Sollten Kinderlose Paare höhere Steuer bezahlen als Paare mit Kind(ern)?

5 Antworten

Dafür? - Nein leider nicht! Aber dagegen: Manchmal hat Kinderlosigkeit auch biologische Ursachen. Ich kenne einige Ehepaare, die kinderlos sind oder waren, und die, wie ich vermute, gerne Kinder hätten bzw. gehabt hätten. Deshalb sollen sie bestraft werden?

Der Vorschlag von Herrn Spahn bezieht sich auf kinderlose im Allgemeinen, nicht nur auf kinderlose Paare. Nicht jeder Mensch hat eine Partnerin/ einen Partner. Manche finden keine(n), weil sie beispielsweise introvertiert oder schüchtern sind. In der Natur der Homosexuellen liegt es nicht, eine gegengeschlechtliche Partnerin/ einen gegengeschlechtlichen Partner zu haben. Auch hier würde man die Leute für etwas strafen, für das sie nichts können.

Wir haben keine Kinder und 45/48 Jahre gearbeitet und jeder einzelne hat die vollen Krankenkassenbeiträge und Steuern bezahlt.

Das waren 2x volle Steuern

2x volle Krankenkassenbeiträge

2x volle Rentenbeiträge

Ein Ehepaar 2 Kinder - 1 Ehepartner zu Hause

Bekommt Kindergeld - zahlt nur 1x Krankenkassenbeiträge und verminderten Steuersatz als Alleinverdiener. Nimmt aber für 4 Personen Ärztliche Versorgung in Anspruch. Anrechnung von Kindererziehungzeit und wo kommt das Kindergeld her?

Für meinen Lebensunterhalt in der Rentenzeit, darf ich noch 10 Jahre lang Krankenkassenbeiträge +Pflegeversicherung usw. bezahlen obwohl ich damals ja alles ordnungsgemäss bezahlt habe. Weiterhin wird ab 18.000€ Jahresrente das Einkommen der Eheleute versteuert, obwohl auch damals das Einkommen versteuert wurde.

Leute macht etwas für die Altersvorsorge und ihr werdet im nachhinein noch einmal kräftig gemolken.

Abgelenkt wird durch eine falsche Berichterstattung zu dem Thema, was so nicht der Wahrheit entspricht.

Was ist das denn für eine Logik? Sollen die etwa bestraft werden wenn sie keine Kinder haben? Müssten dann in der Folge auch alle anderen mehr bezahlen weil sie keine Kinder haben und Singel sind? Eine zusätzliche Belastung macht auf gar keinen Fall irgendeinen Sinn. Verständlicher wäre wenn Paare mit Kindern unterstützt werden. Natürlich kommt das ganze am Ende darauf raus dass die kinderlosen Leute die Kinder anderer mitfinanzieren durch Steuern, allerdings ist die Argumentation dahinter eine Andere.

Sowas kommt doch bestimmt aus Bayern oder? :)

Nein. Man kann im Gegenzug aber Menschen mit Kindern entlasten

Es ist übrigens so, dass Familien nicht nur bei Steuern und Kindergeld stark entlastet werden, sondern durch etwas, dass so selberständlich scheint und es doch viellerorts gar nicht ist:

Einer der teuersten Posten beim Kinderhaben wird nämlich bereits vom Staat finanziert: Die Schule! Und zwar weit über die gesetzliche Schulpflicht hinaus. Ein Schuljahr kostet - alle Schulformen in allen Bundesländern zusammen gerechnet - im Schnitt 6700 EUR/Jahr . Sogar das Studium ist beinahe gratis (die effektiven Kosten für das teuerste - ein Medizinstudium -betragen mehr als 30000 EUR pro Jahr!)..

Und im Gegenzug haben Kinderlose im Schnitt ein höheres durch Arbeit erwirtschaftetes Einkommen und zahlen somit auch ordentlich und den vollen Satz in die Staatskasse, ohne was daraus für Kinder zu entnehmen - dh indirekt zahlen Kinderlose bereits mehr.

Diese Kosten werden von Kinderlosen klaglos getragen.

Nein, sollten sie nicht. Nicht wenige Paare leiden darunter und haben eine sehr hohe finanzielle Belastung, wenn sie Hilfe in Anspruch nehmen.

Man sollte eher Familien entlasten, aber nicht Kinderlose belasten.

Es gibt genug Stellen an denen massiv gespart werden könnte, was aber aus Bürokratie, Faulheit, Eigennutz nicht passiert.

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