Sterbeurkunde als nicht Erbe anfordern?

1 Antwort

"Die Sterbeurkunde ist ein Dokument, das den Tod eines Menschen bescheinigt. Sie dokumentiert den Sterbeort und den Todeszeitpunkt des Verstorbenen und wird von dem zuständigen Standesamt des Sterbeortes erstellt."

Quelle:https://www.bestattungen.de/ratgeber/todesfall/sterbeurkunde.htm

Geh doch mal zum zuständigen Standesamt, dort wird dir die Urkunde sicherlich ausgestellt.

Erbschein nur mit Geburtsurkunde?

Hallo,

ich suche schon eine ganze Weile verzweifelt, und hoffe, hier kann mir jemand helfen.

Also, mein Stiefvater ist gestorben, er war noch mit meiner Mutter verheiratet, aber getrennt lebend. Jetzt muss sie das Erbe annehmen (laut Jobcenter), sind so etwa 1500E, wobei sie auch die Beerdigung gezahlt hat, die um einiges teurer war, sie bleibt also eh auf einem Teil der Kosten sitzen.

Sie war auf dem Nachlassgericht, aber die konnten ihr keinen Erbschein ausstellen, meine Mutter hatte die Sterbeurkunde, und ihr Familienstammbuch mit der Eheurkunde. Das hat der Dame leider nicht gereicht, sie möchte die Geb.urkunde von ihrem verstorbenem Mann, die leider nicht mehr auffindbar ist (er war am Ende ziemlich verwirrt und es ging Richtung Messi). Er ist in Breslau geboren. Das Standesamt hier bei uns kann uns gar nicht helfen. Des weiteren möchte das Gericht die Sterbeurkunden von seinen Eltern, diese konnten wir heute nun zum Glück im Stadtarchiv finden, hat natürlich auch wieder Geld gekostet... Aber die Geb.Urkunde von ihrem verstorbenen Mann haben wir nicht, und ich habe auch keine Ahnung, wie wir sie bekommen sollen... Man kann sie im Internet beantragen, bzw. schriftlich, aber überall steht auch, dass es Monate dauern kann, und teuer ist es zudem auch noch, mindestens 60E muss man da rechnen.

Meine Mutter hatte nun schon so viele Ausgaben, angefangen von der Beerdigung, und nun diese ganzen Formulare, je Sterbeurkunde z.B. 12,50E heut bezahlt - für eine Hartz4-Empfängerin nicht so leicht zu stemmen - zumal ihr jetzt erstmal gar nix bezahlt wird, bis sie den Bescheid von der Rentenstelle hat, dies kann auch wiederum 6-8 Wochen dauern...

Nun aber meine eigentliche Frage, am Donnerstag wollen wir aufs Nachlassgericht, eben mit Sterbeurkunde, Eheurkunde, Sterbeurkunden der Eltern (er hatte keine Geschwister!). Wir befürchten jetzt, das wir dennoch nicht den Erbschein bekommen, weil wir eben nicht seine Geb.urkunde haben... :-(

Weiß vielleicht jemand etwas?

Wäre wirklich nett!

LG

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gemeinschaftlichen Erbschein beantragt- Erbberechtiger zwischenzeitlich verstorben, was nun?

Guten Abend,

ich habe vor fast 18 Monaten das Erbe meines verstorbenen Onkels angetreten. Die Erbengemeinschaft besteht aus zwei Teilen: 50 Prozent gehören der Schwester meiner verstorbenen Tante. Diese hat bereits einen Erbschein erhalten. Die anderen 50 Prozent wurden meiner Familie zugesprochen. Nun besteht mein Familienzweig nicht nur aus mir selbst, sondern zahlreichen Tanten, Onkels, Cousins und Cousinen. Insgesamt sind wir 24 Personen. In mühevoller Arbeit habe ich in den letzten 12 Monaten Personenstandsurkunden u.a. von all meinen Verwandten gesammelt. Vor einigen Wochen konnte ich alle Dokumente endlich dem zuständigen Amtsgericht abgeben und die Erteilung des Erbscheins für meine Familie beantragen.... Mein Antrag ist derzeit noch in Bearbeitung. Vor einigen Tagen erhielt ich nun die Nachricht, dass eine Tante von mir, die ebenfalls erbberechticht war, mit 77 Jahren gestorben ist.

Meine Frage lautet: Welche Auswirkungen hat das auf die Erteilung des gemeinschaftlichen Erbscheins? Und muss ich dem Amtsgericht trotz des bereits gestellten Antrags den Tod mitteilen?

Meine Befürchtung besteht darin, dass der ganze Prozess nun wieder von vorne losgeht. Das heißt: Ich muss von der Tante die Sterbeurkunde einreichen, dem Amtsgericht die Namen ihrer 5 Kinder übersenden, damit diese dann wieder angeschrieben werden können, die Eröffnungsunterlagen erhalten und 3 Wochen Zeit haben, das Erbe auszuschlagen. Schlagen sie aus, werden anschließend deren Abkömmlinge angeschrieben. Dann allerdings sitze ich noch im Sommer auf meinem Sofa und warte auf den Erbschein.

Von meiner Tante, Gott hab sie selig, liegen dem Amtsgericht immerhin alle Personenstandsurkunden und die Einverständniserklärung für die Beantragung und Erteilung des Erbscheins vor.

Ich freue mich auf Eure Antworten.

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Grundstückskauf - Ab wann darf ich das Grundstück betreten?

Hallo, mein Mann und ich haben gerade ein Grundstück gekauft. Der aktueller Stand ist ein unterschriebener Notarvertrag. Nun würde ich gern wissen, ab wann wir auf das Grundstück rauf dürfen, zum einen um einfach mal wieder zu gucken und es auch Freunden/Familie zu zeigen und zum Weiteren, um Rasen zu mähen, einen Abriss vorzunehmen, Hecken zu schneiden usw. Ich habe den Eigentümer gefragt, ob er etwas dagegen hat, wenn wir schonmal raufgehen und er meinte "nein, es gehört ja jetzt Ihnen", aber rein rechtlich stimmt das ja nicht, oder?

Aktuell ist das Tor mit einem Schloß (Schlüssel hat der Makler) gesichert. Zusätzlich haben wir jetzt auch noch ein Schloß befestigt, weil wir nicht wissen, wann der Makler sein Schloß entfert und das GS dann ungesichert wäre.

Und da kommen wir auch schon zur 2. Frage:

Auf dem Grundstück befindet sich ein Bungalow, mit Mobiliar und privaten Gütern des verstorbenen Pächters. Die Erben des Pächters haben das Erbe abgelehnt. Wem gehört nun der Kram in dem Bungalow? Der Eigentümer wohnt nicht in Deutschland und will damit nichts zu tun haben. Wir haben quasi gekauft wie gesehen. Aber gehören tut es und ja auch noch nicht, oder? Nun möchte nämlich der Makler nocmal in das Haus, um sich noch einige Sachen rauszunehmen. Darf der das? Er bat mich unser Schloß noch einmal zu entfernen. Müssen wir das machen?

Eine etwas komplizierte Situation, vielleicht hat ja trotzdem jemand eine Antwort :)

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Hartz IV Empfänger ist Nacherbe. Wie ist der Pflichtteilsanspruch des Geschwisters durchsetzbar?

Eltern verstorben - lt. handschriftlichem Testament (auslegungsbedürftig gem. Gericht) ist der Sohn und Bruder Nacherbe (Hartz IV Empfänger). Es geht um ein kleines Einfamilienhaus Nähe Köln, in dem der Bruder immer noch wohnt. Er zahlt seit Jahren keine Miete und erhält daher von der ARGE nur Leistungen zum Lebensunterhalt und keine Miete oder sonstigen Kosten, da mit dem verstorbenen Vater kein Mietvertrag gemacht wurde. Er will keinen Erbschein beantragen, da das Jobcenter angeblich zwei Jahre nichts unternimm, er Kontovollmacht hat und noch Deckung auf dem ehemaligen Konto des Vaters ist. Der Notar hat gesagt, der Erbschein kann nur einvernehmlich beantragt werden. Der Bruder will aber nichts unterschreiben (es geht um die Urkunde die der Notar erstellt, damit der Richter urteilen kann, wie der Erbschein auszustellen ist). Wie kann die Schwester zu Ihrem Pflichtteil kommen und was sollte der Bruder tun, da eine Zwangsversteigerung des Hauses sicher für beide Parteien die schlechteste Lösung wäre. Von einer Beratungsstelle der Caritas ist uns geraten worden (damals war der Wille zur gemeinsamen Lösung noch vorhanden) das Haus zu verkaufen, da der Bruder dann vielleicht noch mal einen Neubeginn starten könnte (jahrelang arbeitslos, 49 Jahre). Dann von dem Erbe eine zeitlang zu leben, eine kleine Mietwohnung zu suchen oder eine kleine Eigentumswohnung zu kaufen und eine große Summe in einen Rürup Vertrag einzuzahlen, da dies auch später bei erneutem Hartz IV Bezug behalten werden könnte. Wer kann etwas zu den geschilderten Sachverhalten sagen und Tipps geben, welche Schritte eingeleitet werden sollten.

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