Steuererklärung: Wann Studienkosten für vergangene Jahre geltend machen?

2 Antworten

Nein, das läuft anders.

Man kann die Kosten nur in dem Jahr ansetzen in dem sie Anfallen. (§ 11 EStG Zufluss-Abfluss Prinzip).

Wenn man in dem Jahr keine einnahmen hatte, entsteht somit ein Verlust. Dieser wird in der Finanzamtsakte gespeichert.

Im ersten Jahr, wo dann ein positives Einkommen anfällt, wird dann der Verlustvortrag gem. § 10 d EStG abgezogen. unverbrauchte Reste weiter vorgetragen.

Also am besten 7 Steuererklärungen (bzw. Verlustaufstellungen) für die letzen 7 Jahre machen und somit den Verlust von Jahr zu Jahr "weiterreichen" bis er mir erstattet werden kann?

@Lumpi101

Grundsätzlich richtig, nur wird der Verlust nicht erstattet, sondern mindert das zu versteuernde Einkommen.

sollte man Studienkosten wohl erst in dem Jahr geltend machen, in dem man erstmals steuerpflichtig Geld verdient hat, richtig?

Nein, Kosten müssen in dem Jahr geltend gemacht werden, in dem sie angefallen sind

Abnützungen in der Hüfte - was tun im Job?

Ich habe Abnützungen in der Hüfte und habe elende Schmerzen, wenn ich für längere Zeit Belastungen ausgesetzt bin. Ich war 6 Monate arbeitslos und habe deswegen versucht, eine Umschulung zu bekommen, weil aus eigener Tasche kann ich die nicht bezahlen. Ich bin eigentlich Kellnerin, habe aber Hotel- und Gastgewerbeassistentin gelernt und dabei eine kurze Ausbildung als Rezeptionistin gehabt. Das ist allerdings schon 20 Jahre her und in der Zeit, vor allem wegen des Internets, hat sich da einiges geändert. Beim AMS bin ich arbeitssuchend als Rezeptionistin vermerkt, aber da kommt ganz selten was von denen. Mein Berater gibt mir nur Jobs, die mit Management was zu tun haben, oder sonstige höhergestellte Jobs, für die ich gänzlich ungeeignet bin, da ich bis jetzt ausser der Lehre nur ein halbes Jahr in einer kleinen Rezeption in einer Pension gearbeitet habe, sonst nichts. Meine Eigenbewerbungen werden entweder aufgrund mangelnder Erfahrung oder der weiten Wohnortentfernung von Wien ignoriert oder abgewiesen. Daher muss ich wohl oder übel wieder als Kellnerin arbeiten. Ich habe jetzt die Chance auf einen Job in einem Gasthaus, ich hatte dort schon einen Probetag, aber die Schmerzen danach sind kaum auszuhalten. Ich habe aber trotzdem jetzt zugesagt, weil ich kann ja nicht ewig arbeitslos bleiben und der Betrieb brauch jemanden, auf den er zählen kann, weil dort gehört einiges geändert.

Langer Rede kurzer Sinn.....was mach ich gegen die Schmerzen? Ich steh das sonst nicht durch. Auch das Kniegelenk fängt schon an, weh zu tun. Bin am Verzweifeln.

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Welchen Betrag bei Einkünften aus Kapitalerträgen muss ich meiner Krankenkasse angeben, wenn es um den Fortbestand der Familienversicherung geht?

Guten Abend,

meine Frau ist seit mehr als 20 Jahren bei mir (Freiwillige Pflichtversicherung als Angestellter) familienversichert, gemeinsame steuerliche Veranlagung, gesetzlicher Güterstand. Seit 2006 ist sie angestellt im Rahmen eines Minijobs € 400,00, später dann ab 2013 erfolgte die Erhöhung auf € 450,00. Im Juli erhalte ich jährlich von meiner Krankenkasse den Fragebogen zum Thema Familienversicherung (Angaben zur Überprüfung der Familienversicherung ab 07/201x). Dabei habe ich immer nur die entsprechenden Werte für den Minijob eingesetzt und leider die Einkünfte aus Kapitalvermögen vernachlässigt. Es wurde nie beanstandet, dass keine Belege (Steuererklärung, Verdienstbescheinigung, etc.) mitgeschickt wurden. Mittlerweile weiß ich, dass man alle Einkünfte angeben muss und sobald bestimmte Grenzen überschritten werden, sofort eine Mindesteinnahme von € 945,00 mtl. (im Jahre 2015) festsetzt, was letztendlich dazu führt, dass auf diesen Betrag Krankenversicherungs- und Pflegeversicherungsbeträge anfallen.

Im Jahr 2013 hat meine Frau dann eine Ferien-Eigentumswohnung und Bargeld geerbt. Die Wohnung ist nicht bewohnt, sie wurde in 2015 mit erheblichen Mitteln renoviert. Daraus würden frühestens im Jahre 2018 oder 2019 positive Einkünfte erwachsen. In unserem Steuerbescheid 2014 sind erstmals negative Einkünfte (auf Grund der laufenden Kosten) ausgewiesen. Ein Geldbetrag wurde im Januar 2014 als einjähriges Festgeld angelegt (auf den Namen meiner Frau), woraus im Dezember 2014 insgesamt ca. € 1.000,00 Zinserträge entstanden.

Nun meine Fragen hierzu:

  1. Ab welchem Monat würde die Familienversicherung für meine Frau entfallen? Gilt das Datum Anlage des Festgeldbetrages (01/14) oder der ersten Zinsgutschreibung (12/14). Insgesamt kommen wir in 2014 nicht auf über € 1.602,00. Meines Wissens ist das aber nicht relevant.

  2. Im Jahre 2011 hatte meine Frau auch schon einmal Zinserträge in Höhe von ca. € 120,00 (im darauf folgenden Jahr wieder € 0). Dieser Wert ist auch aus dem Steuerbescheid 2011 ersichtlich. In jedem Fall wird der Werbungskostenpauschbetrag in Höhe von € 51,00 abgezogen. Leider gibt es im Netz keine eindeutige Aussage darüber, wie es sich mit dem Sparerfreibetrag in Höhe von € 750,00 verhält. Eine Krankenkasse bestätigt, dass nur der Werbungkostenpauschbetrag abgezogen wird, andererseits gibt es auch Quellen (https://www.vdek.com) nach denen der kpl. Sparerfreibetrag in Höhe von € 801,00 abzugsfähig ist.

Laut Steuererklärung habe ich zwei Möglichkeiten meine Erträge anzugeben:

"Kapitalerträge". Das wären dann die € 120,00

oder

"Einkünfte aus Kapitalvermögen i. S. d. $ 32d Abs. 1 EStG". Das wäre dann € 0,00

Welchen Wert muss ich im Fragebogen der Krankenkasse ansetzen? Falls € 120,00 anzusetzen wäre, hätte das dann zur Folge, dass meine Frau knapp € 2.000,00 nachzahlen müsste?

Für eine Beantwortung meiner Fragen wäre ich sehr dankbar.

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