Stehen im Führungszeugnis für Behörden schulden?

5 Antworten

Nein, außer du wurdest wegen dieser Schulen in irgendeiner Art Verurteilt etc.

Allerdings verpflichtet man sich als Beamter soweit ich weiß dazu nicht leichtfertig Schulden zu machen... je nachdem wie hoch diese sind kann sowas sogar ein Entlassungsgrund sein

je nachdem wie hoch diese sind kann sowas sogar ein Entlassungsgrund sein.

Nee, nicht wie hoch, sondern welcher Art. Ich hatte schon als 20-jähriger mehrere Hunderttausend Euro Schulden durch Immobilienkäufe. Das interessiert den Dienstherrn nicht.

@wiki01

Naja, bei diesen Schulden hast du mit der Immobilie ja einen Gegenwert zu dem Darlehen. Wenn hier auf dieser Seite jemand von Schulden spricht, dann handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um 'unbezahlte Rechnungen', weniger im Sinne von Darlehen.

Zudem kann sich das alles ja geändert haben. Als ich letztes Jahr verbeamtet wurde musste ich eine entsprechende Erklärung unterschreiben

@BeviBaby

Es kommt tatsächlich auf die Art und natürlich auch auf die Höhe der Schulden an. 

https://dejure.org/gesetze/BeamtStG/11.html

Abs. 1 Nr 3 b wäre dann zutreffend.

Bei einem Beamten der zu viele Schulden hat, dem kann man keine öffentlichen Gelder anvertrauen.

Im Führungszeugnis stehen keine Schulden.

Je nach dem für welche Stelle dich bewirbst, wird deine Bonität zusätzlich abgefragt.

Nein, aber kann sein, daß die noch eine Schufa-Auskunft einholen werden.

Schulden stehen nicht im Führungszeugnis. Schulden haben ist ja nicht strafbar.

Nein, dort sind Straftaten aufgeführt.

Deine Schulden (bzw. nicht gezahlte Kredite) stehen bei der Schufa.

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