Steuer: Privat KfZ auch betrieblich nutzen

3 Antworten

Geschickt gestalten ist halb gewonnen.

Wenn man sich an die gesetzlichen Vorgaben zur 1%-Regelung hält, gibt es auch keine Probleme.

Dies ist allerdings meist zeitaufwändig und wird daher oft vernachlässigt, was dann zu dem bekannten Problem der Nachversteuerung führt.

Wenn man eh einen Steuerberater beauftragen will, kann man unter Umständen eine sog. UG (Unternehmergesellschaft) gründen. Die steuerliche Behandlung ist dann ähnlich wie bei einer GmbH, nur daß das Stammkapital nur 1€ beträgt. Somit könnte man als Geschäftsführer das Fahrzeug an die UG vermieten. Die steuerliche Ausgestaltung sollte man aber Fachleuten überlassen, damit am Ende kein Problem draus wird. Steuerlich hätte dies Modell Vorteile, da man die UG dann als Sparschwein benutzen kann. :-)

Im Fahrtenbuch alles eintragen. Dann kannst du den betrieblichen Anteil (Quote) bestimmen und somit die Kosten auf den betreiblichen Teil errechnen.

Bsp.: 20.000 km Gesamtleistung, 10.000 km betrieblich = 50%

         Kosten PKW-Nutzung 2.000 €; Folgt betrieblich 50% * 2.000 €= 1.000 € 

        1.000 € Betriebsausgaben

Oder du benutzt die Kilometerpauschale 0,30 € für jeden Kilometer betriebliche Fahrt für Hin- und Rückweg.

Die 1 %-Regelung gilt nur für betriebliche KfZs,die privat genutzt werden.

Komplett alles aufzeichnen im Fahrtenbuch! Such dir da lieber nen Steuerberater, bin den Mist durch am Ende hab ich es aber sein lassen und bezahle das FZG privat. Vor allem wenn du 1% Regelung machst, musste 1% vom NEUPREIS abdrücken

Was möchtest Du wissen?