Steuererklärung beim Kleingewerbe

3 Antworten

Ist gar nicht so schwer. Du musst einfach auf einem Blatt Papier eine sogenannte Einnahmeüberschussrechung machen.

Das bedeutet, oben schreibst du alle Einnahmen auf. Darunter kommen die Ausgaben die du abziehst und sinnvoll zuordnest (z.B. Fahrtkosten, Werkzeuge...).

Bei den Werkzeugen z.B. musst du aufpassen, ob es GWG (geringwertiges Wirtschaftsgut einfach mal bei Wiki nachlesen) sind oder ob du sie über die Nutzungsdauer abschreiben musst.

Bei den Fahrtkosten kannst du die 0,30 Euro für jeden (!!!!!) gefahrenen Kilometer ansetzten. Wenn du es genau wissen willst, einfach bei google "privater pkw betrieblich genutzt" eingeben.

Jetzt die Frage, wo du es in der Einkommensteuererklärung erfassen musst. In der Anlage G.

Danke für die Antwort, Also die überschussrechnung kann ich selber erstellen ohne ein Formblatt bzw einer Anlage ?! Wo muss ich denn was in der Anlage G ausfüllen ? Lg

@MichaelRode1983

Genau, du brauchst für die Gewinnermittlung kein Formblatt o.ä.

Und zur Anlage G. Gar nicht so schwer. Dies ist Zeile 4 (Oben steht "Gewinn", darunter "als Einzelunternehmer" und dann kommt schon die Zeile 4). Im Grunde ist es die erste Zeile in der Anlage G die du ausfüllen kannst. Da schreibst du dann "Mustermann Hausmeisterservice" links rein und auf die rechte Seite den Gewinn.

Super, danke dir 😉👝

Anlagen EÜR, Gewerbesteuer, Gewinn kommt ins die Einkommensteuerformular.

Ich hoffe du meinst eine Einnahmeüberschussrechnung. Die muss er machen. Die Anlage EÜR muss er hingegen nicht abgeben. Weil dazu ist man nur verpflichtet, wenn die Betriebseinnahmen 17.500 Euro übersteigen. Achtung, dies hat nichts mit der UStG Regelung (Kleinunternehmer-Grenze) zu tun. Die Grenzen sind nur zufällig gleich hoch!

@Hefti15

Sicher kann man das auch anders schreiben, aber die Anlage EÜR ist so simpel gegliedert, dass man sich wenig Gedanken machen braucht.

@Georg63

Klar ist die Anlage EÜR einfach zum ausfüllen. Zumindest, wenn man sich ein wenig auskennt.

Mir ging es nur um eine Klarstellung: Es ist ja ein Unterschied, ob ich eine Anlage abgeben muss oder kann.

Rate Dir zu einem Steuerberater, dann bist Du auf der sicheren Seite.

Dann ist ja ein relevanter Teil seiner Einnamen gleich wieder weg.

@Georg63

Kann man von der Steuer wieder absetzen, wäre ganz wichtig, wenn "Neider" das Finanzamt "informieren".

@FlyingCarpet

Das macht ja richtig Sinn (mal ohne Umsatzsteuer):

Mein Gewinn beträgt z.B. 2.000 Euro. Davon bezahle ich einen Steuerberater. Der kostet mich z.B. 500 Euro. Bleiben mir noch 1.500 Euro.

Jetzt der sinnige Hinweis, man kann den Steuerberater ja von der Steuer absetzten. Uhiiii, was bedeutet dies? Von den 500 Euro bekomme ich "über die Einkommensteuer" vermutlich 100 Euro wieder. Super Tipp.

Wenn man sich die "kleinen Zahlen" anschaut, die im Ausgangsfall dargestellt wurden, wenn man sich anschaut, wie simpel die Problemstellungen sind,... dann ist es schon ein "grandioser" Tipp auf einen Steuerberater zu verweisen. Weil da ist man ja "auf der sicheren Seite"....

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