Steuernabsetzen bei Teilvermietung

2 Antworten

Versicherungen,Kredit für den Hauskauf usw.

....steuer-schutzbrief.de/steuertipp-rubriken/steuer-tipps/artikel/steuersparmodell-immobilie-erst-vermieten-dann-selbst-einziehen.html

Steuersparmodell: Immobilie erst vermieten, dann selbst einziehen vom 04. April 2005 (aktualisiert am 01. August 2011) Immobilienkäufer können mehrere 10.000 Euro Steuern sparen, indem sie das Finanzamt an den Anschaffungs- und Renovierungskosten für ihr Haus oder ihre Wohnung beteiligen. Der legale Trick: Zunächst vermieten sie das Objekt und ziehen erst später selbst ein. Dies erfordert eine gewisse Planung, lohnt sich aber. Vor allem Ruheständler sollten sich rechtzeitig mit diesem Modell auseinandersetzen, um die Investitionssumme ihres Alterswohnsitzes über die Steuerersparnis zu finanzieren.

Das Sparmodell funktioniert so: Vermieter müssen zwar sämtliche Mieteinnahmen versteuern. Im Gegenzug jedoch dürfen sie alle Kosten der Immobilie von der Steuer absetzen, vor allem die Abschreibung/Absetzung für Abnutzung (AfA), die Zinsen für das Hypothekendarlehen und etwaige Renovierungskosten. Allein durch die degressive Abschreibung bei neuen Immobilien kann der Eigentümer in den ersten 8 Jahren insgesamt 32 Prozent (seit 1. Januar 2004) des Kaufpreises steuerlich geltend machen.

Dieser ansehnliche Verlust lässt sich mit anderen positiven Einkünften Steuern sparend verrechnen, zum Beispiel mit Gehalt, Zinsen und eben Mieten. Dieser Ausgleich ist nur möglich, solange der Eigentümer noch nicht in dem Haus wohnt. Wenn er aber nach einigen Jahren selbst einzieht, hat er bereits einen großen Teil seiner Investition mit dem Finanzamt geteilt.

Extra-Trick: Als Immobilienbesitzer verfeinern Sie das Steuermodell, indem Sie das gekaufte Objekt an Familienmitglieder vermieten, etwa an Ihre Kinder oder Enkel. Von diesen verlangen Sie eine deutlich niedrigere Miete, als ein fremder Dritter bezahlen müsste. Dennoch dürfen Sie die vollen Kosten von der Steuer absetzen. Wichtig: Ihre Angehörigen müssen mindestens 75 Prozent der ortsüblichen Miete bezahlen. Wie hoch die ortsübliche Miete ist, erfahren Sie aus dem aktuellen Mietspiegel, bei der Stadtverwaltung oder bei ortsansässigen Maklern.


www.focus.de/immobilien/mieten/nebenkosten/mietnebenkostenaid53339.html

Begünstigt sind seit 2006 Handwerkerleistungen und haushaltsnahe Dienstleistungen. Jeweils 20 Prozent der Kosten lassen sich direkt von der Steuerschuld abziehen. Bis 2009 lag die Höchstgrenze für beide Dienstleistungen jeweils bei 600 Euro. Inzwischen sind diese Werte deutlich gestiegen: Handwerkerleistungen muss der Fiskus nun bis zu 1200 Euro berücksichtigen, haushaltsnahe Dienstleistungen sogar bis 4000 Euro. Insgesamt lässt sich die Steuerlast also um 5200 Euro drücken.

Nebenkosten absetzen Mieter können einen Teil der Nebenkostenabrechnung auf den Fiskus abwälzen. Beispiel: Für Reinigung, Schornsteinfeger, Hausmeister, Aufzugs- und Heizungswartung sowie Gartenpflege werden dem Mieter 880 Euro berechnet. Davon kann er 20 Prozent von seiner Steuerschuld abziehen.

Die Kosten die auf das EG entfallen. Die die man direkt zuordnen kann, sind voll abzugsfähig. Was auf das gesamte Haus entfällt ist anteilig abzugsfähig.

Was möchtest Du wissen?