Steuern bei zwei Minijobs mit insgesamt unter 450 €?!

8 Antworten

Minijobs sollten vom Arbeitgeber pauschal versteuert werden. Wenn du dich auf etwas anderes einlässt, musst du eben Steuern zahlen. Die bekämst du dann aber im nächsten Jahr höchstwahrscheinlich zurück.

Du musst auf jeden Fall BEIDE Arbeitgeber unterrichten, dass ein weiteres Minijob-Verhältnis besteht.

BEIDE wären voll haftbar für Sozialbeiträge, wenn die 450 € überschritten würden.

Normalerweise wird das Risiko kein Arbeitgeber eingehen

Ich habe einen Minijob, bei dem ich Rentenversicherungsfreheit beantragt habe. Somit läuft dieser Job über die Lohnsteuerklasse 1

Ich sehe da keinen Zusammenhang.

Gibt es da irgendwie einen Ausweg?

Eine andere Möglichkeit wäre die Pauschalbesteuerung. Da würde der AG 2 % Pauschalsteuern an die Minijobzentrale abführen.

Am einfachsten wird es sein, beim ersten Arbeitgeber (100 Euro Lohn) in Zukunft die Steuerklasse 6 zu nehmen, bei dem anderen Arbeitgeber die Steuerklasse 1. die Steuern gibt es dann ggf. mit dem Einkommensteuerbescheid zurück.

Kann man den Freibetrag aus der LStkl 1 auf die LStkl 6 übertragen? Sodass ich nichts zahlen müsste?

Selbst wenn Du auf Steuerkarte arbeitest, bleibst Du unter der Grenze für Steuerpflicht. Du musst also eine Einkommensteuererklärung abgeben und gut.

Warum hast Du Dich nicht pauschal versteuern lassen, dann gehen nur 2 % an die Minijobzentrale und das Finanzamt wäre raus.

Hallo

also meines Wissens ach ist es doch so, dass Einkünfte bis 480,00 Euro steuerbefreit sind. Ist denn da dann überhaupt eine Lohnsteuerklasse fällig?

An Deiner Stelle - um alles wasserdicht zu machen - würde ich mich an einen Steuerberater wenden.

Grüße

Es wird wenig Sinn ergeben, hier einen Steuerberater aufzusuchen. Eine Grenze von 480 Euro gibt es nicht.

@jurafragen

Es gibt eine Jahresverdienstgrenze für Steuerfreiheit und die liegt bei 8350 € ca. Das wird hier niemals erreicht. man bekäme also alle gezahlten Steuern zurück und würde später entspechend veranlagt.

@Blindi56

Es gibt keine Jahresverdienstgrenze, sondern einen Grundfreibetrag. Ob die Fragestellerin noch andete Einnahmen hat, das wissen wir nicht. Dazu schreibt sie nämlich nichts.

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