Strafrecht / üble Nachrede?

3 Antworten

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Die Klage wird gar nicht angenommen.

Gegen die Anzeige kann er gar nichts machen. Jeder darf jeden wegen alles oder nichts anzeigen.

Kommt es zum Verfahren, ist zumindest die Staatsanwaltschaft davon überzeugt, dass B tatsächlich "schuldig" ist. In dem Fall lässt sich B dann von einem Anwalt vertreten.

schon klar, jedoch ist zu lesen, dass als üble Nachrede nur gilt, was wider besseres Wissen geschieht. Wenn B nun überzeugt ist, dass A der Hilfe bedarf...

Sollte es zur Klage kommen, wie soll B sich verhalten, sagen, dass er der Hinweisgeber nicht war, jedoch auch den Eindruck hat, dass mi A etwas nicht stimmt

sich nur vom Vorwurf distazieren

sich vom Vorwurf distanzieren, Gegenanzeige wegen falscher Verdächtigung stellen?

@toponjob
schon klar, jedoch ist zu lesen, dass als üble Nachrede nur gilt, was wider besseres Wissen geschieht. Wenn B nun überzeugt ist, dass A der Hilfe bedarf...

Man muss insoweit unterscheiden zwischen der üblen Nachrede (§ 186 StGB) und der Verleumdung (§ 187 StGB). Nur bei der Verleumdung ist eine Behauptung wider besseres Wissen erforderlich.

Auf welcher Grundlage kann B überhaupt verdächtigt werden

Die Paranoia wird A zur Anzeige getrieben haben.

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