Sparbuch weg - kein rankommen an das Geld?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Tut sie auch nicht. Das Geld bleibt in dem Fall liegen bis zum Sankt Nimmerleinstag. Aber, die Bank MUSS wissen, wer es angelegt hat. Darüber gibt es Aufzeichnungen. Normalerweise erhalten Eltern, wenn jemand für ihr Kind ein Sparbuch eröffnet, eine Mitteilung darüber. Jedenfalls bei mir war das so. Ich musste sogar meine Zustimmung geben, dass das Sparbuch eröffnet werden kann (auf den Namen meiner Tochter).

Die Bank meint,über den "Eröffner" des Sparbuches nichts zu wissen.Aber selbst wenn,keiner hat das Buch!

@cindyslilli

Dann hat die Bank einen Fehler gemacht. Die "Kinder" sind ja inzwischen erwachsen und sollten mit einem Personalausweis an ihr Geld kommen. Denn es gehört ihnen.

Wenn das Geld auf den Namen der Kinder laeuft und diese inzwischen ja volljährig sind, dann gehört das Geld ihnen. Ich hatte mal den Fall, dass ich ein Sparbuch mit monatlichen Einzahlungen (allerdings von mir angelegt und einbezahtl) verlegt habe. Als ich das Konto dann auflösen wollte, erklärte mir die Bank auch, dass das schwierig sei ohne Buch. Aber schliesslich hies es, ich müßte eine Verlusterklärung machen und wegen der grossen Summe müßte eine öffentliche Ausschreibung gemacht werden, wohl, damit jemand, der Einwände gegen die Auflösung haben sollte, sich melden kann. Das hat die Bank aber alles in die Wege geleitet und nach Ablauf einer Frist von eingien Wochen bekam ich das Geld auf ein anderes Konto von mir bei der gleichen Bank überwiesen und ich könnte somit darüber bestimmen. Das sollte hier genauso funktionieren.Evtl. müßte die Person, die es angelegt hat, die Verlustmeldung machen oder man müßte nachweisen, dass sie verstorben ist, dann evtl. die Erben. Notfalls würde ich mich an einen Anwalt wenden mit einem Beratungsgespräch. Aber vorher noch mal versuchen, vernünftig mit der Bank zu reden.

Nein der Sparbetrag fällt bei Verlust des Sparbuches nicht der Bank oder Sparkasse zu. Allerdings führt der Weg zum Geld nur über die Kraftloserklärung des verlorengegangenen Sparbuchs. Das geschieht grundsätzlich mittels eines Aufgebotsverfahrens für "hinkende Inhaberpapiere" nach §1023 ZPO. Bei Sparbüchern kommt aber i. d. R. ein vereinfachtes Aufgebotsverfahren zur Anwendung. Eigentlich sollte diese Vorgehensweise der kontoführenden Bank geläufig sein.

Nein, das Geld gehört dir.

Das gleiche Problem hatte ich auch, es wurde als "verloren gemeldet" und das Konto wurde gesperrt. Aber wenn du einen anständigen Bänker hast, löst er das Konto auf und schreibt dir das Geld auf deinem Konto gut. War zumindest bei mir so. Aber es muss eben auf den Namen des Besitzers sein. Also dein Sparbuch, dein Geld :D

Und wie sieht das bei einem "unanständigen" Bänker aus?Denn die Dame am Schalter räumte solch eine Möglichkeit nicht ein.

mit Ausweis braucht man kein Sparbuch! Aber allzuviel ist das ja nicht! Eine Ersatzaustellung des Sparbuches kostet ca. genausoviel wie auf dem Buch drauf ist!

Was möchtest Du wissen?