Steuererklärung Steuerrückerstattung

3 Antworten

das Arbeitslosengeld wird zwar nicht versteuert, aber für die Berechnung der Steuer herangezogen.

Beispiel: Du hast 2 Monate 2.500 Euro verdient, warst anschließend 5 Monate arbeitlos und hast 1.000 Euro bekommen und hast dann noch 5 Monate 2.400 Euro bei einem neuen Arbeitgeber bekommen. Dann hast du zwar nur 17.000 Euro zu versteuern, aber nicht mit dem Prozentsatz als hättest du 12 Monate im Schnitt 1.416 Euro verdient. Zu den 17.000 Euro werden noch die 5.000 Euro Arbeitslosengeld hinzugerechnet. Und der Prozentsatz, der bei einem Jahresverdienst von 23.000 Euro angewendet werden würde, wird dann auf die 17.000 Euro berechnet.

Nehmen wir an, der Arbeitnehmer war im Jahr 2014 nicht durchgängig in einem Unternehmen tätig, sondern war auch zwischendurch arbeitslos und hat in diese Zeit Arbeitslosengeld bezogen.

Dann ist er zur Abgabe verpflichtet (§ 46 Abs. 2 EStG).

Oder versteh ich das Prinzip jetzt falsch?

Arbeitslosengeld I unterliegt dem Progressionsvorbehalt (§ 32b EStG). Daher ist die Abgabe zwingend vorgeschrieben. Im Extremfall kann dies zu einer Nachzahlung führen, da das ALG I dich in der Steuerprogression nach oben schiebt.

Antwort:Lohnsteuerhilfeverein fragen

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