Sorgerecht unverheirateter Vater bei Trennung in der Schwangerschaft

5 Antworten

ich denke du hast bestimmte sachen noch nicht realisiert. deine partnerin existiert einfach nicht mehr. sie hat sich gedanklich schon längst von dir getrennt. grund ist deine freundin, die du ihr verheimlicht hast und mit der du sie betrogen hast. du hast im prinzip zwei frauen betrogen. ist aber auch egal. gedanklich hast du dich damit für deine exfreundin als vater disqualifiziert. wenn sie also der meinung ist, dass sie als alleinerziehende in den haushalt ihrer eltern zurückkehrt, dann ist das ihre ganz eigene entscheidung. wenn sie dich als vater nicht angibt, ist das ihre entscheidung, gegen die du nix machen kannst im ersten moment. wenn sie dich nicht in die schwangerschaft und geburt einbezieht, dann ist das ihr recht und geht dich nix an. dann musst du damit leben. vielleicht setzt du dich erstmal mit dir selbst auseinander und damit das du demnächst verantwortung zeigen musst. dazu gehört erwachsen werden und sich der wahrheit stellen. wenn die beziehung also eh zerbrochen ist, dann sage ihr komplett die wahrheit über deine affären etc. kläre das im ganzen und sauber. danach zieh dich zurück und warte bis das kind geboren ist. sorgerecht bekommst du nur, wenn sie einverstanden ist. da ihr nicht mal miteinander reden könnt, wird das auch zukünftig nix werden. also lass das erstmal fallen und kümmer dich darum, dass das geld für die erstausstattung zusammen kommt und der unterhalt geklärt wird für mutter und kind.

Harter Tobak .... Finde es erstaunlich, wie schnell hier ver-/beurteilt wird. Wenn "erwachsen sein" und "Verantwortung tragen" sich dadurch zeigt, dass einem sowas nicht passieren kann, dann gibt es wohl recht wenige Menschen, die Verantwortung tragen können und erwachsen sind.

Ich wünsche dir von ganzem Herzen - und das meine ich absolut ernst -, dass dir immer ein solcher oder ähnlicher Schlag erspart bleiben möge!

@Saint1

Gottseidank müssen sich Frauen nicht erst groß "mit sich auseinandersetzen", um ein Kind zu kriegen! Sonst gäbe es keine Menschen mehr!

Vater sein bedeutet, sein Kind zu lieben. Es bedeutet nicht primär,, erwachsen zu sein oder Geld für Unterhalt oder Erstausstattung ranzuschaffen oder sonstwelche Bedingungen zu erfüllen.

Als unverheirateter Vater kannst du nur dann mit der Kindesmutter ein gemeinsames Sorgerecht erhalten wenn die Kindesmutter damit einverstanden ist. Das wird sie wohl nicht sein, denn jeden Umzug den sie vielleicht durchführen möchte bedingt eine Genehmigung durch den am Sorgerecht beteiligten Kindesvater. Sollte die Kindesmutter einem gemeinsames Sorgerecht nicht zustimmen wollen, so hast Du auf jeden Fall das Umgangsrecht mit Deinem Kind. Was so viel heißt wie alle 14 Tage einen Besuch bei Dir.

Meines Wissens nach hat der EuGH entschieden, dass die deutsche Regelung des Sorgerechts diskriminierend ist und deshalb rechtswidrig. Unsere Damen und Herren Politiker konnten sich aber noch nciht zu einer rechtsverbindlichen regelung durchringen.

Habt ihr damit bereits Erfahrung?

@Saint1

ja, du musst die derzeitig gültigen Gesetze respektieren. Wunschdenken das gegen bestehendes Recht steht, kann nicht berücksichtigt werden.

@pilot350

"Gemeinsames Sorgerecht dann, wenn dies nicht dem Kindeswohl widerspricht."

Wenn die Eltern sich schon nicht über das Umgangsrecht einigen können und das GSR weitere Streitpunkte aufwirft, entscheiden Richter gern gegen das GSR. Deshalb ist es im Sinne der Mutter, Streit und Missverständnisse zu provozieren, will sie das Sorgerecht nicht teilen.. Dieser einfach zu durchschauende Mechanismus, der zu Lasten der Kinder geht, wird demnächst geltendes Recht kippen, auch wenn dadurch leider einige Nutzniesser der Scheidungsindustrie arbeitslos werden.
Europäisches Recht, also deutsche menschenrechtsverletzende Diskriminierung unehelicher kinder ggb ehelichen,, kann nicht ewig ignoriert werden.

Die Situation ist sicherlich für Euch beide nicht leicht,denn Sie hat deine Affäre wohl immer noch nicht überwunden,und gerade jetzt in der Schwangerschaft mit der Hormon Umstellung usw. ist es auch nicht einfach für sie einschätzen zu können wie Sie mit Dir umgehen soll. Aber das rechtfertigt nicht das Sie Dir das Kind vorenthalten will, wenn Du es wirklich willst,dannkämpfe um das Umgangsrecht das steht Dir auf jeden Fall zu ob Siees will oder nicht ist belanglos,geh zum Jugendamt wenn Du es mit Ihr nicht noch hinbekommen kannst denn auch unverh.Väter haben Rechte nicht nur Pflichten. Ich wünsche Dir /Euch viel Glück und Eurem Kind nur das Beste LG ladysilke2410

schön gesagt :-D

Um das geteilte Sorgerecht zu bekommen, müsste die Mutter des Kindes zustimmen. Das wird sie wohl kaum tun. Nichts desto trotz hast du ein Umgangsrecht und sie ist verpflichtet, dafür zu sorgen, dass das Kind Kontakt zum Vater haben kann.

erstmal muss er vater werden. dazu bedarf es der vaterschaftsanerkennung. auch der muss sie erstmal zustimmen. bis dahin hat er nicht mal das recht auf umgang.

@timbatal

Du vergisst, dass er dem Kind überhaupt nichts getan hat und trotz seiner Verfehlungen ein guter Vater sein könnte. Einem Kind von vorneherein den Vater abzusprechen ist blanker Unsinn und so was von ungerecht.

@Yentl51

bis er vater ist und das kind auf der welt ist, ist er rechtlich ein nichts. da gibts nichts vorzuenthalten und dabei ist auch überhaupt nichts ungerecht. kind ist im bauch, also kann er vati nicht spielen. punkt.

@timbatal

Die Vaterschaft beginnt durchaus nicht erst nach der Geburt des Kindes. Er muss nicht Vati spielen, er ist Vati, auch wenn du das nicht verstehen willst. Die Vaterschaft beginnt mit der Freude auf das Kind. Nur weil Du einen Menschen zu einem Nichts machen würdest, ist es nicht so, dass er ein Nichts ist. Inwieweit das geltende Recht da fair ist, ist eine andere Frage. Wenn es so einfach wäre, würde man dan diesem Problem nciht immer wieder neu stricken. Ich frage mich, wie Du die Sache sehen würdest, wenn Du mal eine 2. Chance bräuchtest...

@Yentl51

Die Freude auf das Kind hab ich auch nicht gespürt. Meine Vaterschaft begann auch nicht während der Schwangerschaft (Habs net verstanden, sorry :-)) Ich hab mit der Mutter rein gar nichts geteilt und mit dem Kind Alles. Böse Welt. - Für das Kind ne gute Welt mit Mama UND Papa, weil der sich nicht einfangen liess durch weibliche emotionale Nötigungen, sondern dann Gefühle hat wenn er Gefühle hat und nicht dann, wenn sie gefordert oder vorausgesetzt werden in einer feminisierten Welt.

Ich würde Dir sehr gern helfen, aber ich weiß da zu wenig Bescheid. Ich kann Dir nur aus Sicht einer Frau und Mutter antworten. Du hast bestimmt irgendwelche Rechte - wende Dich hierzu mal an den User JoeGranato, der kennt sich hervorragend mit diesen Dingen aus. Was ich aber glaube, ist, dass Du nun einfach eine böse Retourkutsche bekommst für Dein Verhalten in der Vergangenheit. 1. sind schwangere Frauen hochemotional und können extrem nachtragend sein und 2. weiß sie nun, dass sie dich mit diesen ihren Aussagen mehr treffen kann als mit allem, was sie sonst sagen könnte. Das Rachebedürfnis kann ich gut verstehen. Ich glaube aber nicht, dass das anhalten wird. Wenn Du Dich weiter um sie bemühst, andere Frauen nicht mehr beachtest und Dich unersetzlich machst, wird sie Dir irgendwann verzeihen und froh sein, dass sie mit dem Kind nicht allein steht. Aber ich kann Dich nur warnen, eine schwangere Frau hat untrügliche Empfindungen dafür, ob jemand ernst meint, was er sagt oder tut.

kein mensch ist jemals unersetzlich.

@timbatal

Da hast Du Recht, aber Gefühle sind nicht immer ersetzlich oder austauschbar.

@Yentl51

Danke, Brille99, für den Link zu mir. Ich war lange nicht mehr dabei, das Thema ging mir zu arg unter die Haut und mit meiner Tochter hab ich ja das erreicht, was ich wollte. Sie ist 14 und kommt regelmäßig gern zu mir.

Ich hoffe nur, dass auch den Fragesteller diese scheinbar bis in alle Ewigkeit zu dauernde Beziehung zu seiner Ex und seine Schuld ihn nicht von seiner Vaterschaft abhält und er rechtzeitig (bevor die Ex mit ihrem "Schutzprogramm" definitiv Erfolg hat) seine rechtlichen Möglichkeiten im Interesse seines Kindes ausschöpft. Vergesst doch mal endlich diese krankhafte nachtragende Emotionalität, dieses Rumreiten auf ollen Kamellen, hier ist ein Kind, ein Neuanfang, ein PAPA.

Und wenn man ihn lässt, dann liebt jeder Papa sein Kind,

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