oder?

Ich leiste mir solche Abschläge, dass ich mit der Arbrechnung dann nichts bzw. nur wenig nachzubezahlen habe.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Er ist ein Troll, nicht gemerkt?

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