Sperrzeit ALG 1 Bezug verkürzt oder verlängert sich?

3 Antworten

Deine Sperrzeiten gehen dir verloren, werden also vom Gesamtanspruch abgezogen, wenn der Anspruch bis Ende 2019 gehen würde, dann bliebe das auch dabei, weil die Sperrzeit dann gleich am Anfang vollzogen würde bzw.dann wenn du gegen eine Mitwirkungspflicht verstoßen würdest.

Der Zeitraum bliebe also der selbe, nur würdest du dann angenommen für einen Monat nur Leistungen für 9 Tage bekommen, sollte es eine Sperre von 3 Wochen geben.

Wenn du nach einer 3 wöchigen Sperre erneut gegen eine Pflicht verstoßen würdest, z.B. wieder eine zumutbare Beschäftigung ohne wichtigen Grund ablehnen / abbrechen würdest oder eine Maßnahme ohne wichtigen Grund ablehnen / abbrechen würdest, dann würde es schon eine Sperrzeit von 6 Wochen geben.

Kommt das ganze dann nochmal vor, dann gibt es in der Regel eine Sperrzeit von 12 Wochen, würde zusammen eine Sperrzeit von insgesamt 21 Wochen ergeben, kommt man auf min.21 Wochen oder mehr, entfällt der komplette restliche Anspruch.

Sperrzeiten § 159 SGB - lll

Dann bliebe nur ALG - 2 ( Hartz - lV ) vom Jobcenter und da würde es dann min.eine Sanktion von 30 % der Regelleistung für den Lebensunterhalt von derzeit 424 € ( z.B. für einen Single ) über einen Zeitraum von 3 Monaten geben.

Sanktionen / Pflichtverletzungen § 31 SGB - ll

Oder von der Abfindung leben ....

geh zum Anwalt... sozial recht.. dafür zahlst du auch nix wil du von Arge lebst... dann bist du auch der Sicheren Seite

Er lebt aber nicht von der Arge.

@maja0403

Es gibt auch keine ARGE ( mehr )

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