Stimmt das, dass man mit dem Privatverkauf eine Menge Geld verdienen kann?

5 Antworten

EBay Kleinanzeigen

Und das Geschäftsmodell das du da beschreibst gibt es schon immer

Ich kenne Radio Fernsehtechniker die zu einem defekten Gerät gerufen werden, stellen fest das nur ein 20cent Schalter defekt ist und bieten an, den defekten TV bei Kauf eines neuen für ein paar Euro Rabatt in Zahlung zu nehmen und zu entsorgen

Der wird dann mitgenommen, Der Schalter ersetzt und das gerät von zuhause 'von privat' verkauft,

das das Steuerhinterziehung ist sollte klar sein ;)

Wenn Du kaputte Dinge verkaufst ohne darauf hinzuweisen, dass diese defekt sind, dann ist das nach meiner Kenntnis ein Straftatbestand, genannt Betrug. 

Wenn Du mit Deinen Beispielen aber ausdrücken willst, dass es sich lohnt, kaputte Dinge einzukaufen, zu reparieren und in gutem Zustand wieder zu verkaufen

dann ist es, wie schon geantwortet, ein ganz normales Gewerbe. 

Und dann sind die Einnahmen brutto. 

Es muss ein Gewerbe angemeldet werden. - Wird in Zukunft verstärkt laut eines schon etwas älteren Berichtes von zuständigen Behörden überprüft, ob diese Vorschrift beachtet wird. 

Eine andere Behörde soll nach in Medien verbreiteten Plänen eines gewissen Herrn Maas - keine Ahnung, der Zellhaufen soll in Berlin einer Arbeit nachgehen - verstärkt überprüfen, ob dann auch die Einnahmen auf angemessene Weise versteuert werden. 

Das einfach mal dazu angemerkt. 

Natürlich ist es für einen Menschen, der solche Dinge gerne macht und schnell erledigen kann, relativ leicht und gut verdientes Geld. 

ABER

In der Regel empfiehlt es sich, die nötigen Investitionen nicht auszublenden. 

Ok. Ich besitze zwar kein Handy, aber ich traue mir durchaus zu, sehr bald in kurzer Zeit den Bildschirm austauschen zu können. ABER dann muss ich vorher einen entsprechend neuen Bildschirm erst mal gekauft haben. Und der kostet. 

Ebenso ok: Natürlich kann ich mir ein verrostetes Teil besorgen. Denn entrosten kann ich. ABER ich brauche dazu verschiedene Mittel, Platz, Nachbarn, die sich nicht über entstehenden "Duft" aufregen, darüber, dass es zu oft so riecht..... 

Ich hoffe, Du verstehst, was ich meine. Es wird halt einfach die ganz normale Reparaturwerkstatt in die - meist - Mietwohnung verlegt. 

Und dann ergibt sich das nächste rechtliche Problem: 

Ohne schriftliche Genehmigung des Vermieters kann das heftigen Ärger geben. 

Eine andere Behörde soll nach in Medien verbreiteten Plänen eines gewissen Herrn Maas ... verstärkt überprüfen, ob dann auch die Einnahmen auf angemessene Weise versteuert werden.

Maas ist Justizminister, hat daher mit der Erhebung von Steuern nichts zu tun, das ist bekanntlich Aufgabe des Finanzministers.

Welche 'andere Behörde' soll das überhaupt sein?

@PatrickLassan

Herr Maas schraubt an der freien Nutzung des Internet. Zu unser aller Nachteil. 

Als Justizminister kann er entsprechende Gesetze schaffen. 

Und dann hat das Finanzamt z.B. eine Software, die automatisch überprüft, wie viel von wem verkauft wird, ob da ein Gewerbe angemeldet ist und ob Steuern gezahlt werden. 

Herr Maas hat also damit durchaus zu tun. 

Dass das Finanzministerium auf Grundlage seiner vorher durchgesetzten neuen Gesetze erst tätig werden kann und auch sicherlich tätig werden wird - wird ja durchaus von Maas damit in Zusammenhang gebracht - lässt sich recherchieren. 

Wenn ich recht erinnere berichtete sogar focus-online dazu. Und dieses Medium würde ich nun wirklich nicht als besonders politikkritisch bezeichnen wollen oder gar informativ. 

Wenn es aber da schon eine Meldung wert ist, dann ist entsprechendes neues Recht nicht mehr weit. Zeigt die Vergangenheit. 

Ist das tatsächlich möglich?

Wenn man das vernünftig reparieren kann, kann man die Sachen ggf. mit Gewinn verkaufen, allerdings ist der Preisverfall vor allem bei Handys sehr hoch.

Ferner ist das ganze mit nichten ein Privatkauf wie du es nennst. Hier soll Gewinn erzielt werden, damit ist die Tätigkeit gewerblich und der Gewinn einkommensteuerpflichtig.

möglich ist das, allerdings steckt da auch eine menge risiko hinter. wenn an dem gerät noch mehr defekt ist, wie angenommen, kann es sich ruck zuck als fehlinvestition erweisen.

mein chef hat mir mal erzählt, dass er damals, als internet noch mehr oder weniger ein fremdwort war, durch connections zu diversen computerhändlern schon mal den ein oder anderen restposten geschnappt hat, wie defekte drucker, oder mal eben einen ganzen umzugskarton voller mäuse mit fehldruck gekauft und dann weiter verkauft hat. eine PS/2 Maus wo "IMB" oder so was drauf steht, für 5 Mark! 100 Mäuse, gekauft für nen 100er, da kann man dann die gewinnspanne schon ausrechnen.

denk nur bitte dran, dass es so was wie den privatveräußerungsgewinn gibt, der muss bei der steuer angegeben werden. damit du deine unkosten auch geltend machen kannst, solltest du auf jedenfall das ganze als gewerbe anmelden.

lg, Anna

Kannst du Handys reparieren, Kaffeemaschinen revidieren, und andere Dinge vielleicht auch noch, und bist du clever? Wenn du das drauf hast, kannst du damit Geld verdienen, ja. 

Einkommen ist grundsätzlich zu versteuern, allerdings weiss ich jetzt nicht, ob es ev. eine Mindestgrenze gibt, die steuerfrei wäre. Vielleicht weiss da jemand mehr, der sich mit den Sachen gut auskennt.

410,- € pro Jahr bleiben bei der Steuer unberücksichtigt.

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