Sorgerechtsentzug wegen gewalttätigem Erzeuger

9 Antworten

Mit Hilfe eines erfahrenen Anwalts ein Gegengutachten beantragen. Mehr geht erst mal nicht. Manchmal hilft auch ein Umzug in eine andere Gegend. LG Alex

Ein Anwalt ist in der Sache tätig und das vom Gericht beauftragte Gutachten kostet schon 10.000 € plus Gerichts-und Anwaltskosten. Der Anwalt sagt die nächste Instanz wäre das Oberlandesgericht aber eine Gutachterschlacht würde nichts helfen und Kosten verursachen die letztendlich die Mutter in die Armut treiben würden. Ein Umzug hilft hier leider wenig, da der Erzeuger die Kindesmutter mit Falschanziegen überhäuft.

@Mellypu

Aber danke für die Mühe.

Der Anwalt soll Widerspruch einlegen und ein 2. unabhängiges (!!) Gutachten erstellen lassen. Sicher kostet es viel Geld, muss die Mutter aber ja nicht alles allein zahlen - und selbst wenn, Schulden kann man in Raten abzahlen, aber wenn das Kind weg ist, ist das wohl sehr viel schlimmer. Man kann der Mutter wohl kaum vorwerfen, dass sie die Besuchskontakte nicht super toll findet, salopp gesagt. Aber das ist kein Grund das Kind weg zu nehmen. Sicher, der Vater hat ein Umgangsrecht. Vielleicht würde sich die Mutter wohler fühlen wenn es um begleiteten Umgang (durchs JA) gehen würde. Wäre vielleicht ein Weg. Die Mutter sollte weiterhin mit dem Jugendamt kooperieren und vielleicht sollten die Mitarbeiter die mit ihrem Fall betraut waren, auch vor Gericht angehört werden. Das Jugendamt kann eine Empfehlung abgeben, dass das Kind bei der Mutter bleiben sollte.

Ja das sehe ich genauso wie du. Nun ist es so das bereits 3 Umgangskontakte begleitet durch das Jugendamt stattgefunden haben. Als ein Elterngespräch stattfinden sollte, war die Mutter nicht bereit dafür, bot aber stattdessen an das Kind vom Großvater zum Umgangskontakt bringen zu lassen. Der Großvater war beim Jugendamt aber der Kindesvater kam einfach nicht. Seitdem gab es aus irgendeinem Grunde keine weiteren Termine mehr. Der Kindesvater stellte Antrag auf unbegleiteten Umgang und war erst nach 7 Monaten zu einem Termin bei der Kindesanwältin bereit. Angeblich war er krank, tatsächlich nutzte er die Zeit um ca.15 haltlose Anzeigen gegen die Kindesmutter beim Jugendamt und verschiedenen Staatsanwaltschaften zu machen. Der Umgang wurde von unserer Seite aus zwischendurch angeboten und nun werden wir vom Kindesvater als Umgangsverweigerer dargestellt. Als noch Gewaltschutz bestand erzählte der Kindesvater jedem seiner Patienten, das die Kindesmutter den Umgang verweigern würde und Atteste, Fotos und Zeugen gegen ihn gefälscht hätte. Sie sei eine krankhafte Lügnerin und Fälscherin. Leider hat der kindesvater die Umgangstermine dazu benutzt der mutter Angst zu machen. Er hat sich nicht an Absprachen gehalten z..B. drinnen zu warten.

@Mellypu

Seine haltlosen Anzeigen gab der Kindesvater rechtswidrig stehts als Therapeut beim Jugendamt und bei den Staatsanwaltschaften mit vollem Praxisbriefkopf auf, nicht als Privatperson oder Kindesvater. Meiner Einschätzung nach um sich mehr Glaubwürdigkeit gegen seine ehemalige Patientin zu verschaffen und um ihr das Machtgefälle deutlich zu demonstrieren.

Hallo,

das darf doch alles nicht wahr sein! Der Erzeuger erreicht tatsächlich mit allen Mitteln seines Repertoirs, dass das Kind der Mutter weg genommen wird. Trotz aller Gegenbeweise, Gutachten, Verhandlungen und Freisprechungen der Mutter.

Ist denn da kein fähiger Mensch im Amt, der das sieht und verhindern kann. Was ist denn das für eine Gutachterin? Die Mutter ist doch eine gute Mutter, sie kümmerst sich um das Kind. Man sollte andere Maßnahmen treffen, die den Erzeuger in seine Schranken weisen. Das ist doch alles nur ein Rachefeldzug von ihm. Und er kommt womöglich durch damit.

Die Mutter braucht ein anderes Umfeld, eine Anonymität, also einen anderen Namen, eine andere Adresse oder der Psychiater muss in die Psychatrie und sich mal behandeln lassen, das ist doch kein normales Verhalten.

Danke für die Antwort die Kindesmutter sieht das genauso wie du. Nur weiß sie nicht wie sie sich dagegen wehren soll???? Alle Freunde und Bekannten finden auch das der Erzeuger eine Therapie machen sollte. Die Gutachterin begründet es folgendermaßen: Da der Erzeuger sich in der Vergangenheit an keine Auflagen gehalten hat, könnten ihm nun auch keine Auflagen gemacht werden. Sollte tatsächlich so entschieden werden schadet es allen Bezugspersonen des Kindes außer dem Kindesvater. Das ist grausam!!!!

Das Gutachten sollte umgehend überprüft werden.

Das Kind kann nach der Rechtsprechung des BVerfG nur aus der Familie genommen und in die Pflege gegeben werden, wenn es konkrete Anhaltspunkte gibt, welche eine nachhaltige (längerfristige) Kindeswohlgefährdung nahelegen. Diese kann nicht darin liegen, dass die Familie die das Kind betreut, negativ auf einen übergriffigen Vater reagiert.

Ein Gutachten dieser Qualität sollte unbedingt sofort angegriffen werden. Die Frage ist schon, ob der Beweisbeschluss wirksam ist. Wenn der z. Bsp. fragt welche Regelung dem Kindeswohl am besten entspricht , so ist schon der Beweisbeschluss unwirksam. Denn damit hat der Richter die ihm zugeordnete Frage der richtigen Regelung des Sorgerechtes an die Gutachterin delegiert. Das ist unzulässig.

Dann sollten Sie sich die Methoden der Gutachterin anschauen.

  • Hat sie mir Dritten gesprochen (Eltern, Freunde, Lebenspartner, Lehrer etc.) Ohne Anweisung des Gerichtes ist das unzulässig und führt zur erfolgreichen Ablehnung wegen Befangenheit.

  • Hat sie Sachverhalt als wahr angenommen, der zwischen den Parteien unterschiedlich dargestellt wird? _ Befangenheit

  • Hat sie über die Beweisfrage hinaus weiter Fragen beantwortet? _> Befangenheit

  • Hat sie telefonisch exploriert? Das ist unzulässig - Befangenheit

  • Hat sie Berichte Dritter, die nicht ind er Gerichtsakte waren verwendet? Wenn ja: Befangenheit

Im nächsten Schritt muss das Gutachten Mindeststandards entsprechen. Für mehr Infos gibt es hier einen aktuellen Bericht der Fernuni Hagen: fernuni-hagen.de/psychologie/qpfg/pdf/Untersuchungsbericht1_FRPGutachten_1.pdf

Die Befangenheit muss allerdings zügig geltend gemacht werden. Sonst verfallen diese Rechte.

Selbst wenn das Gutachten unter all diesen Gesichtspunkten verwertbar ist, so bleibt für die Herausnahme des Kindes eine hohe Hürde. Nachzulesen u.a. hier: BGH NJW 2012, 151).

Selbst wenn man dazu käme, dass der Mutter das Sorgerecht zu entziehen wäre, so muss das Gericht prüfen, ob nicht eine andere Person aus dem familiären Umfeld die Aufgaben des Vormundes wahrnehmen kann. BVerfG FamRZ 2012, 938

All diese Punkte müssen allerdings mit Nachdruck vorgetragen werden, oft ist selbst den OLGs die entsprechende Rechtsprechung unbekannt.

Ich erinnere einen Fall vor vielen Jahren. Da war kein Elternteil die streitende Kraft sondern ein Großelternteil. Spielt unter dem Strich eine geringe Rolle. Diese Geschichte mit Gutachten, Gegengutachten, Gegengutachten zum Gegengutachten hat dann die streitende Partei angefangen. In der Hoffnung dass bei der Mutter das Geld ausgeht. Der Mutter wurde geraten sich nie zur Sache zu äußern außer gegenüber ihrem Anwalt und in geschlossenen Räumen vertrauten Menschen gegenüber wenn die Kinder nicht dabei sind.

Was ich absolut nicht verstehe: Das ist nun über 30 Jahre her. Zum Thema hat es mittlerweile bemerkenswerte rechtliche Veränderungen gegeben die das KINDESWOHL an allererste Stelle setzen. Damals hat die streitende Partei auch gestalkt Was das Zeug hielt. Es wurde ihr damals schon als psychiatrische Störung zur Last gelegt die durchaus das Kindeswohl gefährden könnte. Der Anwalt der Mutter forderte also den Nachweis derartiger psychischer Gesundheit dass das Kindeswohl sicher sei. Ich würde den Anwalt mal auf diesen Gedanken ansprechen.

Eine andere Sache stößt mir arg auf:

Habe ich recht verstanden: Da hat ein GV in einem Abhängigkeitsverhältnis unter Zwang des Fürsorgeverpflichteten stattgefunden? Ein Psychiater oder Psychotherapeut als Täter? Wurde dieser Teil bereits rechtlich bewertet? - Sicher kann ich mir vorstellen dass sein Umfeld so drauf ist wie er und versucht ihn auf jede erdenkliche Weise zu schützen. Aber unter den Umständen sollte heute mehr als eine kleine Geldstrafe fällig sein. Vaterrechte hin oder her die ich sicher hoch halte. Auch Väter haben ein Recht auf eine derartige Strafe dass sie lernwillig werden und eben nicht in Aggression verbleiben.

Ja das hast du richtig verstanden. Der Erzeuger hat gegen §174c verstoßen und hat seine Zulassung entzogen bekommen, nun darf er kein Kassenpatienten mehr behandeln, sondern nur noch Privatpatienten. Er ging in Berufung aber die Zulassung ist und bleibt weg. Er hat bei den Patienten auf Mitleidstour gemacht und die haben dann noch Krankenkassenkarten ihrer Verwandten mitgebracht, wegen dem Betrug musste er eine Geldstrafe von nur 1500€ zahlen. Auch andere Patienten hat er für seine Wünsche ausgenutzt und ihnen dafür Rezepte gegeben, die sie bei einem anderen Arzt nicht mehr bekommen hätten. Lerneffekt hatte es leider keinen zur Folge sondern einen Rachefeldzug 15 Falschanzeigen in 2 Monaten gegen die Kindesmutter. Er fühlt sich zu unrecht verurteilt ist immer noch uneinsichtig. Für ihn war das was ganz normales.

@Mellypu

Im übrigen hat er bei der Kindesmutter finanziellen Schaden von mittlerweiele 50.000€ angerichtet.

@Mellypu

Die Kindesmutter hat für sich und ihr Kind eine Mutter-Kind-Reha beantragt wegen des Falschanzeigen-Stalkings. Sie hat 2 jahrelang sämtliche Institutionen (Jugendamt, Polizei, Psychologen, weißer Ring, Frauen helfen Frauen, Seelsorge usw.)befragt was man gegen die psychische Gewalt tun kann.Keiner hatte je eine Antwort. Erst heute hat sie eine hilfreiche Antwort bekommen. Der Kindesvater hat Rechtsmissbrauch begangen und hätte deswegen zur Rechenschaft gezogen werden können.

@Mellypu

Es gibt den Bundesverband Deutsche Psychiater. Er hat ja nun immerhin eine Gedenkstätte in Berlin für die Opfer des 2. WK geschaffen. Es gibt Fachmenschen die wo immer möglich unterstützen.

dachverband deutsche psych in die Suchmaske eingeben und Du wirst weiter fündig denn es gibt noch mehr bundesweite Verbände. Genau durchlesen um einen Ansprechpartner zu finden. Die dürfen auch in den eigenen Reihen aufräumen. Und Geschädigte dürfen sie dabei unterstützen.

@dawala

Danke für den Tipp!

Der Erzeuger hat der Kindesmutter sämtliche falsche Diagnosen und Krimminalität unterstellt, damit ihr das Kind genommen wird. Sie hat über 4,7 Jahre bewiesen das sie gut für das Kind gesorgt hat, was sich durch die Entwicklungsfortschritte des Kindes belegen lässt. Meiner Meinung nach gehört der missbrauchende Kindesvater in Behandlung, weil er seine Vergehen nicht einsehen kann und noch der Kindesmutter die Schuld in die schuhe schieben will. Nur kann man ihn nicht dazu zwingen. Die Gutachterin sagte das sie keine Auflagen an ihn stellen kann, da er sich in der Vergangenheit ja nicht mal an Gerichtsbeschlüsse gehalten hat. Da scheinen sich 2 Psychologen gefunden zu haben.

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