SStrafbefehl Wiederstand gegen Vollstreckungsbeamte Anwalt holen oder nicht?

7 Antworten

Hallo.

Bei 50 Tagesätzen wird nicht ins Führungszeugnis eingetragen. Ein RA kostet mit einem Schreiben schon 400 € und Verhandlung zusätzlich.

Ehrlich meine Meinung: lohnt sich nicht.

Wenn du den Vorwurf an sich nicht bestreitest, geht es ja nur noch um die Höhe der Strafe. Ob 50 Tagessätze jetzt angemessen sind, kann hier niemand beurteilen ohne den genauen Tathergang zu kennen.

Wenn du den Strafbefehl nicht annimmst, kommt es zu einer Verhandlung. Ob mit oder ohne Anwalt, kann weniger dabei heraus kommen, oder auch mehr. Bei der derzeitigen öffentlichen Diskussion, wegen mangelndem Respekt und Gewalttätigkeiten gegen die Polizei, würde ich mir das gut überlegen. Aber es könnte ja nix schaden, sich einfach mal von einem Anwalt beraten zu lassen.

Bei 50 Tagessätzen würdest du weiter als "nicht vorbestraft" gelten. Das hätte auch keinerlei Einfluss, auf die Erteilung einer Fahrerlaubnis.

Wenn du zahlst, ist das Verfahren beendet.

Wenn du widersprichst, geht die Sache vor Gericht. Warum sollte der Staatsanwalt einstellen? Mit welcher Begründung? Du hast Widerstand gegen seine Vollzugshelfer geleistet. Soll er seinen Leuten in den Rücken fallen? 

Ich denke nicht, dass ein Anwalt da viel erreicht. 

Die einzige Chance vor Gericht sehe ich darin, dass dir mangelnde Reife zugesprochen wird und du nach Jugendstrafrecht verurteilt wirst und mit Sozialstunden wegkommst. Also sprich mit einem Anwalt.

750 für einen Widerstand ist recht "günstig"....

wenn dein Anwalt das von 50 auf 30 Tagessätzen runterbringt, WENN !!!

dann bist du bei 450 und hast 300 gespart - aber die 300 werden für den Anwalt/Verhandlung sicher nicht reichen....

Auf jeden Fall würde ich mir Rat vom Anwalt holen. Schau doch mal, was der sagt.

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