Sozialhilfe, Pflegestufe und betreutes Wohnen. Wer kann helfen?

5 Antworten

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  1. Die 50% sind lächerlich, ich bin nicht gebehindert und habe 70%. Also da solltet Ihr gleich mal neu eingeben.
  2. Warum hat sie noch keine EU-Rente beantrag?
  3. Ich denke, dass ihr Mann da auch etwas dazu zahlen muß.
  4. Ich würde sagen, sie ist in einem Pflegeheim besser aufgehoben, als im betreuten Wohnen, den dort hätte sie rund um die Uhr Pflege. Betreutes Wohnen ist eigentlich sehr teuer und nicht alles ist kostenlos.
  5. Ich würde ich den VDK empfehlen, der kümmert sich eigentlich um alles. Ich bin da auch dabei und bin dort hoch zufrieden.
  6. Natürlich müssen die Ärzte auch etwas dazu tun und entsprechende Atteste ausstellen.
  7. Wahrscheinlich wird sie auch zum MDK oder einem anderen Gutachter müssen, aber wenn sie auf Grund Ihrer Krankheiten nicht arbeiten kann, ist das ja auch kein Problem.
  8. Wenn Sie in ein Pflegeheim geht, kommt die Pflegestufe automatisch, wenn nicht, sofort beantragen.

Das mit der EU-Rente wusste ich nicht. Werde ich gleich weitergeben, genauso wie das mit VDK. Die 50% hat sie nach ihrer letzten Kur bekommen. Da jetzt wieder Kur ansteht ändert sich das vielleicht jetzt.

@Ally32

Die beim VDK sagte mir mal, dass es besser ist, wenn man vor einer Reha neu eingibt.

Ob diese Frau in eine betreute oder normale Wohnung zieht, ist in diesem Fall egal. Denn Betreuung heißt nicht, dass die Wohnung geputzt oder Essen zubereitet wird. Was so eine Wohnanlage bietet, ist ein Freizeitangebot oder ein Ansprechpartner, der sich im Notfall um einen Menü- bzw. Pflegedienst kümmert. Deshalb ist genau zu prüfen, was von der Seniorenwohnanlage im Rahmen der Betreuung geleistet wird. Wer den Pflegedienst nicht bezahlen kann, bekommt das Geld vom Sozialamt. Der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) stellt in seinem Gutachten den Pflegebedarf fest, und genau diese Pflegekosten werden bezahlt. Hierzu kann man sich beim zuständigen Sozialamt beraten lassen.

Wenn sie 50% Schwehrbeschädigt ist, muß sie beim Versorgungsamt einen Verschlimmerungsantrag stellen und gleich das Merkzeichen "G" für Gehbehindert mitbeantragen,dann bekommt sie 17% mehr Grundsicherung und hat viele andere Vorteile bei der Wohnungssuche und kann Kostenlos mit den öffentlichen Verkehrsmittel fahren.Das zuständige Sozialamt(Grundsicherungsamt) hilft ihr auch bei der für sie angemessenen Wohnung.

Begib dich zu nem Arzt oder wende dich direkt an die Pflegeeinrichtungen die in Frage kommen normalerweise sind die leute die Aufnahmen durchführen geschult solche Fragen zu beantworten oder dir die richtigen stellen geben zu können an die du dich wenden musst.

Wir finden keinen Pflegeheim. Was können wir machen?

Hallo zusammen,

ich habe eine schwerbehinderte Mutter. Sie ist noch 50 Jahre alt und hat sehr viele Krankheiten. Seit einem Jahr ist sie nach Herzstillstand und Reanimation pflegebedürftig geworden.

Meine Mutter bezieht Grundsicherung und hat Pflegegrad 4. Sie ist geschieden und hat mich als einzigen Sohn. Ich bin 27 Jahre alt und Vollzeit berufstätig. Das was ich verdiene, reicht nicht für die Pflege aus. Ich habe auch einen eigenen Haushalt.

Wir benötigen Tipps und Möglichkeiten, um eine häusliche Pflege zu organisieren mit der Kostenübernahme durch das Sozialamt. Hat jemand Erfahrungen damit?

Aktuelle Situation:

  • Pflegeheime lehnen sie ab, weil sie zu viele Krankheiten hat. Bei über 20 Heimen bis 40 km im Umkreis zu Esslingen angefragt.
  • Spezielle Pflegeheime mit psychiatrischem Hintergrund, haben 2-3 Jahre lang keinen Platz. Wir haben uns aber eingeschrieben.

Die Diagnosen:

  • Schizoaffektive Störung. Sie kann Ihren Alltag nicht selber gestalten. Keine Entscheidungen treffen und sich nicht für Ihre Gesundheit kümmern. Sie hat alleine Angstzustände, die sich auch in Halluzinationen wandeln können.
  • Entgleister Diabetes
  • Herzstillstand und Reanimationsfolgen: Motorische Störung der Hände und Füße. Ohne Hilfe kann Sie nicht gehen, nicht essen, sich nicht anziehen usw.
  • Atemnot und Schluckstörung
  • Stimmbandlähmung: Sie kann kaum noch Reden und verstanden werden.
  • Ein Auge ist blind und ein Auge sieht noch etwa 20%
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Sozialhilfe (SGB XII), muss meine Mutter mir Unterhalt zahlen?

Hi,

ich bin 27, war bis vor kurzem noch in Hartz-4 und bin nach der Begutachtung der Ärztlichen Dienste der Arge und der Krankenkasse leider in die Sozialhilfe nach SGB XII abgerutscht. Laut Gutachten bin ich für über 6 Monate unter 3 Stunden täglich Arbeitsfähig und das für 2 Jahre.

Ich wohne noch bei meiner Mutter in der Wohnung. Bis jetzt war es so gewesen, dass meine Mutter mir keinen Unterhalt leisten musste, da wir in keiner Bedarfsgemeinschaft leben und wir sind davon ausgegangen, dass es auch weiterhin so bleibt. Ich habe im Internet recherchiert und es war ständig die Rede von einer 100.000€ Einkommensgrenze, jeder der weniger verdient ist für sein erwachsenes Kind welches in einer Situation wie meiner ist, nicht Unterhaltspflichtig. Meine Mutter wurde vom Amt für Soziales und Senioren angeschrieben und sollte ihr Einkommen offenlegen, was sie dann auch gemacht hat, ohne zu befürchten das sie unterhaltspflichtig wäre. 

Heute kam ein Brief des Amts und damit das böse erwachen, meine Mutter ist angeblich Unterhaltspflichtig und soll mir von ihrem 1350€ Nettoeinkommen 50€ Unterhalt zahlen.  

Das kann doch nicht sein oder? Ich will ihr unter keinen Umständen finanziell auf der Tasche hängen und ich weiß auch nicht wie sie reagiert, wenn ich ihr morgen den Brief zeige. Das schlimmste ist, meine Mutter fängt bald eine neue Stelle an und wird circa 2000€ netto verdienen. Dan würde sie mich ja fast komplett versorgen müssen.  

Bitte sagt mir wie ich aus dieser Situation wieder rauskomme, denn ich weiß echt nicht was ich machen soll.

Hat das etwas damit zu tun, dass ich noch bei ihr wohne? Ist sie noch Unterhaltspflichtig selbst wenn ich ausziehe?

Kann ich freiwillig auf den Unterhaltsanspruch verzichten? Eigentlich ist das doch eine Sache zwischen Eltern und Kind. Das Amt kann einen doch nicht zwingen Unterhalt von den eigenen Eltern in Anspruch nehmen zu wollen? Wenn ich es nicht will, dann muss das Sozialamt den vollen Regelsatz zahlen, oder nicht?

LG

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