Steht Mietern eine gelbe Tonne zu?

5 Antworten

der vermieter ist verpflichtet, nach dem wirtschaftlichkeitsprinzip zu arbeiten. da durch die gelbe tonne / den gelben sack das restaufkommen von müll gemindert wird und damit die kosten der müllentsorgung, ist er gehalten, diese von der abfallwirtschaft zu fordern. die säcke und die tonne sind kostenfrei. für die säcke sind die mieter zuständig, für die tonne der vermieter. entleerung bzw. einsammlung sind kostenlos.

Zunächst muss es so sein, dass die gelbe Tonne, bzw. Biotonne in der Region üblich ist und von der Stadt/Kreisverwaltung bereit gestellt und berechnet wird. Ist dem nicht so, so muss der Vermieter diese auch nicht bereitstellen. Werden diese aber berechnet, so müsste er sie aufstellen. Ein Anruf beim zuständigen Amt für Abfallwirtschaft hilft da weiter.

wenn nachgewiesen wird, das biomüll kompostiert wird, kann von dieser Tonne befreit werden. Wenn nicht muss diese breitgestellt werden.

Eine Tonne, bzw. einen Container z.B. 1100 l für Gelbe Säcke gibt es bei uns ab 10 Wohnungen pro Haus. Diese kosten nicht mehr. Alles was kleiner ist muss in gelbe Säcke.

Wenn der vermieter geld dafür verlang für müllgebühren muss er es stellen. bei uns gibts allerdings nur nen gelben sack, ne blaue Tonne für Papier und eine schwarze tonne für den ganzen Rest

Leider gibt es bei uns keine gelbe Tonnen nur gelbe Säcke. Der Mieter muß sich diese bei uns aber selber besorgen. Es gibt diese Säcke in einigen EH Geschäften.

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