Spezialfall: Firmenwagen mit Nutzung Dritter und Pendlerpauschale

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Jeder kann die Pendlenpauschale geltend machen, egal ob er mit dem eigenen Auto zur Arbeit kommt, mit dem Auto des Lebensgefährten, mit dem Mofa oder auf'm Esel. Insofern kann sie die 30 Cent pro Entfernungskilometer genauso ansetzen.

Bezogen auf deinen Arbeitgeber ist das aber keine Fahrt zwischen Wohnung und Arbeitsstätte, so dass hier nur die 1%-Regelung greift. Die 0,03%-Regelung nur für das Auto, das man für die Fahrt tatsächlich nutzt.

Vielen Dank für deine Antwort. Das klingt für mich erstmal recht positiv. Würde die Pendlerpauschale bei meiner Partnerin nicht greifen oder müsste ihr Fahrtweg zur Arbeit ebenso versteuert werden, so würde sich der Zweitwagen wirtschaftlich leider nicht mehr rechnen.

@JensonKay

Gut, aber tu mir bitte den Gefallen und vergewissere dich da noch mal, bevor du Nägel mit Köpfen machst. Diese Community ist ganz nett, aber hier kann dir niemand eine Gewähr geben.

Oh heilige Katastrophe. Wo hast du denn diesen Unsinn gelesen? Man kann seinen Mitarbeiter auch mit geldwerten Vorteilen bezahlen. Teuer wird es für einen Geschäftsfüher und Anteilseigner einer GmbH, der seine ganze Familie mit Pkw ausstattet. Der bekommt die Fremdnutzung entweder als Sachbezug zum Lohn oder als verdeckte Gewinnausschüttung angerechnet. Vorteilsgewärung wird auch besteuert und endet meist in der Betriebsprüfung mit anschließendem Steuerstrafverfahren!

Wenn man den Sinn verstehen will, der dahinter steckt, muss man wohl lange nachgrübeln. Deine Firma A überlässt dir ein Fahrzeug, für das du einen Sachbezug aus 1% Listenpreis und der Entnahmeleistung für Fahrten zur Arbeitsstätte versteuern musst. Für Pkw Nr. 2 musst du ebenfalls den Sachbezug aus Listenpreis und der Entnahmeleistung versteuern. Die Überlassung von Firmen-Pkw an Angehörige der Arbeitnehmer wird genau so besteuert, als wenn es der Arbeitnehmer selbst nutzen würde. Deine Frau kann aber selbstversändlich die Pendlerpauschale in Abzug bringen, da der Sachbezug ja über deinen Arbeitslohn versteuert wird. Die nächste Lohnsteueraußenprüfung wird dir Gewissheit darüber geben. Was soll daran jetzt knifflig gewesen sein? Hier kennt sich wohl jemand nicht im Steuerrecht aus, würde ich behaupten.

Was ich mich eher frage ist: Warum will die Firma einen Zweitwagen anbieten wo man doch nur mit einem fahren kann? Was haben die davon- ausser jemanden der den Wagen über die Steuer mitfinanziert? Aus reiner Gefälligkeit tut das keine Firma... Viell. ist das Fahrzeug gerade "übrig" und steht trotzt Leasinvertrag sonst nur rum und die suchen nur einen Dummen?

Da die Fahrzeuge selbst konfiguriert werden können und erst auf die individuelle Bestellung hin produziert werden, steht das Auto eigentlich sonst nicht nur rum. Es soll noch Firmen geben, die ihren Mitarbeitern etwas Gutes tun möchten...

@JensonKay

Ok, ich nehme dann auch einen von euren Firmenwagen, wenn du bereitwillig den Sachbezug versteuern willst. Wenn ich in meiner Verwandschft nachfrage, finde ich bestimmt ganz schnell weitere Interessenten. Das wird eine sehr lange Liste.

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